Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Gaming-Apps und Lernspiele für ABC-Schützen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Games und Apps für ABC-Schützen  

Lernspiele: Toller Stoff für schlaue Kids

25.09.2014, 15:35 Uhr | ams / tz, Richard Löwenstein

Gaming-Apps und Lernspiele für ABC-Schützen. Hoopa City - Aufbau Spiel für iOS und Android (Quelle: TriplePlay)

Hoopa City - Aufbau Spiel für iOS und Android (Quelle: TriplePlay)

Vorschule und das erste Schuljahr: Eine aufregende Zeit für die Kleinen. Eine Zeit großer Herausforderungen. Buchstaben zu Worten formen und erste Additions- und Subtraktionsrechnungen lösen, damit tun sich viele Kids schwer. Da ist Hilfe willkommen. Pädagogisch wertvolle Gaming-Apps für iPad und Tablet-PC versprechen spielerisch leichtes Lernen. Gleichzeitig macht diese Art der Lernspiele den Nachwuchs mit modernen Unterhaltungs- und Kommunikationsmitteln vertraut.

Spielend lernen

Von Fünf- bis Siebenjährigen wird viel erwartet. Am Ende ihres ersten Schuljahres sollen sie laut Lehrplan mit Plus und Minus rechnen, das Staunen lernen und ihre Gefühle mit Worten schildern können. Damit tun sich sogar viele Erwachsene schwer. Schon klar, dass mancher Zögling strauchelt und die Lust auf Schule verliert. Des Nachwuchs´ Neugier auf Neues und Interessantes lässt sich mithilfe von Gaming-Apps am Leben erhalten. Denn Kinder spielen gerne und werden gerne belohnt. Wenn sie quasi nebenbei etwas fürs Leben lernen - umso besser. Übrigens bezeichnet die Branche pädagogisch wertvolle Lernsoftware gerne als Serious Game. Ernstzunehmendes Spiel, frei übersetzt. Serious Games - wenn sie von guter Qualität sind -  verknüpfen Lerninhalte mit spielerischer Leichtigkeit und anspornenden Belohnungen.

Schule und digitale Medien

Man sollte meinen, dass Lehranstalten die Verknüpfung aus Lernen und Spielen zu schätzen wüssten; dass sie die Vorteile dieser Art der Wissensvermittlung breitflächig nutzen. Tatsächlich kommen moderne Medien nur in wenigen Grundschulen zum Einsatz. Dass Lehrer konkrete Empfehlungen aussprechen oder gemeinsame Kaufaktionen initiieren? Eher selten. Die Modernisierung des Unterrichts scheitert häufig am Prozess, der einer Integration moderner Lehrmittel vorangeht. Bevor Serious Games zum Einsatz kommen, müssen sie den Kultusministerien der Bundesländer vorliegen. Die Ministerien führen einen Abgleich mit ihren individuellen Lehrplänen durch und erteilen mal Ab- und mal Zusagen.

Kleine Verlage als Wegbereiter

Tablet-PCs und iPad eignen sich besonders für den Filius, weil die Touchscreens auf Fingergestern reagieren. Die kinderleichte Bedienung bedeutet: keine Ablenkung durch komplizierte Handhabung und volle Konzentration auf den Stoff. Trotzdem gibt es nur wenig überzeugende Software für den deutschen Markt. Warum? Nun, die Anbieter tun sich schwer mit der Verbreitung ihrer Software. Sie würden gerne einen Zugang zu den Schulen finden, doch das gelingt höchst selten. Lernspiele dürfen erst dann in öffentlichen Lehranstalten zum Einsatz kommen, wenn sie mit den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer abgeglichen sind. Das gestaltet sich in der Praxis langwierig und teuer. Selbst erfahrene Schulbuch-Verlage steigen sehr zögerlich vom Buch auf digitale Medien um. Der Berliner Cornelsen Verlag beispielsweise veröffentlicht seine Bücher erst seit März 2014 als eBook. Die Pionierarbeit leisten andere, kleinere Häuser. Der Hamburger Publisher Tivola zum Beispiel. Dessen liebevoll gemachte Lernspiele "Hallo Familie Ente", "Häschenschule" und "Prinzessin Lillifee" sind gute Beispiele für sinn- und wertvoll investierte Zeit an iPad und Co.

Viel Spreu und wenig Weizen

Das Gros des Angebots in den virtuellen Schaufenstern von iTunes und Play Store kommt aber nicht annähernd an dieses Niveau heran. Bei vielen Angeboten für Fünf- bis Siebenjährige handelt es sich um einfach gemachte Reaktions- und Zurordnungstests. Die simple Machart erklärt sich durch den oft sehr niedrigen Preis. Für wenig Geld darf man kaum mehr erwarten als Schulungen für Handreflexe und Farbunterscheidung. Wo wertvolle Wissensübermittlung stattfindet und wo nicht, das ist schwer zu unterscheiden. Wir haben deshalb Serious Games getestet und einige Download-Tipps zusammen gefasst. Wichtige Kriterien sind anregende Machart, schlaue Handhabung und erkennbarer Lernerfolg. Außerdem achteten wir auf die Qualität der Sprache, keine oder zumindest unaufdringliche Werbung und keine oder zumindest gut geschützte In-App-Käufe.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal