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Hearthstone: Goblins gegen Gnome: Explosion der Sammelkarten

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Test Hearthstone: Goblins gegen Gnome | Online-Sammelkartenspiel | PC, Mac, iPad, Android-Tablets  

Explosion der Sammelkarten

14.01.2015, 09:59 Uhr | Heinrich Lenhardt (jr / ams), Medienagentur plassma

Hearthstone: Goblins gegen Gnome: Explosion der Sammelkarten. Hearthstone: Goblins gegen Gnome Online-Sammelkartenspiel für Mac, iPad und PC (Quelle: Blizzard)

Hearthstone: Goblins gegen Gnome (Quelle: Blizzard)

Wenn Goblins und Gnome basteln, dann macht es öfters mal "Bumm!". Ein Knaller ist auch die zweite Erweiterung für das Sammelkartenspiel "Hearthstone": Stammspielern bescheren die 123 zusätzlichen Karten neue Taktiken und Deck-Ideen, raffinierte Synergien zwischen verschiedenen Dienern und Zaubersprüchen sorgen für mehr Komplexität und Unberechenbarkeit. Der Einstieg für Neulinge wird dadurch nicht schwieriger: Mit etwas Geduld (oder Zuzahlung) hat man bald genug Karten beisammen, um eine Vielzahl von Strategien auszuprobieren.

Reich gedeckter Kartentisch

Der Name des Hearthstone-Add-ons "Goblins gegen Gnome" ist ein wenig irreführend: Zwar sind diese beiden Völkchen aus der Fantasywelt "Warcraft" prominent auf vielen der neuen Spielkarten zu sehen. Doch das bedeutet nicht, dass man in den Strategieduellen auf die Kleinwüchsler beschränkt ist, sondern es stehen wie gewohnt neun Heldenklassen zur Wahl. Entwickler Blizzard hat am bewährt suchterregenden Spielablauf nichts geändert, dafür aber 123 neue Karten in spezielle Erweiterungspäckchen gesteckt. Da sorgen nicht nur Goblins und Gnome mit explosiven Zufallseffekten für eine Belebung des strategischen Schlagabtauschs - von der neuen Diener-Kategorie "Mechs" über die Mini-Zaubersprüche der "Ersatzteile"-Klasse bis hin zu raffinierten Ergänzungskarten für die Klassenfähigkeiten der Helden ist die Vielfalt beachtlich.

Kampfkarten im Rundentakt

Hearthstone ist ein sehr gutes Rundenstrategie-Duell, bei dem zwei Kontrahenten abwechselnd Karten ausspielen. Das können sofort wirksame Zaubersprüche und Heldenwaffen sein oder "Diener" genannte Einheiten, die auf dem Spielfeld platziert und meist erst ab der nächsten Runde eingesetzt werden. Wer alle 30 Lebenspunkte des gegnerischen Helden weghaut, ist siegreich. Der besondere Reiz ergibt sich aus der Auswahl und Zufälligkeit der Karten, die Ihnen dabei zur Verfügung stehen. Die haben nicht nur bestimmte Werte für Angriffskraft und Lebenspunkte, sondern oft auch interessante Sonderfähigkeiten. Zum Beispiel die Stärkung anderer Einheiten beim Ausspielen, das Ziehen einer Extra-Karte beim Ableben oder eine Tracht Schaden für den feindlichen Helden.

Es darf taktiert werden

Richtig spannend wird’s bei den Synergien zwischen verschiedenen Kartentypen, weshalb die Konstruktion von Decks ebenso wichtig wie spaßig ist. Je mehr Karten man dabei zur Auswahl hat, desto mehr Möglichkeiten für Taktiken und Tüfteleien ergeben sich. Und genau deshalb ist die Kartenerweiterung Goblins gegen Gnome eine erhebliche Bereicherung für Hearthstone: Es gibt keine neuen Klassen, Spielmodi oder Regeln, aber die Kartenneuzugänge erlauben mehr taktische Kreativität. Nach einigen Monaten der Stagnation mit altbekannten Deck-Konfigurationen ist so die Experimentierlust unter den Hearthstone-Spielern wieder gestiegen. Das ist durchaus auch eine Gelegenheit für Einsteiger: Zwar haben Veteranen durch ihre größeren Kartensammlungen einen Vorteil, aber die starken Karten der Erweiterung haben alte Taktiken und Spielgewohnheiten gründlich aufgemischt.

Schrottbots und Ersatzteillager

Ein gutes Beispiel ist die neue Diener-Kategorie "Mech", mit der sich so manch famoses Deck konstruieren lässt. Einige der neuen Karten lösen Bonuseffekte aus, wenn man bereits einen Mech-Diener auf dem Spielfeld platziert hat. Der Goblinsprengmagier schießt vier Schadenspunkte auf zufällig ausgewählte Gegner, während der Schrottbot stärker wird, wann immer ein Mech-Kollege vernichtet wird. Manche Karten spendieren zudem "Ersatzteile". Diese kleinen Zauber lassen sich zu einem beliebigen Zeitpunkt für eine Mana-Einheit ausspielen. Entsprechend moderat sind ihre Wirkungen: einem Diener einen Lebenspunkt mehr verleihen oder einen Gegner für die nächste Runde einfrieren. Das klingt läppisch, aber ein im richtigen Moment eingesetztes Ersatzteil kann in engen Partien das Zünglein an der Waage bedeuten.

