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PSN gehackt: "Lizard Squad" legt Sony Playstation Network lahm

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Sony  

Hacker-Attacke sorgt für Playstation Network (PSN)-Ausfall

25.08.2014, 13:37 Uhr | jr / ams, dpa

PSN gehackt: "Lizard Squad" legt Sony Playstation Network lahm. Playstation Network (PSN)-Logo (Quelle: Sony)

Playstation Network (PSN)-Logo (Quelle: Sony)

Ein DDoS-Hackerangriff einer unter dem Pseudonym "Lizard Squad" agierenden Gruppe auf das Playstation Network (PSN) und das Sony Entertainment Network (SEN) hat am Sonntag für lange Ausfallzeiten bei den Online-Diensten von Sony gesorgt. Wie Social Media Manager Sid Shuman inzwischen versicherte, wurden zwar keine Kundendaten kompromittiert. Die DDoS-Attacke sorgte aber dafür, dass das PSN-Login mit PS3 und PS4 am Sonntag quasi nicht möglich war. Dadurch waren Multiplayer-Partien gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Inzwischen steht das PSN mit allen Funktionen wieder zur Verfügung. Angesichts der Ereignisse hat Sony die eigentlich für heute geplanten Wartungsarbeiten am Playstation Network verschoben. Den neuen Termin will man rechtzeitig vorher bekannt geben.

PSN-Attacke: Keine privaten Daten entwendet

"Obwohl dieser Angriff euren Zugang zu unserem Netzwerk beeinflusste und verhinderte, dass ihr Spaß damit habt, konnten die Angreifer keine persönlichen Informationen abrufen", erklärte Sid Shuman in einem offiziellen Statement. Das darf man erst einmal für bare Münze nehmen. Bei einem DDoS ("(Distributed Denial of Service)")-Angriff werden die angegriffenen Server mit mehreren Hunderttausend bis Millionen Anfragen pro Minute - meist von Botnetzen abgesetzt - bombardiert. Dabei brechen die meisten Server unter der Last der Anfragen zusammen. DDoS-Attacken verhindern daher zwar regulären Betreib des angegriffenen Dienstes, Zugriff auf kritische Datenbanken erlangen die Angreifer dadurch in der Regel aber nicht.

Sonys Online-Dienste waren bereits im Frühjahr 2011 Ziel groß angelegter Hacker-Attacken gewesen, bei denen die Angreifer Zugang zu Daten von mehr als 100 Millionen Nutzer bekommen haben könnten.

Da zeitgleich auch eine Bombendrohung gegen den Sony Online Entertainments Präsident John Smedley - von einem einem angeblichen IS-Sympathisanten via Twitter abgesetzt - einging, hat das FBI inzwischen die Ermittlungen in der Angelegenheit übernommen. Ein Flugzeug der American Airlines, mit dem Smedley unterwegs war, wurde aus Sicherheitsgründen umgeleitet und musste zwischenklanden.

Auch die Konkurrenz kam am Wochenende nicht ungeschoren davon: Kurz nach dem Angriff auf das PSN hatte auch Microsoft mit Problemen beim Xbox Live-Login zu kämpfen. Auch die Server des Online-Dienstes "Battle.net" von Blizzard waren betroffen.

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