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Dumb Ways to Die 2: Wer stirbt am dümmsten?

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Test zu Dumb Ways to Die 2 | Minispiel-Sammlung | iOS, Android  

Wer stirbt am dümmsten?

02.01.2015, 15:08 Uhr | Jürgen Kroder (jr), Medienagentur plassma

 Dumb Ways to Die 2: Wer stirbt am dümmsten?. Dumb Ways to Die 2 Minispiel-Sammlung für iOS und Android (Quelle: Metro Trains Melbourney)

Dumb Ways to Die 2 Minispiel-Sammlung für iOS und Android (Quelle: Metro Trains Melbourney)

Jedes Jahr wird der "Darwin Award" verliehen. Hierbei ist ein gehöriger Schuss Sarkasmus und reichlich dunkler Humor im Spiel, denn noch keiner der Geehrten konnte seinen Preis selbst entgegen nehmen. Woran sich auch in Zukunft nichts ändern wird, denn hier werden diejenigen Kandidaten gewürdigt, die auf die dümmste nur denkbare Art und Weise aus dem Leben geschieden sind - wegen ihres erfolgreichen Bemühens um die Erhaltung der Qualität des menschlichen Genpools. Das Mobilspiel "Dumb Ways to Die 2" für iOS- und Android-Geräte greift dieses schräge Thema humorvoll auf und garniert es mit einer ordentlichen Prise Spielspaß. Das Ergebnis ist ein Casual Game, das zwar etwas zu kurz geraten, aber trotzdem empfehlenswert ist.

Ungewöhnliche Vorgeschichte

Im Gegensatz zu vielen anderen Videospielen hat Dumb Ways to Die 2 eine reale Vorgeschichte. Da es in den U-Bahn-Stationen von Melbourne immer wieder zu Unfällen und Todesfällen kam, weil Menschen zu nah an der Bahnsteigkante standen, sorgte eine Kampagne mit Comicfiguren für Aufklärung. Daraus entstand das erfolgreiche Musikvideo "Dumb Ways to Die" (http://www.youtube.com/watch?v=IJNR2EpS0jw), das rund 95 Millionen Aufrufe bei Youtube verzeichnete und in dem die gezeichneten Figuren auf kuriose Arten ums Leben kamen. 2013 erschien die zugehörige Spiele-App, in der man in verschiedenen Minispielen versuchen musste, möglichst lange zu überleben. "Dumb Ways to Die" wurde mit weit über zehn Millionen Downloads ein Hit und bekam kürzlich seinen Nachfolger spendiert.

Nur nicht abnippeln!

In Dumb Ways to Die 2 geht es wieder darum, in verschiedenen Minispielen am Leben zu bleiben. Rund 30 Stück davon gibt es, und jedes dauert nur wenige Sekunden. Dieser Ansatz erinnert an die "Wario"-Spiele für diverse Nintendo-Systeme. Auch in Dumb Ways to Die 2 gilt es, pro Level nur eine Aufgabe zu meistern. Mal müssen Sie einen Surfer über die geöffneten Mäuler von Haien springen lassen, indem Sie im richtigen Moment auf den Bildschirm tippen, ein anderes Mal sollen Sie durch Wischbewegungen Fenster schließen. Oder man "rubbelt" eine explosive Mine von sich weg, versucht im Freibad auf dem rutschigen Boden nicht hinzufallen und schützt am Bahnsteig die Fahrgäste vor dem durchfahrenden Zug. Die App bietet also einiges an Abwechslung und kurzweiligen Spielspaß - perfekt für eine schnelle Runde zwischendurch.

Ableben im Comic-Stil

Wie es der Name besagt, thematisiert Dumb Ways to Die 2 dumme Todesarten. Soll heißen: Wenn man kein guter Spieler ist, sterben die Charaktere am laufenden Band. Sie werden von Piranhas angeknabbert, von Stäben durchbohrt, von Schnee verschüttet, von Bomben in die Luft gesprengt oder von Blitzen gebrutzelt. Das ist starker Tobak, der aber in einer bunten und kindlichen Cartoon-Grafik mit witzigen Animationen präsentiert und so entschärft wird. Die dargestellte Brutalität bewegt sich also auf einem Niveau, wie man sie beispielsweise aus den "Tom & Jerry"- oder "Roadrunner"-Animationsfilmen kennt. Eltern, die damit kein Problem haben, können Dumb Ways to Die 2 somit auch von ihren Kindern spielen lassen.

Umsonst, aber nicht kostenlos

Bei dieser App handelt es sich um einen der in jüngster Zeit so beliebten Free-to-Play-Titel. Download und Spielen sind also gratis, dafür erscheinen zwischen den Abschnitten mehrere Sekunden lange Videospots, die nicht nur an den Nerven, sondern auch am Internet-Datenvolumen sowie am Akku des Smartphones beziehungsweise Tablets zehren. Zudem bietet Dumb Ways to Die 2 Ingame-Käufe an, mit denen sich die Werbung deaktivieren und kleine Vorteile im Spiel erkaufen lassen. Die Preise hierfür schwanken zwischen 0,89 und 4,49 Euro.

Was uns gefällt

Dumb Ways to Die 2 ist ein typisches Casual Game: Man hat das Spielprinzip sofort verstanden und ist innerhalb kürzester Zeit angefixt. Dank der einfach zu erlernenden, aber schwer zu meisternden Herausforderungen startet man die App immer wieder gerne, um eine flotte Runde zu spielen.

Was uns nicht gefällt

Schon bald hat man alle Minispiele gesehen und sie mehrfach gespielt. Somit sind die derzeit knapp 30 Aufgaben zu wenig, um für eine längere Zeit zu motivieren. Es bleibt die Hoffnung, dass die Entwickler mittels Update neue Levels nachschieben werden.

Fazit

Wer sich die Wartezeit am Bahnhof oder beim Arzt vertreiben will, für den ist Dumb Ways to Die 2 der perfekte Zeitvertreib. Das schnelle, einfache und zugleich herausfordernde Spielprinzip sorgt für unterhaltsame Minuten. Schade jedoch, dass die App aktuell so wenig Herausforderungen bietet. Wären es mehr, würde unser Urteil wohl in Richtung "Sehr gut" ausfallen. So bleibt aber "nur" ein "gutes" Mobilspiel, das man trotzdem allen Gelegenheitsspielern ans Herz legen kann.

Titel: Dumb Ways to Die 2
Genre: Minispiel-Sammlung
Publisher / Hersteller: Metro Trains Melbourney
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis (Free-to-Play-Game)
System: iOS, Android
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Gut

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