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Hackergruppe Derp will sieben Millionen Kundendaten erbeutet haben

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Hacker-Attacke  

Sony und Microsoft stellen klar: PSN und Xbox Live wurden nicht gehackt

24.11.2014, 16:47 Uhr | jr / ams

Hackergruppe Derp will sieben Millionen Kundendaten erbeutet haben. Hacker-Attacke auf Online-Dienste und Publisher (Quelle: Sony, EA, 2K Games (Montage: T-Online.de))

Hacker-Attacke auf Online-Dienste und Publisher (Quelle: Sony, EA, 2K Games (Montage: T-Online.de))

Wie das Online-Magazin CNET berichtet, will die Hackergruppe "Derp" insgesamt sieben Millionen Kundendaten - darunter eine halbe Million Kreditkarten-Datensätze - erbeutet haben. Betroffen von dem Hack sollen neben Sonys Online-Service Playstation Network (PSN) auch der Spiele-Publisher 2K Games sowie der Online-Dienst Origin von Electronic Arts sowie Windows Live Mail sein. Als angeblicher Beleg für den bisher nicht offiziell bestätigten Hack kursiert im Internet ein Dokument mit mehr als 5000 Nutzernamen und Passwörtern. Ungeachtet des Wahrheitsgehalts der Behauptungen sollten die Kunden der Dienste ihre Passwörter aus Sicherheitsgründen so schnell wie möglich ändern.

Update 24.11.2014: Wie Sony inzwischen gegenüber dem Spiele-Magazin "Joystiq" bekannt gegeben hat, konnte kein Hack des Playstation Networks festgestellt werden. Stattdessen sei von Methoden wie Phishing und Passwort-Klau auszugehen. Auch Microsoft gab bekannt, dass keiner seiner Online-Dienste gehackt worden sei, zu denen Xbox Live, Windows Live und Hotmail zählen.

Hacker-Gruppe Derp greift Online-Dienste an

"Die Liste enthält nur einen kleinen Teil der Daten von Lord Gaben und der restlichen Crew", erklären die Hacker im Dokument, in dem angeblich die Daten von 2131 PSN-, 1473 Windows Live- und 2000 2K Games Studios-Nutzern aufgelistet werden. Der eigentliche Umfang des Hacks soll sehr viel größer sein. Angeblich haben die Derp-Aktivisten 800.000 Datensätze von 2K Games-Usern, zwei Millionen Comcast-Accounts, 620.000 Twitter-Accounts, 200.000 Windows Live-Konten, drei Millionen Facebook-Accounts und 1,7 Millionen Origin-Zugänge erbeutet.

Ob Angaben von Derp und die Daten auf der Liste authentisch sind, ist noch unklar - keines der betroffenen Unternehmen hat sich bisher offiziell geäußert. Allerdings hat Sony in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu den ersten via Twitter verbreiten Hinweisen auf den Derp-Hack über den Account "Ask PlayStation" eine Anleitung mit Sicherheitshinweisen für das Playstation Network publiziert.

Wirtschaftlichen Schaden will die gelegentlich auch unter dem Namen "Derptrolling" auftretende Gruppe angeblich nicht anrichten. Vielmehr sei das Ganze ein Protest gegen gegen unzureichend gesicherte Server-Systeme im Internet und den laxen Umgang mit sensiblen Kundendaten. Die Unternehmen sollten reagieren und ihre Server besser vor DDoS-Angriffen und Datendiebstahl schützen, forderten die Hacker.

Derp soll angeblich auch auch hinter den DDoS-Angriffen auf Blizzard beim Launch der WoW-Erweiterung Warlords of Draenor stecken.

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