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Mobile Games auf Wearables: Unterhaltung aus dem Handgelenk

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Games und Wearables  

Unterhaltung aus dem Handgelenk

24.10.2014, 14:30 Uhr | ams / jr, Richard Löwenstein

Mobile Games auf Wearables: Unterhaltung aus dem Handgelenk. Wearables: Unterhaltung aus dem Handgelenk (Quelle: Richard Löwenstein)

Wearables: Unterhaltung aus dem Handgelenk (Quelle: Richard Löwenstein)

Spielen mit der Armbanduhr? Das klingt verrückt. Aber die Produktgattung der "Wearables" machen es möglich. Der englische Begriff meint Minicomputer, die sich in der Kleidung oder in Schmuckstücken verbergen. Wearables sollen in erster Linie praktisch sein: Armbänder erfassen Schlafrhythmen, schlaue Armband-Uhren messen den Puls oder zeigen auf dem Smartphone eingehende Telefonate an. Wearables machen sich aber auch als Gaming-Device gut. Wir stellen die ersten Spiele für Smartwatch und Co. vor und fassen in der Foto-Show die besten verfügbaren Smartwatch-Games zusammen.

Was sind Wearables?

Das englische Wort "Wearables" steht für alles, was clever ist wie ein Smartphone und tragbar wie ein Schmuckstück. Damit können schlaue Brillen gemeint sein, die über ein integriertes Display Informationen einspiegeln, wie die Googles Glasses zum Beispiel. Oder computerisierte Trainingsschuhe, die Schrittweite und Laufstrecke ermitteln. In erster Linie versteht man unter Wearables sogenannte Smartwatches: Moderne Armbanduhren mit hochauflösendem Digitaldisplay und vielseitig wie in Smartphone.

Überflüssiger Schnickschnack oder neue Spielerfahrung?

Die Handelsgruppe Rhino veröffentlichte im Juli eine Marktstudie. Momentan halten zwar 73 Prozent der deutschen Bevölkerung Wearables für überflüssigen technischen Schnickschnack. Doch wenn eine Entscheidung unausweichlich wäre, würde jeder Zweite eine Smartwatch wählen. Zum kommenden Weihnachtsgeschäft erwarten Marktexperten daher einen ersten Run auf die Multikönner. Bleibt die Frage: Was tun mit iWatch, Samsung Gear, Sony Smartwatch, Motorolas Moto 360 oder einer LG G-Watch R? Na spielen, was sonst!

Games-Pioniere aus Würzburg

In jeder Smartwatch steckt ähnliche Technik wie im Smartphone. Da liegt der Gedanke nahe, dass dafür auch ähnliche Spiele machbar sein sollten. In der Tat leisten einige Spiele-Hersteller Pionierarbeit. Die ersten Games für die cleveren Armbanduhren entstehen. Der Würzburger Entwickler Handygames mischt dabei von der ersten Stunde an mit. Mitbegründer Christopher Kassulke erläutert, warum sein Haus bisher simple Knobel- und Geschicklichkeitstests bevorzugt. "Eines der Probleme ist die Akkulaufzeit. Von einer Smartwatch wird erwartet, dass sie mit einer Ladung einen Tag oder länger läuft. Wir dürfen den Prozessor nicht ausnutzen, sonst kostet das zu viel Akkuleistung."

Komplexe Entwicklung

Außerdem kämpfen die Entwickler mit fehlenden Standards. "Bildauflösungen und Bildeigenschaften unterscheiden sich von Modell zu Modell. Die Moto 360 hat zum Beispiel ein rundes Display. Da müssen wir anders entwickeln als auf eckigen Bildschirmen. Touchscreens und Sensoren für Lageerkennung oder Schütteln arbeiten in allen Uhren unterschiedlich. Wir müssen unsere Spiele an jede Smartwatch einzeln anpassen. Wie bei Handys vor zehn Jahren", erzählt Christopher Kassulke.

Die erste Spiele

Die Bedienung bremst anspruchsvolles Gameplay ebenfalls aus. Bei der einen Smartwatch ist die Bedientaste unterhalb des Display angebracht, bei der anderen seitlich an der Position der althergebrachten Krone. Das erschwert das Design einer einheitlichen, harmonischen Steuerung. Wegen der winzigen Touchscreens sind komplexe Streich- und Wischgesten sinnlos. Aber die Branche ist einfallsreich. Das Display antippen, die Uhr schütteln oder durch Drehen des Armes die Lage verändern: Das genügt für Jongleurtests mit virtuellen Bällen und Knobeleien im Stil von "Tetris".

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