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Entwickler protestieren mit offenem Brief gegen Hetzkampagnen in Online-Portalen

02.09.2014, 13:05 Uhr | jr / ams

Entwickler protestieren mit offenem Brief gegen Hetzkampagnen in Online-Portalen. Video-Bloggerin und Kritikerin Anita Sarkeesian  (Quelle: Bitspositive)

Video-Bloggerin und Kritikerin Anita Sarkeesian (Quelle: Bitspositive)

In einem offenen Brief haben mehr als 1300 Entwickler und Vertreter der Spiele-Industrie die Gamer-Community dazu aufgefordert, sich gegen Hassausbrüche und Gewaltaufforderungen in Online-Portalen einzusetzen. Hintergrund sind die heftigen Drohungen gegen die feministische Videobloggerin und Spiele-Kritikerin Anita Sarkeesian, die sich die daraufhin gezwungen sah, ihre Wohnung zu verlassen. Sarkeesian prangert in ihrer Serie "Tropes vs. Women" Rollenklischees und sexuelle Gewalt in Videospielen an. Der offene Brief geht zurück auf eine Intiative des "Spaces of Play"-Entwicklers Andreas Zecher und wurde inzwischen unter anderem von Mitarbeitern von Electronic Arts, Ubisoft, Sony, Microsoft, Rockstar Games und vielen anderen unterzeichnet.

Verbale Ausfälle in Spiele-Communities werden zum Problem

Gewaltandrohungen gegen Spiele-Kritiker oder Entwickler dürften nicht toleriert werden, hieß es in dem Appell. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft oder Religion habe jeder das Recht, Spiele zu kritisieren oder zu machen, ohne dafür belästigt oder bedroht zu werden. Schließlich sei es gerade die Vielfalt innerhalb der Spiel-Szene gewesen, die diese so habe aufblühen lassen.

Die Unterzeichner des Briefs fordern die Spieler-Gemeinschaft auf, nicht wegzusehen, sondern Gewaltandrohungen oder hasserfüllte Statements, denen man auf Steam, YouTube, Twitch, Twitter, Facebook und Reddit beziehungsweise auf anderen Plattformen begegnet, umgehend dem jeweiligen Plattform-Betreiber zu melden. Darüber hinaus sollten die Spieler auch öffentlich Stellung gegen solche Auswüchse beziehen und Spiele-Foren und Blogs wieder zu einem angenehmeren Ort machen.

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