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Hands-on-Preview zum Ego-Shooter Call of Duty: Advanced Warfare Multiplayer-Part

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Hands-on-Preview Call of Duty: Advanced Warfare | Ego-Shooter | PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One  

Alle guten Dinge sind 13

03.09.2014, 16:17 Uhr | Benedikt Plass-Fleßenkämper / Olaf Bleich (jr/ams), Medienagentur plassma

Hands-on-Preview zum Ego-Shooter Call of Duty: Advanced Warfare Multiplayer-Part. Call of Duty: Advanced Warfare Ego-Shooter von Activision für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One (Quelle: Activision)

Call of Duty: Advanced Warfare (Quelle: Activision)

Dass das Shooter-Genre nach Innovationen lechzt, zeigte Anfang 2014 Titanfall für die Xbox One, das mit seinen kompromisslos schnellen Schlachten und coolen Gimmicks mächtig Staub aufwirbelte. Davon schneidet sich Call of Duty: Advanced Warfare, das am 3. November für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One erscheint, eine dicke Scheibe ab. Der auf der Gamescom enthüllte Mehrspieler-Modus ist rasant, knackig inszeniert und komplex wie selten zuvor. Wir haben uns vier Stunden auf den Schlachtfeldern der Zukunft ausprobiert und berichtet nun direkt von der Front.

Alles nur noch schneller?

Die schlechte Nachricht für alle Gelegenheitsspieler und alten Schlachtrösser: Call of Duty wird in diesem Jahr noch schneller - denn Advanced Warfare spielt bekanntlich im Jahr 2054, und die Soldaten marschieren nicht mehr zu Fuß über die Karten, sondern stecken in modernen Exo-Skeletten. Die Konstruktionen machen sie schneller, stärker und besser. Mit den mechanischen Beinen springen die Science-Fiction-Krieger meterhoch, durchbrechen Fensterscheiben oder attackieren Widersacher wie Action-Helden aus der Luft. Gegnerischem Beschuss entkommen sie mit schnellen Exo-Boosts, rutschen unter Kugeln geschwind hindurch oder hämmern Feinde gar mit dem mächtigen Exo-Slam ins Nirwana.

Call of Duty: Advanced Warfare erinnert spielerisch stark an Titanfall, verzichtet aber auf große Kampf-Mechs, sondern bringt durch das Exo-Skelett spürbar frischen Wind in die Serie. Tatsächlich spielt es sich unverbraucht, ist dabei aber gleichzeitig handlich und überfordert nicht mit allzu komplizierten Tastenkombinationen.

Aller guten Dinge sind... 13

Grundlage für die heißen Gefechte ist das überarbeitete Ausrüstungssystem. Hier orientiert sich Entwickler Sledgehammer Games bei Call of Duty: Black Ops 2 , erweitert dessen "Pick 10" aber auf "Pick 13". Bedeutet: Man hat insgesamt 13 Slots für Waffen, Aufsätze, Erweiterungen und Perks frei. Klassen gibt es nicht. Stattdessen stellt sich jeder Rekrut sein Marschgepäck selbst zusammen. Die Auswahl an Waffen reicht von Standard-Knarren wie Schrotflinten und Sturmgewehren bis hin zur neuen Klasse der Strahlenkanonen, die ohne Magazin auskommen und im Probespiel verheerenden Schaden anrichteten.

Ein Perk für alle Fälle

Mit bis zu drei Perks legt man Zusatzfertigkeiten wie etwa schnellere Sprints oder kurzzeitiges Überladen der Exo-Fähigkeiten fest. Zudem besitzt der eigene Kampfanzug ebenfalls zwei Slots für Erweiterungen. So kann man sich beispielsweise kurzzeitig mehr Lebensenergie verpassen oder für den Exo-Granatwerfer spezielle Munition einpacken. Die beliebten Abschussserien sind ebenfalls mit von der Partie und können nun individualisiert werden. Aus einem automatischen Geschütz wird so etwa ein transportabler Raketenwerfer mit höherer Feuerrate.

Fast wie in einem Rollenspiel

Damit auch jeder Spieler genug Ausrüstung zur Verfügung hat, führt Call of Duty: Advanced Warfare ein neues Beute-System ein. Nach jeder beendeten Runde erhält man so genannte Supply-Drops - also Nachschublieferungen. In diesen befinden sich in die Kategorien "Enlisted", "Professional" und "Elite" unterteilte Gegenstände. Von der Cargo-Hose bis zum Maschinengewehr ist hier alles dabei, was der Militär-Shooter-Fan zum Ausstatten seiner Spielfigur benötigt. Je elitärer ein Objekt, desto wertvoller und stärker ist es natürlich auch.

