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Twitch verbietet seinen Usern das Nackt-Zocken

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Twitch verbietet seinen Usern das Nackt-Zocken

29.10.2014, 12:45 Uhr | jr / ta

Twitch verbietet seinen Usern das Nackt-Zocken. Logo des Video-Streaming-Dienstes Twitch (Quelle: Twitch)

Logo des Video-Streaming-Dienstes Twitch (Quelle: Twitch)

Allzu freizügige Selbstdarstellungen von Spielern und Spielerinnen, die so die Attraktivität ihrer bei Twitch eingestellten Spiele-Videos zu steigern versuchen, schiebt der neue Besitzer Amazon jetzt einen Riegel vor. Wichtigste Änderung im überarbeiteten Regelwerk: Video-Uploader müssen sich angemessen kleiden. Aufreizende Textilien wie Dessous, Badeanzüge und Brustwarzen-Pasties werden dabei nicht als ausreichend angesehen.

Konzentration auf die Spielinhalte statt auf den /die Absender(in)

Weil bei Twitch-Videos neben dem eigentlichen Inhalt auch noch per Webcam eingeblendete Ausschnitte ganz anderer Art zu sehen waren, hatte es in letzter Zeit verstärkt Proteste von Eltern gegeben, die ihrem Nachwuchs den Anblick von Ex-Pornodarstellerinnen beim Zocken nicht zumuten wollten.

Twitch erinnert in den 13 neuen Paragraphen des Regelwerks, die sich auch noch mit Negativerscheinungen wie Spam, Rassismus und dem Hacken von Online-Games beschäftigen, seine Kundschaft daran, dass es um die hochgeladenen (Spiele-) Inhalte und nicht so sehr um sie selbst gehen soll. "Nerds sind sexy, und ihr alle seid wundervolle, schöne Wesen: Aber wollen wir nicht versuchen, es bei den Spielen zu belassen?...Wenn es da, wo du bist, unerträglich heiß ist, und du deshalb dein Shirt ausgezogen hast..., dann richte die Webcam einfach auf dein Gesicht."

Damit das nicht als frommer Wunsch endet, droht man Uneinsichtigen mit Sanktionen wie der Löschung des Accounts.

Twitch ging vor drei Jahren an den Start und wurde kürzlich von Amazon für 970 Millionen Euro gekauft. Auf ihrer Internetseite verfolgen monatlich viele Millionen von Zuschauern live gezeigte Spiele wie "League of Legends" und "Dota 2" und kommunizieren untereinander sowie mit den Spielern. Das hohe Interesse vor allem an den Livestreaming-Elementen sorgt für steigende Werbeeinnahmen. Um diese nicht zu gefährden, hat man jetzt regeltechnisch die Reißleine gezogen und will Twitch braver machen.

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