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Hearthstone: Goblins gegen Gnome - Die Karten werden neu gemischt

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Vorschau Hearthstone: Goblins gegen Gnome | Online-Sammelkartenspiel | Mac, iPad, PC  

Die Karten werden neu gemischt

02.12.2014, 13:10 Uhr | Heinrich Lenhardt (ta, jr), Medienagentur plassma

Hearthstone: Goblins gegen Gnome - Die Karten werden neu gemischt. Hearthstone: Goblins gegen Gnome Online-Sammelkartenspiel für Mac, iPad und PC (Quelle: Blizzard)

Hearthstone: Goblins gegen Gnome (Quelle: Blizzard)

Über 20 Millionen Spieler haben inzwischen "Hearthstone: Heroes of Warcraft" ausprobiert, den ebenso einfachen wie raffinierten Sammelkarten-Strategiehit von Blizzard. Dem steht im Dezember eine ausgesprochen explosive Erweiterung bevor. Schließlich stehen bei "Goblins gegen Gnome" zwei Warcraft-Völker im Mittelpunkt, die eine Vorliebe für explosive Basteleien verbindet. Mit 120 neuen Karten, der "Mech"-Dienerklasse und vielen zufälligen Effekten soll der Spielablauf des Online-Sammelkartenspiels für PC, iOS und OS X unberechenbarer denn je werden.

Reich gedeckter Kartentisch

Rund acht Monate nach seiner Veröffentlichung darf man Hearthstone ruhigen Gewissens als Riesenerfolg bezeichnen. Laut Anbieter Blizzard haben hier inzwischen rund 20 Millionen Spieler insgesamt zwei Milliarden Stunden mit strategischen Duellen verbracht. Die Regeln sind leicht, aber die taktischen Möglichkeiten durch die Sondereffekte vieler Karten schier unerschöpflich. Wer glaubt, das perfekte Deck samt Idealstrategie beisammen zu haben, der wird bald auf Gegner stoßen, die ihm nicht nur gleichwertig, sondern sogar überlegen sind. Flexibilität ist gefragt - und das gilt noch mehr, wenn im Laufe des Dezembers werden 120 neue Spielkarten auf einmal neu dazukommen. Die Erweiterung Goblins gegen Gnome beschert neue Kartenpacks, die man wie gewohnt mit im Spiel verdienten Gold oder Realwelt-Devisen bezahlt. Auf Blizzards Hausmesse BlizzCon konnten wir bereits ein paar Partien Probe spielen und die Entwickler zu ihren weiteren Plänen befragen.

Wie der Zufall so will

Bei den neuen Karten fällt rasch die Menge an zufälligen Effekten auf. Die gab es schon immer in Hearthstone, aber Goblins gegen Gnome hat eine deutlich höhere Zufallsdichte. Das fängt bei Schadenspunkten an, die im Stil der "Arkanen Geschosse" zufällig verteilt werden. Auch bei Beschwörungen und Verwandlungen weiß man oft nicht so genau, was am Ende dabei herauskommt. Der Kampfschrei des Rekomkobulators verwandelt einen der eigenen Diener in eine andere Einheit, andere Karten rufen mit ihrem Todesröcheln einen Zufallsdiener mit einem bestimmten Mana-Gegenwert herbei.

Laut Production Director Jason Chayes hat das Entwicklerteam gute Gründe dafür gehabt, vieles dem Zufall zu überlassen: "Goblins gegen Gnome sorgt für aufregende zufällige Effekte, die dem Spiel gut tun. Sie konfrontieren dich mit unerwarteten neuen Situationen, in denen du improvisieren musst. Das liefert Stoff für coole Geschichten, die du deinen Freunden erzählen oder online posten willst - das ist wirklich wichtig." Und so gilt in "Goblins gegen Gnome" halt das Motto "Gepriesen sei der Zufall", auch wenn man manchmal ins Tablet beißen möchte, wenn der Gegner mal wieder unverschämt viel Glück hat.

Mech-Deck ausgeheckt

Mit den Mechs hält eine neue Dienerkategorie Einzug in Hearthstone. Der gehören auch manche altbekannte Karten wie der Erntegolem an, aber die Erweiterung sorgt für Fülle neuer Mech-Einheiten und damit verbundener Effekte. Ähnlich wie beim Dienertyp Murlocs reizt es sehr, ein Mech-lastiges Deck zu konstruieren. Einige neue Karten sorgen für Sondereffekte, wenn bereits ein Mech ausgespielt ist, zum Beispiel Boni auf Lebenspunkte, Angriffswert oder zufällig verteilten Schaden. Die Mech-Einheiten sind an sich schon interessant und amüsant, so verpasst das "Explodierende Schaf" mit seinem Todesröcheln jedem Diener zwei Schadenspunkte. Und solange ein Mech-Warper auf dem Feld liegt, können Sie nachfolgende Mech-Kollegen für einen Mana-Punkt weniger ins Spiel bringen.

