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In-App-Käufe: Google bessert nach, Apple zögert

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EU-Kommission  

In-App-Käufe: Google bessert nach, Apple zögert

21.07.2014, 09:38 Uhr | vb / jr

In-App-Käufe: Google bessert nach, Apple zögert. Dungeon Keeper für iOS und Android von EA (Quelle: Electronic Arts)

Dungeon Keeper für iOS und Android von EA (Quelle: Electronic Arts)

Im vergangenen Jahr hat die Europäische Kommission ein Positionspapier zum Thema In-App-Käufe an Apple, Google und weitere Anbieter übermittelt. Die Forderungen waren in Zusammenarbeit mit den nationalen Verbraucherschutzbehörden ausgearbeitet worden. Ziel war es, verbraucherfreundliche Spiele-Bezeichnungen zu schaffen. Vor allem Kundentäuschungen wie etwa die Benennung "Gratis" für ein Spiel, das zusätzliche Kosten verursacht, sollte so ein Riegel vorgeschoben werden. Nun gibt es erste Rückmeldungen.

Änderungen bis zum September umgesetzt

Google will demnach bis zum September in seinen Android-Stores nachbessern. Auf die Worte "Free" und "Kostenlos" soll vollständig verzichtet werden, wenn das Spiel In-App-Käufe umfasst. Außerdem sollen App-Entwickler Leitlinien erhalten, die unter anderem umfassen, dass man vor allem direkte Kauf-Aufforderungen an Kinder ausschließt. Man habe außerdem die Standardeinstellungen dahingehend angepasst, dass nun jeder Kauf in einem Spiel genehmigt werden muss. Apple derweil zögert. Laut Pressemitteilung der EU-Kommission habe das Unternehmen bislang keine konkreten Lösungsvorschläge vorgelegt. Auch einen Zeitplan hat Apple im Gegensatz zu Google nicht.

Das Positionspapier ist für die EU-Kommission ein Novum: Zum ersten Mal haben sich Kommission und nationale Behörden zusammen getan. Man habe dadurch unter anderem gelernt, wie sich Verbraucherrechte EU-weit am effizientesten organisieren lassen, so die Pressemitteilung. Im Falle der In-App-Käufe fordert die EU unter anderem, dass es keine Irreführung von Käufern bei Spielen gibt, die als "free" beziehungsweise "kostenlos" beworben werden. Aufforderungen an Kinder, Produkte zu kaufen, sollen ebenfalls untersagt werden.

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