Ich seh' dich!

Praktischerweise kann man neue Loadouts nicht nur in bis zu fünf eigenen Slots speichern. Auf dem virtuellen Schießstand probiert man die Ausrüstung auch ohne längere Ladezeiten oder gar feindlichen Beschuss aus. Diese Funktion erwies sich in der Vorschau-Variante als sehr hilfreich, um neue Waffen und Visiere einzuschätzen. Die Spielfigur wird in Call of Duty: Advanced Warfare obendrein Sinnbild für den eigenen Spielfortschritt. Wie in einem Online-Rollenspiel zeigt die Art der Ausrüstung bereits in der Lobby den Erfahrungsgrad des jeweiligen Teilnehmers an. Statt sich also mühevoll durch kryptische Symbole und Abkürzungen zu arbeiten, wirft man in der Lobby nun direkt einen Blick auf die Gegner und ihr Equipment.

Hoverbikes und Kevin Spacey im neuen CoD: Advanced Warfare

Call of Duty: Advanced Warfare-Trailer.

Hoverbikes und Kevin Spacey im neuen CoD: Advanced Warfare


Rugby der Zukunft

Die vorgestellten Multiplayer-Karten - unter anderem "Biolab", "Ascend" und "Riot" - überzeugen mit ihrem abwechslungsreichen Aufbau und schönen Gimmicks. In Ascend beispielsweise rauscht irgendwann eine Tsunami-Welle über die Bunkerlandschaft nahe der Golden Gate Bridge. Die Areale zeichnen sich durch mehr Höhenunterschiede aus, sodass Spieler immer wieder auf die Doppelsprünge des Exo-Skeletts angewiesen sind.

In Sachen Spielmodi gibt sich Sledgehammer Games bislang noch zurückhaltend. Neben Standard-Optionen wie Team-Deathmatch oder dem wiederkehrenden Hardpoint punktet aber besonders Uplink mit cleveren Ideen. Hier muss nämlich eine Drohne aufgenommen und in einen farbigen Datenknoten geworfen werden. Was merkwürdig klingt, erinnert an Rugby: die Drohne kann nämlich zwischen den Team-Mitgliedern hin und her gepasst werden.

Ein kurzer Blick in die Kampagne

Abseits der ausführlichen Anspielsession des Mehrspieler-Parts von Advanced Warfare stellte Sledgehammer Games auch einige Passagen aus dem Story-Modus seines Ego-Shooters vor. Echte Überraschungen gibt es trotz des futuristischen Settings aber nicht. Auf der Gamescom präsentierte man eine kurze, aber knackige Verfolgungsjagd über dicht befahrene Highways und einen anschließenden Schusswechsel. Auffällig: Das Exo-Skelett ist auch hier essenzieller Bestandteil und wird zum flinken Positionswechsel benutzt. Ob das allerdings ausreicht, um abseits von Explosionen und kollabierenden Brücken auch spielerisch in neue Höhen aufzusteigen, darf bezweifelt werden.

Was uns gefällt

Der Sprung in die Zukunft tut Call of Duty spürbar gut. Die gewohnt flüssig spielbaren Mehrspieler-Schlachten sind dank Exo-Skelett und umfangreichem Pick-13-System noch eine Spur abwechslungsreicher als zuvor. Zudem wirken die Karten in sich stimmig und erstklassig auf die neuen Gegebenheiten angepasst.

Was uns nicht gefällt

Call of Duty: Advanced Warfare nutzt die technischen Möglichkeiten der neuen Konsolen-Generation und von Hightech-PCs nicht aus. Speziell die Umgebung bleibt zu inaktiv und nimmt unter dem Beschuss der Soldaten kaum Schaden. Weiterhin ist die Liste der bislang präsentierten Spielmodi noch nicht überzeugend.

Fazit

Advanced Warfare ist das innovativste Call of Duty der jüngeren Vergangenheit. Die ersten Multiplayer-Runden mit dem Exo-Skelett offenbaren ein rasend schnelles, aber gleichzeitig unkompliziertes Shooter-Gameplay mit einem befriedigenden Beutesystem im Hintergrund. Hoffentlich wird die Story-Kampagne genauso gut.

Titel: Call of Duty - Advanced Warfare
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activision
Hersteller: Sledgehammer Games
Release: 3. November 2014
Preis: zirka 60 Euro (PC) / zirka 70 Euro (Konsolen)
System: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck (Multiplayer): Sehr gut

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