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Microsoft übernimmt Minecraft-Macher Mojang für 2,5 Milliarden Dollar

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Microsoft kauf Minecraft-Macher Mojang für 2,5 Milliarden Dollar

15.09.2014, 16:49 Uhr | ams / tz

Microsoft übernimmt Minecraft-Macher Mojang für 2,5 Milliarden Dollar. Minecraft (Quelle: Mojang)

Minecraft (Quelle: Mojang)

Microsoft hat das hinter dem Spiele-Hit Minecraft stehende Unternehmen Mojang zum Preis von 2,5 Milliarden US-Dollar übernommen. Bereits im Vorfeld hatte das Wall Street Journal über den Deal berichtet, allerdings wurde hier noch von einem Kaufpreis in Höhe von 2 Milliarden Dollar ausgegangen. Was die Übernahme durch Microsoft für die Millionen von Minecraft-Fans auf aller Welt bedeutet, darauf versucht Mojang in einem Blogbeitrag Antworten zu liefern.

Minecraft: Mojang nennt Gründe für Verkauf

Die Befürchtung vieler Spieler ist, dass es Minecraft zukünftig nur noch auf Microsoft-Plattformen geben könnte, also Windows-PCs, Windows Phones und Xbox-Konsolen. Dafür gibt es laut Mojang keinen Grund, stattdessen wird das Spiel weiterhin für Playstation-Konsolen sowie iOS- und Android-Geräte angeboten und weiterentwickelt. Außerdem geht das Unternehmen davon aus, dass ihm der Großteil der Mitarbeiter erhalten bleibt - wenn nicht sogar alle. Keine Angaben gab es dazu, in welcher Form Minecraft zukünftig weiterentwickelt wird.

Als Grund für den Verkauf des Unternehmens nennt Mohjang den Unwillen von Gründer und Minecraft-Schöpfer Markus "Notch" Persson, für eine Firma dieser Wichtigkeit und Größe verantwortlich zu sein. Persson wolle sich gerne neuen Projekten widmen, wozu ihm die zwangsläufige Beschäftigung mit Minecraft zu wenig Zeit ließe.

Auch auf die Frage, warum Microsoft als Käufer ausgewählt wurde, gibt Mojang Antwort. Einerseits sei Microsoft eines der wenigen Unternehmen, die so ein großes Projekt noch weiterentwickeln können. Andererseits sei die Zusammenarbeit mit dem Redmonder Softwareriesen schon seit 2012 sehr eng und positiv verlaufen.

Welches Ziel Microsoft mit der Mojang-Übernahme verfolgt, darüber wurde bereits viel diskutiert. Häufig wird die gegenüber Android und iOS nach wie vor recht schwach aufgestellte Windows Phone-Plattform genannt, für die es Minecraft bisher nicht gibt. Insgesamt wurde das Spiel bisher über 50 Millionen Mal verkauft, etwa die Hälfte davon für Smartphones.

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