Ganz schön unberechenbar

Unter den Neuzugängen finden sich gar nicht wenige zufällige Effekte, bei denen man nie so ganz genau weiß, was sie im Detail anrichten werden. Die kräftigen, aber nicht sonderlich cleveren Ogres hauen auch schon mal daneben und treffen mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit ein anderes Ziel. Dafür richten sie für ihre Mana-Kosten relativ viel Schaden ab. Es gibt auch Mech-Typen, die sich bei ihrem Ableben in eine zufällige andere Einheit verwandeln. Glück war schon immer im Spiel, denn in welcher Reihenfolge die Karten eines Decks gezogen werden, bestimmt der Zufall. Risikofreudige Naturen haben nun noch mehr Gelegenheiten, eine Partie unwägbarer zu gestalten.

Mehr Komplexität, aber leichter Einstieg

Einsteiger sollten sich nicht davon verschrecken lassen, dass es durch die Erweiterung nun insgesamt über 500 Karten in Hearthstone gibt. Die unkomplizierten Regeln werden in lustig-leichten Partien mit Computergegnern gut erklärt, bevor der Ernst des Lebens in Form von Duellen gegen andere Online-Spieler beginnt. Alle neun Klassen sollte man mindestens bis Level 10 spielen, was mit Bonuskarten und Goldbelohnungen gedankt wird. Gold gibt es auch für die Absolvierung von Quests, bei denen Sie zum Beispiel zwei Siege mit einer bestimmten Klasse erringen müssen. Das probieren Sie am besten im Spielmodus "Ungewertet", wo man eher auf Einsteiger und Deckexperimente trifft.

Jede Menge Karten

Vom errungenen Spielgold kauft man sich Kartenpäckchen, die es nun in den beiden Varianten "Klassik" und "Goblins gegen Gnome" gibt. Jeder digitale Pack enthält fünf zufällige Karten aus dem jeweiligen Sortiment. Blizzard empfiehlt für neue Spieler zwar die klassischen Päckchen, aber wer sich auf das Erweiterungsangebot konzentriert, baut bald ein ansehnliches Mech-Deck auf. Nicht vergessen: Überflüssige und ungeliebte Karten lassen sich im Herstellmodus zerstören, damit man daraus Arkanstaub gewinnt. Der lässt sich verwenden, um gezielt die Karten zu basteln, die man gerne hätte - aber es dauert ein Weilchen, bis genug abgestaubt wurde, um legendäre Traumkarten zu ergattern.

Wer nicht zahlen will, muss spielen

Letztendlich kann man die Kreditkarte zücken und Kartenpäckchen gegen Echtgeld erwerben. Aber das ist optional - Hearthstone ist und bleibt auch nach dieser Erweiterung komplett kostenlos zugänglich. Wer nicht zahlen will, muss eben mehr Zeit und Geduld ins Spiel investieren, um seine Sammlung allmählich zu erweitern. Kein Grund zur Klage, denn die Partien machen Spaß und dauern nicht sonderlich lang. Nur darf man sich halt nicht ärgern, wenn ein Gegner die besseren Karten hat und nicht zuletzt deshalb siegreich ist. In "Pay to win" artet Hearthstone zum Glück nie aus, da es auch auf taktisches Können und Glück beim Ziehen ankommt.

Was uns gefällt

Eine großzügige Menge an einfallsreichen Karten sorgt für neue Strategien und Überraschungen. Mechs bescheren mehr spannende Synergien, für Murloc-Versteher und Piraten-Sympathisanten gibt es ebenfalls sinnvolle Deckergänzungen. Im Zuschauer-Modus lassen sich nun die Live-Partien von Freunden verfolgen. Auch die Karten von Goblins gegen Gnome sind kostenlos zugänglich: Wer durch Quests Spielgold verdient, muss keinerlei Realwelt-Devisen investieren.

Was uns nicht gefällt

Spieler, die sich für Geld schnell eine große Kartenauswahl erkaufen, sind gegenüber Einsteigern im Vorteil. Die Anzahl der Speicherplätze für eigene Decks wurde nicht erhöht, neun Slots sind auf Dauer zu wenig. Schade: Auf zusätzliche Spielvarianten, Heldenklassen oder Solo-Abenteuer muss man verzichten.

Fazit

Die zweite Hearthstone-Erweiterung bietet "nur" zusätzliche Karten, aber die haben es schwer in sich. Einfallsreiche und originelle Zauber, Waffen und Diener erweitern das taktische Spektrum und sorgen für neue Lust beim Deck-Getüftel. Genau das Richtige für Hearthstone-Veteranen und für Einsteiger ein prima Anlass, den kostenlosen Online-Hit einmal auszuprobieren.

Infos zum Spiel

Titel: Hearthstone - Goblins gegen Gnome
Genre: Online-Sammelkartenspiel (Add-on zum Hauptspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft)
Publisher: Activision Blizzard
Hersteller: Blizzard Entertainment
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis (Free-to-Play mit optionalem Ingame-Shop)
Systeme: iOS, OS X, PC, Android-Tablets
USK-Freigabe: Nicht geprüft
Eindruck: Sehr gut

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