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Superhelden zum Anfassen: Hands-on-Preview zum Actionspiel Disney Infinity 2.0

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Hands-on-Preview Disney Infinity 2.0 | Action | PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Wii U  

Superhelden zum Anfassen

24.07.2014, 14:56 Uhr | Olaf Bleich (jr), Medienagentur plassma

Superhelden zum Anfassen: Hands-on-Preview zum Actionspiel Disney Infinity 2.0. Disney Infinity Actionspiel von Disney Interactive für PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und Wii U (Quelle: Disney Interactive)

Disney Infinity 2.0 (Quelle: Disney Interactive)

Ist "Disney Infinity" der Horror für alle Eltern, eine dreiste Skylanders-Kopie oder doch ein virtueller Baukasten für Kinder und Junggebliebene? Die klare Antwort: Ein bisschen was von allem! Und in "Disney Infinity 2.0" mischen nun auch noch die Helden des Marvel-Universums mit. Wenn Action-Figuren zu Spider-Man oder den Guardians of the Galaxy auftauchen, schmelzen Comic-Fans dahin. Aber wie spielt sich das im September für PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und Wii U erscheinende Action-Game überhaupt? Und welche Verbesserungen gibt es im Vergleich zum Vorgänger? Wir haben die Entwickler von Studio Gobo im englischen Brighton besucht und ihnen über die Schultern geschaut.

Die Welt braucht Helden

Disney Infinity 2.0 erscheint in gleich drei Sets: "Avengers", "Spider-Man" und den frisch angekündigten "Guardians of the Galaxy". Jedes Set besteht aus insgesamt fünf Figuren, davon sind stets zwei in einem Starter-Pack samt dem Spiel enthalten. Der Clou: Jede der drei Heldengruppierungen erhält ihr eigenes, etwa fünfstündiges Abenteuer. Die Geschichten basieren dabei nicht zwingend auf den Kinofilmen. Im Falle der Guardians etwa vermischen die Entwickler Einflüsse aus dem aktuellen Blockbuster und den Comics miteinander.

Besuch von Freunden

Einen Haken hat Disney Infinity 2.0 allerdings: Will man beispielsweise die Abenteuer von Spider-Man und seinen Kollegen nachspielen, muss man sich zwingend auch die entsprechenden Figuren einkaufen. Ein Plastikheld kostet rund zehn Euro - da wird es Eltern schwerfallen, die Sammelleidenschaft ihrer Sprösslinge zu bändigen. Andererseits ist es nun auch möglich, Helden anderer Universen zu besuchen. Innerhalb der Missionen verstecken sich zehn Crossover-Münzen. Sammelt man sie alle, kann beispielsweise Iron-Man - sonst ein Avenger - auch bei den Guardians of the Galaxy mitmischen. Solche Crossover-Aktionen waren im ersten Disney Infinity nicht möglich.

Disney macht auf "Little Big Planet"

Grundsätzlich splittet sich Disney Infinity 2.0 in die Toybox und den Abenteuermodus. Die Toybox ist ein eigenständiger Editor, mit dem Fans ähnlich wie im Sony-Titel "Little Big Planet" eigene Minispiele oder Levels bauen und anschließend teilen können. Die verfügbaren Bauteile schaltet man aber im Abenteuermodus frei. Level-Designer Tom Geddes bestätigt: "Im ersten 'Infinity' musste man nahezu alle Objekte für die Toybox manuell aktivieren. Diesmal sind mehr Bauteile von Beginn an verfügbar, sodass man auch gleich in der Toybox loslegen kann." In dem Baukasten wiederum interagieren auch alle Helden miteinander. Guardians, Avengers und auch Spider-Mans Truppe können also munter miteinander vermischt werden. Gerade im Online- und im Koop-Modus im geteilten Bildschirm ist dies ein großer Spaß für kleine Superhelden.

Jetzt mit Erfahrungssystem

Beim Besuch von Studio Gobo war lediglich das dort entwickelte Playset der Guardians of the Galaxy spielbar. Die Abenteuer der Avengers und von Spider-Man werden dagegen von den Avalanche Studios entwickelt. Trotzdem gibt die erste Anspielsession einen guten Vorgeschmack auf das grundlegende Spielkonzept von Disney Infinity 2.0. Im Abenteuermodus der Guardians erinnert das Actionspiel stark an das Jump'n'Run "Ratchet & Clank". Man steuert seinen Spielcharakter aus der Verfolgerperspektive, feuert mit den Schultertasten und legt sich mit den anrückenden Necrocraft an. Mit Hilfe des Disney Infinity-Portals tauscht man die eigene Spielfigur blitzschnell aus. Die Hauptmissionen werden durch optionale Nebenjobs gewürzt. Diese sind wichtig, um die Fähigkeiten des eigenen Helden aufzuwerten. "Im neuen Erfahrungssystem kann ich jede Spielfigur bis Stufe 20 aufbauen. Mit jedem Aufstieg erhalte ich einen Charakterpunkt hinzu und kann damit neue Aktionen aktivieren," führt Tom Geddes im Gespräch aus.

