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Gericht schmettert Klage von Ex-Diktator Noriega gegen "Call of Duty: Black Ops 2" ab

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Ego-Shooter  

Gericht schmettert Klage von Ex-Diktator Noriega gegen "Call of Duty: Black Ops 2" ab

29.10.2014, 15:37 Uhr | jr

Gericht schmettert Klage von Ex-Diktator Noriega gegen "Call of Duty: Black Ops 2" ab. Call of Duty: Black Ops 2 Ego-Shooter von Activision (Quelle: Activision)

Call of Duty: Black Ops 2 (Quelle: Activision)

Wie der Spiele-Blog Kotaku berichtet, hat ein Gericht in Kalifornien die Klage von Panamas Ex-Diktator Manuel Noriega gegen seine Darstellung in Activisions Ego-Shooter "Call of Duty: Black Ops 2" abgeschmettert. Damit hat es sich ausgezahlt, dass sich der Spiele-Publisher mit New Yorks ehemaligem Bürgermeister Rudolf Giuliani prominenten anwaltlichen Beistand gesichert hatte. Der hatte in seiner Argumentation besonders auf das in der Verfassung verbürgte Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verwiesen.

Black Ops 2: Ex-Dktator Noriega bekommt keinen Schadensersatz bezahlt

Der in den 80er Jahren herrschende Ex-Diktator Noriega hatte im Juli 2014 wegen einer vermeintlichen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte Klage erhoben. Seiner Ansicht nach hatte Publisher Activision mit der Absicht, zusätzlichen Gewinn zu erzielen, eine äußerlich stark an ihn erinnernde Figur im 2012 erschienenen Ego-Shooter "Call of Duty: Black Ops 2" platziert. Dafür habe aber keine Erlaubnis von seiner Seite vorgelegen. Das Gericht konnte diese Argumentation nicht nachvollziehe und wies die Klage nach der mündlichen Verhandlung jetzt ab.

In einer Pressemitteilung feiert Activision die Entscheidung des Gerichts. Diese sei nicht nur wichtig für das Videospiel-Business an sich, sondern generell für die Erzählung von Geschichten mit historischem Kontext: "Das war von Anfang an ein absurder Rechtsfall, und wir sind am Ende sehr zufrieden, dass ein notorischer Krimineller nicht gewonnen hat", sagte Giuliani. Jeder, der die Geschichtsbücher fälschen wolle, um nachträglich in einem besseren Licht dazustehen, sollte sich von jetzt an über die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens klar sein.

Auch Activision-Boss Bobby Kotick zeigte sich zufrieden: Die "Call of Duty"-Spiele würden sich alle auf historische Ereignisse vom Zweiten Weltkrieg bis hin zum Kalten Krieg beziehen. Es gehöre daher zur Tradition der Spiele-Reihe, dass darin "Schurken wie Fidel Castro und Manuel Noriega und gefeierte Helden wie Präsident John F. Kennedy" auftauchen würden, erklärte Kotick.

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