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Nintendo will Europazentrale aus Großostheim verlagern

06.06.2014, 16:32 Uhr | nic / jr, dpa-AFX

Nintendo will Europazentrale aus Großostheim verlagern. Wii U (Quelle: Nintendo)

Wii U (Quelle: Nintendo)

Der Spielkonsolen-Hersteller Nintendo will seine Europazentrale vom unterfränkischen Großostheim nach Frankfurt am Main verlagern und dabei rund 130 Stellen abbauen. Das Unternehmen wolle seine Struktur umbauen, um sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen, teilte Nintendo am Freitag mit. Dazu habe es einen "Konsultationsprozess" begonnen.

Nintendo schließt Niederlassung in Bayern

Zu den Änderungen gehöre die Zusammenlegung der zwei Standorte im Landkreis Aschaffenburg und in der Bankenmetropole. Das Unternehmen werde sich eng mit dem Betriebsrat abstimmen, um die Umsetzung sozialverträglich zu gestalten, hieß es.

Nintendo beschäftigt nach Angaben einer Sprecherin derzeit an beiden Standorten zusammen 900 Mitarbeiter, davon sollen 130 Stellen wegfallen. Der Landrat des Kreises Aschaffenburg, Ulrich Reuter, zeigte sich bestürzt über die Ankündigung. Der CSU-Politiker forderte einen Sozialplan und bat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) um Unterstützung.

Nintendo-Boss kommt nicht zur E3

Unterdessen wurde bekannt, dass der Chef des japanischen Spieleherstellers, Satoru Iwata, wegen gesundheitlicher Probleme seine Teilnahme an der Spiele-Messe E3 in Los Angeles nächste Woche abgesagt hat. Seine Ärzte hätten ihm von einem Überseeflug in der nächsten Zeit abgeraten, zitierte das "Wall Street Journal" einen amerikanischen Nintendo-Sprecher. Iwata werde aber seine normale Arbeit in Japan weiter erledigen. Ernsthaft erkrankt sei der 54-jährige Manager nicht, hieß es ohne Angaben weiterer Details.

Die E3, die vom 10. bis 14. Juni in Los Angeles stattfindet, ist eine der wichtigsten Spiele-Messen weltweit. Nintendo dürfte diese Mal einen schweren Stand haben. Die Konsole Wii U verkauft sich längst nicht so gut wie erwartet und hat zudem mit Microsofts Xbox One und Sonys Playstation 4 vor einem halben Jahr zwei brandneue Rivalen bekommen. Nintendo lädt in Kalifornien nur zu kleineren Runden ein, eine große Pressekonferenz wie die Konkurrenten hält das Unternehmen mangels Neuigkeiten nicht ab. Im laufenden Geschäftsjahr will das Traditionshaus wieder in die Gewinnzone kommen.

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