Ersatzteillager

Eine weitere neue Kartenkategorie hört auf den Namen "Ersatzteile". Diese 1-Mana-Karten sind nicht feste Deckbestandteile, vielmehr werden sie als Nebenwirkung beim Ausspielen bestimmter anderer Karten generiert, zum Beispiel als Todesröcheln des Aufziehgnoms. Ersatzteile haben keine gravierenden Auswirkungen, können aber mit Effekten wie +1 Leben, +1 Angriff oder Spotten das Zünglein an der Waffe sein, um den Gegner von der Platte zu putzen. Sieben verschiedene Ersatzteil-Karten sind geplant - welche man erhält, ist natürlich auch zufällig.

Spaß am Zuschauen

Im Rahmen der Goblins gegen Gnome-Erweiterung wird erstmals auch ein Zuschauermodus in Hearthstone integriert. Damit können sich Spieler den Partien ihrer Freunde zuschalten und live deren Verlauf ansehen, aber nicht ins Geschehen eingreifen. Wer nicht möchte, dass ihm die Freunde über die Schulter schauen, kann seine Partien natürlich privat austragen. Sie dürfen zudem bestimmte User gezielt einladen oder ganz nonchalant rauswerfen. Eine Anzeige links unten informiert darüber, wie viele Leute gerade zusehen. Der Zuschauermodus ist enorm praktisch, um bei Privatturnieren die Resultate zu verifizieren.

Hearthstone für die Hosentasche

Im Dezember soll Hearthstone für Android-Tablets umgesetzt werden, und auch die "Kleinen" dürfen bald mitspielen. Schon seit Ende 2013 arbeitet Blizzard an einer Version für Smartphones und hat inzwischen ein User-Interface speziell für die reduzierte Bildschirmgröße entwickelt. Zeigen wollte man es auf der BlizzCon noch nicht, aber Jason Chayes ist guter Dinge, dass diese Version Anfang 2015 veröffentlichungsreif sein könnte.

Ob vorneweg die iPhone-Version erscheint oder es zeitgleich eine Android-App geben wird, ist derzeit noch unklar. Dafür sind sich die Entwickler sicher, dass man bei der Smartphone-Version mit dem Spielstand von Computer- oder Tablet-Versionen spielen kann. Die Plattform-übergreifende Partnerwahl bleibt ebenfalls intakt, so dass man vom Handy aus auch gegen Nutzer der anderen Versionen antreten können wird.

In Zukunft mehr Abenteuer

Für 2015 hat sich das in seiner Größe verdreifachte Hearthstone-Entwicklungsteam noch einiges vorgenommen. Auf unsere Frage nach einer weiteren Abenteuer-Erweiterung im Stil von "Der Fluch von Naxxramas" äußert sich Jason Chayes optimistisch: "Wir haben das Gefühl, dass Naxxramas sehr gut angekommen ist, und wir waren damit sehr zufrieden. In Zukunft wird es definitiv mehr Abenteuer von uns geben. Doch jetzt wollen wir etwas anderes machen, das viel größere Auswirkungen auf das Meta-Spiel hat. 'Goblins gegen Gnome' ist eine viel umfangreichere Veröffentlichung, was die Karten betrifft. Wir werden weiter experimentieren und Ideen zu neuen Spielarten aushecken." Todesritter- und Mönch-Sympathisanten sollten sich aber keine Hoffnung machen, zusätzliche Heldenklassen sind vorerst nicht geplant.

Was uns gefällt

Auf einen Schlag wächst die Kartenauswahl um rund 25 Prozent. Die taktischen Möglichkeiten durch die Neuzugänge dürften die Hearthstone-Szene kräftig aufmischen. Einsteiger und Profis haben an den neuen Effekten gleichermaßen ihren Spaß. Wie es sich für Goblins und Gnome gehört, kommt der Humor dabei nicht zu kurz. Prima ist auch die Zuschauen-Funktion, um im Freundeskreis zu kiebitzen.

Was uns nicht gefällt

Wird Hearthstone zu sehr zum Glücksspiel? Wer Deck und Strategien sorgfältig geplant hat, könnte angesichts der vielen neuen Karten mit starken zufälligen Effekten irritiert sein.

Fazit

Goblins gegen Gnome ist genau der richtige Erweiterungsknaller, um Hearthstone-Müdigkeit zu vertreiben: Dank neuer Mech-Dienerkategorie und 120 frischen Karten wirkt das suchterregende Online-Sammelkarten-Strategiespiel vielseitiger denn je.

Infos zum Spiel

Titel: Hearthstone Goblins gegen Gnome
Genre: Online-Sammelkartenspiel (Add-on zum Hauptspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft)
Publisher: Activision Blizzard
Hersteller: Blizzard Entertainment
Release-Termin: Dezember 2014
Preis: Gratis (Free-to-Play mit optionalem Ingame-Shop)
Systeme: iOS, OS X, PC
USK-Freigabe: Nicht geprüft
Eindruck: Sehr gut

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