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Atari-Spiel "E.T. - The Extra-Terrestrial" für 30.000 Euro versteigert

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Vergrabene Atari-Games  

Game-Versteigerung: 30.000 Euro für Spiele-Schrott

17.11.2014, 12:00 Uhr | jr / ams

Atari-Spiel "E.T. - The Extra-Terrestrial" für 30.000 Euro versteigert. Film-Direktor Zak Penn zeigt eine der ausgegrabenen Spiele-Schachteln von Ataris "E.T. - The Extra Terrestrial". (Quelle: AP/dpa)

Film-Direktor Zak Penn zeigt eine der ausgegrabenen Spiele-Schachteln von Ataris "E.T. - The Extra Terrestrial". (Quelle: AP/dpa)

Die Aktion gehört zu den kuriosesten Geschichten der an Absurditäten nicht gerade armen Spiele-Geschichte: Spiele-Hersteller Atari hat 1982 bei Nacht und Nebel zigtausende Cartridges des Atari-2600-Spiels "E.T. - The Extra-Terrestrial" sowie weitere Games-Klassiker in der Wüste von New Mexico verbuddeln lassen. Über die Gründe für die Aktion wird bis heute wild spekuliert. Im Zuge einer von den Microsoft Entertainment Studios finanzierten Dokumentation hat man den Spiele-Schrott im April 2014 ausfindig gemacht, ausgegraben und eine Charge von 100 Titeln jetzt online versteigert. Am Ende der Auktion bezahlten die Bieter insgesamt rund 30.000 Euro - ein originalverpacktes E.T.-Spiel brachte mit über 1200 Euro am meisten ein.

Ausgrabung erfolgreich: Ataris Spiele-Reste bringen 37.000 Dollar ein

Im Rahmen einer von Produzent Simon Chinn ("Searching for Sugar Man") betreuten, im Dezember 2013 gestarteten Dokumentation der Microsoft Entertainment Studios wurde Licht in das Dunkel um die geheimnisvolle "E.T.-Affaire" gebracht: Nachdem das Ganze jahrelang den Status einer "Urban Legend" hatte, ist jetzt klar, dass sie tatsächlich stattgefunden hat. Denn nachdem die zuständigen Behörden des New Mexico Environment Departments unter Sicherheitsauflagen ihr Placet erteilt hatten, wurden die Ausgräber in der Nähe von Alamogordo in der Wüste von New Mexiko bei der Suche nach den den spielbaren Überresten von E.T. und anderen Atari-Games tatsächlich fündig.

Warum Atari seinerzeit das außerirdische Game mitsamt weiterer Spiele so radikal beerdigte, ist in der Spiele-Szene bis heute umstritten. Angeblich soll das von Designer Howard Scott Warshaw innerhalb von fünf Wochen als Spiel zum (höchst erfolgreichen) Film von Steven Spielberg kreierte Game so schlecht gewesen sein, dass es niemand haben wollte. Und dummerweise hatte Atari seinerzeit in Erwartung eines sicheren Hits mehr Exemplare produzieren lassen, als überhaupt geeignete Konsolen dafür auf dem Markt waren. Doch der Absatz war letzten Endes so verheerend schlecht, das man auf einem Berg von Spielen-Cartridges sitzen blieb - ein ökonomisches Desaster, das angesichts der damals herrschenden tiefgehenden Krise in der Branche letztendlich den Anfang von Ende eines der renommiertesten Spiele-Hersteller in der Geschichte markierte.

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