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Batman: Arkham Knight im Preview - Fledermaus mit Führerschein

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Preview Batman: Arkham Knight | Action | PS4, Xbox One, PC  

Fledermaus mit Führerschein

07.10.2014, 16:24 Uhr | Olaf Bleich (tz / ams), Medienagentur plassma

Batman: Arkham Knight im Preview - Fledermaus mit Führerschein. Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Er ist Superheld, Detektiv und Lebemann. Und ganz egal, ob auf der großen Leinwand, als Comic oder als Videospiel - Batman alias Milliardär Bruce Wayne fasziniert und begeistert ein Millionenpublikum. Mit "Batman: Arkham Knight" für PS4, Xbox One und PC schließen Rocksteady Studios kommendes Jahr ihre grandiose Action-Saga ab. Diesmal nimmt es Gotham Citys dunkler Ritter mit dem Arkham Knight, einem eigens für das Spiel entwickelten Superschurken auf. Doch Batman ist nicht allein! Erstmals ist auch das legendäre Batmobil mit von der Partie.

Die (Fleder-)Maus macht mobil

Das Batmobil spielt eine entscheidende Rolle in "Batman: Arkham Knight". Es ist Werkzeug und rollender Panzer in einem. In der bislang präsentierten Demo-Version hält der Arkham Knight Geiseln in den Werken von Ace Chemicals gefangen. Da der Schurke die Brücke mit schweren Geschützen sprengt, muss Batman tief in die Trickkiste greifen. Auf Tastendruck springt er in das Batmobil und visiert eine Ankerstelle für den Greifhaken seines Fahrzeugs an. Mit einem kurzen Knall rastet dieser in der Brückenkonstruktion ein und Batman biegt sich mit Hilfe seines Turboantriebs eine Sprungschanze zurecht. Ein weiteren Klick später fliegt das Batmobil im hohen Bogen über den Graben.

Multifunktionskarosse

Das Batmobil verfügt über zwei Steuerungsmodi. Als "normales" Straßenfahrzeuge spielt sich der Superheldenschlitten wie in einem Arcade-Rennspiel. Man gibt Gas, aktiviert den Turbo und fegt mit der Handbremse um die Ecken. Plumpst der Wagen gar einmal ins Wasser, zieht sich die Karre automatisch wieder zurück an Land. Für aggressiveres Vorgehen schaltet man allerdings in den Kampfmodus. Mit ihm wird das Batmobil zur rollenden, aber nicht tödlichen Festung. So feuert der dunkle Ritter natürlich nur Gummigeschosse ab und betäubt damit seine Gegner dauerhaft. Für feindliche Fahrzeuge benutzt er wohl dosierte Sprengladungen. Auch in "Batman: Arkham Knight" kommen keine virtuellen Menschen zu Schaden.

Noch agiler

Aber Batman kann nicht alle Arbeiten vom Steuer aus erledigen. Und so katapultiert er sich per Schleudersitz direkt ins Geschehen. Auffällig: Der Superheld ist nun spürbar facettenreicher in seinen Angriffsmöglichkeiten. Aus dem Flug heraus bricht er etwa halbautomatisch durch Fensterscheiben. Für lautlose Angriffe schleicht er sich weiterhin durch Lüftungsschächte an und überrascht seine Widersacher mit so genannten Fear-Takedowns. Auf diese Weise nutzt man den Überraschungsmoment und schaltet in einer Zeitlupensequenz bis zu drei Wachleuten auf einmal aus.

Batman im Nahkampf

Am grundlegenden Kampfsystem haben sich nur Nuancen verändern. Konter erfordern weiterhin gute Reaktionen, aber mit ein wenig Übung nimmt es Batman problemlos mit sechs oder mehr Feinden auf. Damit die Prügeleien nicht zum Selbstläufer werden, hat die Gegner-KI dazu gelernt. Feinde blocken nun vermehrt Attacken ab, kontern eigenständig und erfordern spezielle Taktiken. Wie sich Bosskämpfe in "Batman: Arkham Knight " gestalten, ist bislang noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass es die Fledermaus unter anderem mit Scarecrow, Harley Quinn, dem Pinguin und Two-Face zu tun bekommt. In welcher Form, das bleibt allerdings abzuwarten.

Mehr Interaktivität

Die Kämpfe wirken deutlich dynamischer als noch in "Batman: Arkham City". Schließlich kann nun die Umgebung in das Geschehen mit einbezogen werden. Drückt man im passenden Moment die eingeblendete Taste, donnert Batman seine bedauernswerten Opfer beispielsweise mit dem Kopf in einen Stromkasten. Oder er schleudert einen Batarang und lässt den Gegnern einfach die Deckenlampe auf den Schädel fallen. Das Batmobil bringt sich ebenfalls immer wieder ins Gedächtnis zurück. Es feuert ein Gummigeschoss durch das Fenster und knockt Soldaten mit einem Treffer aus. So spielt sich "Batman: Arkham Knight" trotz aller Ähnlichkeiten zum Vorgänger doch vergleichsweise frisch und bietet mehr Spielraum für Experimente.

Rätselkost in schöner Kulisse

Dennoch dürfen auch die für die "Arkham"-Serie typischen Umgebungsrätsel nicht fehlen. Mithilfe verschiedener Sichtmodi macht Batman beispielsweise Stromkreisläufe sichtbar oder kann gar durch Wände schauen. In der Demo sprengt er kurzentschlossen den Putz von der Mauer und legt damit einen Aufzugsschacht frei. Da allerdings der Strom in der Chemieanlage nicht funktioniert, muss das Batmobil als Lift fungieren. Mit dem Greifhaken zieht man die Gondel nach unten und erreicht so das nächste Gefängnis der Geiseln. Zurück an der Oberfläche verschafft sich Batman mit seinem neuen Kamera-Baterang eine Übersicht über das Geschehen. Mit ihm umfliegt man kurz das Areal und markiert wichtige Punkte auf dem Radar. Praktisch!

Was uns gefällt

"Batman: Arkham Knight" wird ein Spiel gewordener Superheldenfilm. Trotz der mittlerweile etwas betagten Unreal Engine 3 sieht das Abenteuer fantastisch aus und begeistert mit tollen Architekturen sowie brillanten Licht- und Wassereffekte. Auf der Gameplay-Seite wiederum punktet "Arkham Knight" mit viel Abwechslung durch Rätsel, Erkundung der Umgebung und knackigen Kämpfen. Eine bewährte Mischung, die durch das Batmobil und Waffen-Erweiterungen besser funktionieren könnte als im Vorgänger.

Was uns nicht gefällt

Das Batmobil ist das neue Element in "Batman: Arkham Knight". Doch die Steuerung war in der Vorabversion gewöhnungsbedürftig. Die Wechsel zwischen Fahr- und Kampfmodus erfordern Koordination. Ein ausgedehntes Tutorial könnte hier Wunder wirken! Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich das Kampfsystem entwickelt und welche wirklich neuen Gadgets Batman noch in seinem Arsenal hat.

Fazit

Die Evolution der Fledermaus: "Batman: Arkham Knight" hat das Zeug zum krönenden Abschluss der "Arkham"-Saga. Hier erwartet Spieler ein Superheldenabenteuer direkt aus Hollywood.

Titel: Batman: Arkham Knight
Genre: Action
Publisher: Warner Bros. Interactive
Hersteller: Rocksteady
Release-Termin: 02. Juni 2015
Preis: zirka 70 Euro
Systeme: PS4, Xbox One, PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Sehr gut

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