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Oculus Rift : Hersteller startet die Auslieferung der Dev-Kit-2-Brillen

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Virtual Reality-Brille  

Oculus Rift : Hersteller startet die Auslieferung der Dev-Kit-2-Brillen

30.07.2014, 10:53 Uhr | jr / ams

Oculus Rift : Hersteller startet die Auslieferung der Dev-Kit-2-Brillen. Auf der GDC 2014 vorgestellt: Die Developer Kit-2-Version der VR-Brille Oculus Rift (Quelle: AP/dpa)

Oculus Rift VR-Brille Dev Kit 2 (Quelle: AP/dpa)

Endlich ist es soweit: Oculus Rift-Hersteller Oculus VR hat damit begonnen, die Vorbestellungen für die zweite Generation des Oculus Rift Development Kits auszuliefern. Die ersten Besteller in Europa haben ihre Exemplare bereits erhalten - und dabei eine kleine Enttäuschung verkraften müssen. Bereits entwickelte Spiele und Demos sind nämlich längst nicht alle sofort zu gebrauchen, sondern werden durch Kompatibilitätsprobleme ausgebremst und müssen vom Dev-Kit 1 auf das Dev-Kit 2 angepasst werden.

Das Dev-Kit 2 landet bei den Vorbestellern

Die Auslieferung des Dev-Kits 2, das auf einer überarbeiteten Version des "Crystal Cove"-Prototyps basiert, ist ein wichtiger Zwischenschritt vor dem für Ende 2015 geplanten Release der marktreifen Version der Rift-Brille. Zum einen ist man für die Verbesserung von Hard- und Software dringend auf das Feedback der Tester angewiesen, zum anderen handelt es sich beim Dev-Kit 2 ja auch noch nicht um ein frei handelbares Endkunden-Produkt.

Oculus VR verbessert Hardware

Das Development Kit 2 der Oculus Rift verfügt über ein in punkto Kontrast verbessertes OLED-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Dev-Kit 1: 1280 x 800 Pixel) bei einer variablen Bildwiederholrate von 60, 72 oder 75 Hz. Einzelne Pixel sind nach ersten Testeindrücken immer noch zu erkennen - was daran liegt, dass einem in der Horizontalauflösung pro Auge ja lediglich die halbe Auflösung von 960 x 1080 Pixel zur Verfügung steht. Die unangenehmen Wisch-Effekte des DK1 sollen aufgrund des verbesserten Displays inzwischen allerdings beseitigt sein.

Modifiziert wurde das System zur Erfassung der Körperbewegungen des Spielers im Raum. Es basiert auf 40 Infrarot-Leuchtdioden, die unsichtbar unter der Oberfläche in das Gehäuse der neuen, 440 Gramm schweren Oculus Rift integriert sind. Deren Daten werden von einer mitgelieferten Kamera erfasst und verarbeitet. Die Darstellung von Spielszenen erfolgt damit sehr flüssig, die Szenerie wirkt zunehmend authentisch, so dass man - auch dank des Head-Trackings mit 1000 Hz - schnell in die virtuelle Welt eintaucht und das reale Drumherum ausblendet.

Durch die neue OLED-Anzeige liegt die Reaktionszeit des Displays deutlich unter einer Millisekunde - Bewegungsunschärfe ist also kaum noch vorhanden, was ebenso zur Vermeidung von "Motion Sickness" führen soll wie die realitätsgetreue Umsetzung selbst kleiner Bewegungen des Spielers, die das System bisher ignorierte.

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