Wenn sich Bäume prügeln...

Die fünf im Set der Guardians of the Galaxy enthaltenen Comic-Recken könnten unterschiedlicher kaum sein: Der lebende Baum Groot etwa ist die stärkste Figur im Spiel und attackiert seine Widersacher mit Wurzeln und umher fliegenden Blättern. Der mutierte Waschbär Rocket Raccoon dagegen teilt mit gleich zwei Kanonen aus, ist allerdings als kleinster Wächter sehr angreifbar. Im Koop-Modus kann daher Groot seinen pelzigen Kumpel auf die Schultern nehmen und durch die Levels tragen. Raccoon auf der anderen Seite ballert dann gut geschützt aus allen Rohren. Die übrigen drei Helden Star Lord, Gamora und Drax bieten einen guten Mix aus Nahkampf- und Distanzwaffen.

Löblich: Die Steuerung wurde im Vergleich zum ersten Disney Infinity spürbar entschlackt. Die Figuren lassen sich nun besser kontrollieren und reagieren direkter auf Lenkbewegungen. Ein Radar sowie Markierungen auf dem Bildschirm helfen bei der Orientierung innerhalb der offen gehaltenen Abschnitte.

Durchaus nicht nur für die Kleinen

Disney Infinity 2.0 ist aufgrund der putzigen Figuren und der bekannten Marken auf jüngere Spieler ausgerichtet. Trotzdem soll das Actionspiel im Gegensatz zum ersten Teil auch Erwachsene länger bei der Stange halten. Tom Geddes erklärt diesen Punkt: "Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade, die ich jederzeit im Optionsmenü auswählen kann. Zudem sind die Missionen komplexer als zuvor. Es gibt reichlich Sammelgegenstände und versteckte Geheimnisse. 'Disney Infinity 2.0' bietet viele Möglichkeiten, und das gefällt Kindern und Erwachsenen gleichermaßen."

Tatsächlich spielt sich Disney Infinity 2.0 gefällig. Besonders die immer wieder eingestreuten Puzzles ergänzen die Sprung- und Kampfpassagen sehr gut. An einigen Stellen beispielsweise müssen die Guardians mit dem richtigen Timing an brennenden Turbinen vorbeispringen, ehe sie sich um Geschütztürme kümmern können. Dazu gibt es natürlich auch Boss-Kämpfe mit größeren Raumschiffen der Necrocraft. Diese sprengt man mit herumliegenden Treibstofffässern.

Gute Comic-Optik

Technisch hinterlässt Disney Infinity 2.0 einen grundsoliden ersten Eindruck. Der Comic-Stil der Serie wird konsequent beibehalten. Entsprechend ist auch die Weltraumstation Knowhere - der Schauplatz des Guardian-Abenteuers - eher bunt, als finster und bedrohlich gehalten. Neue Grafikdimensionen erschließt Disney Infinity 2.0 sicher nicht. Trotzdem ist das Abenteuer durchaus ansehnlich inszeniert. Besitzer von Xbox One und PS4 bekommen keine zusätzlichen Inhalte, dafür aber eine höhere Auflösung und HD-Texturen spendiert.

Was uns gefällt

Zunächst einmal ein Lob für das tolle Figurendesign: Die Avengers und die Guardians sehen klasse aus und machen sich im Regal ganz hervorragend. Disney Infinity 2.0 lebt von den starken Lizenz und dem Spaß am Entdecken. Die Mischung aus Toybox und Abenteuern stimmt und bietet umfangreichen Spielspaß mit einer wahren Fülle an freischaltbaren Gegenständen.

Was uns nicht gefällt

Spielerisch ist Disney Infinity 2.0 eine souveräne Fortsetzung seines Vorgängers. Fehler wurden beseitigt, Komfortfunktionen eingebaut. Wirklich innovativ ist das Ganze daher nicht. Auch die Spielmechanik selbst ist – trotz komplexerem Leveldesign – altbekannt, und die Übersicht krankt weiterhin an der hektischen Kameraführung.

Fazit

Disney Infinity 2.0 ist weit mehr als nur ein simpler Skylanders-Klon. Trotz der zweifelhaften Figuren- und Preispolitik macht das Actionspiel mit seiner Fülle an Optionen, Abenteuern und freischaltbaren Bauteilen für die Toybox Lust auf mehr. Für Marvel-Fans und Spielzeugsammler könnte Disney Infinity 2.0 daher ein gefundenes Fressen werden!

Infos zum Spiel

Titel: Disney Infinity 2.0
Genre: Action
Publisher: Disney Interactive
Hersteller: Studio Gobo / Avalanche
Release: September 2014
Preis: zirka 70 Euro (Starter-Set)
System: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Wii U
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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