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Halo 5: Ballerspaß mit den Spartanern

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Hands-on-Preview Halo 5 Multiplayer | Ego-Shooter | Xbox One  

Halo 5: Ballerspaß mit den Spartanern

03.02.2015, 15:04 Uhr | Sönke Siemens (jr / ams), Medienagentur plassma

Halo 5: Ballerspaß mit den Spartanern. Halo 5 Multiplayer Ego-Shooter von 343 Industries für Xbox One (Quelle: Microsoft)

Halo 5 Multiplayer Ego-Shooter von 343 Industries für Xbox One (Quelle: Microsoft)

Vom 29. Dezember 2014 bis zum 18. Januar 2015, also ziemlich genau drei Wochen lang, durften sich "Halo"-Jünger in der Mehrspieler-Beta des wohl am meisten erwarteten Xbox One-Spiels überhaupt austoben: "Halo 5: Guardians". Zugangsberechtigt waren nebst Medienvertretern und Download-Code-Gewinnern alle Besitzer der "Halo: The Master Chief Collection". Nur soviel vorweg: Obwohl nur drei Spielmodi für maximal Vier-versus-Vier-Spieler, sieben Karten und elf Waffen zur Auswahl standen, hat der Multiplayer-Modus der Redaktion schlaflose Nächte beschert.

Tolles Spielgefühl

Die Gründe für diese Zeitfresser-Qualitäten sind zahlreich. Den Anfang macht die Tatsache, dass sich der Mehrspieler-Part des kommenden Ego-Shooters aus dem Hause 343 Industries einfach unglaublich gut anfühlt. Kein Wunder, schließlich läuft das Spiel erstmals - "Call of Duty" lässt grüßen - in pfeilschnellen 60 Bildern pro Sekunde. Und das merkt man, vor allem als Kenner der vorherigen Teile. Egal ob schießen, springen oder ausweichen: Die Kollisionsabfrage erfolgt absolut stets verzögerungsfrei. Wer hier nicht trifft, muss einfach präziser zielen! Störende Ruckler sind uns, war ein Match erst einmal am Laufen, zu keiner Zeit aufgefallen.

Neue Bewegungsfreiheit, bessere Balance

Punkt zwei der "Gefällt uns"-Liste betrifft die neuen Fähigkeiten der sogenannten Mjolnir-Rüstung. Da wäre zum Beispiel das Software-Update für das Jetpack, welches jeder Spartan-Krieger im Mehrspieler-Modus auf den Rücken geschnallt bekommt. Durch Drücken der B-Taste in Kombination mit dem linken Analogstick weicht die Spielfigur nun rasend schnell in die jeweilige Richtung aus. Ein Feature, das Online-Enthusiasten unter anderen von den Exo-Skeletten aus "Call of Duty: Advanced Warfare" kennen und welches dort ebenfalls viel Zuspruch fand. Als äußerst praktisch entpuppt sich ferner der sogenannte "Spartan Charge". Hat man beim Rennen Höchstgeschwindigkeit erreicht und tippt dann auf die "RB"-Taste, folgt eine ruppige Rammattacke mit der rechten Schulter, die das Opfer sprichwörtlich umhaut.

Stampfattacke im Anflug

In den meisten Fällen tödlich für alle Getroffenen endet der sogenannte "Ground Pound". Ausreichende Absprunghöhe vorausgesetzt, zündet der Spartan seine Schubdüsen und katapultiert sich aus der Luft kommend seinem Opfer entgegen - gute Nacht! Doch Obacht: Jedes Mal, wenn Sie eine solche Stampfattacke ausführen, werden Sie für Feinde in der Umgebung auf dem Radar sichtbar, was eine zusätzliche taktische Komponente reinbringt.

Ebenfalls neu: Wer wieselflink umher rennt und den rechten Stick hineindrückt, leitet nun ein Rutschmanöver ein. Trifft dieser "Spartan Slide" einen Widersacher von hinten, stirbt dieser sofort. Attackieren Sie den Feind rutschend aus einer anderen Richtung, setzen Sie immerhin kurzzeitig seine Schilde außer Gefecht. Rennen kann man in Halo 5: Guardians übrigens, solange man möchte - die Spartans sind so fit, dass ihnen einfach nie die Puste ausgeht. Allerdings muss man in dieser Zeit in Kauf nehmen, dass sich der Energieschild des Anzugs nicht aufladen kann.

Schweben, klettern, Spaß haben

Abgerundet wird das überarbeitete Fortbewegungsspektrum durch die Möglichkeit, kurzzeitig in der Luft zu schweben - sehr praktisch für spektakuläre Scharfschützen-Einlagen. Blieben noch die neuen Kraxeltalente. Will man in Halo 5 beispielsweise einen angrenzenden Vorsprung erklimmen, reicht ein kurzer Tipper auf die A-Taste, und der Spartan zieht sich am jeweiligen Objekt nach oben. Ein bisschen Übung vorausgesetzt, gehen die neuen Moves schnell in Fleisch und Blut über und sorgen für spürbar mehr Dynamik.

Spielmodi-Klassiker mit neuen Namen

Weniger Experimente wagt das Studio mit Sitz in Kirkland (Bundesstaat Washington) bei der Wahl bisher präsentierten Spielmodi. "Slayer" bleibt weiterhin das nicht wegzudenkende Deathmatch und spielt sich gewohnt rasant. "Strongholds" schlägt derweil in die Kerbe des beliebten Modi-Klassikers "Hügelkönig". Im Kern geht es darum, Kontrollpunkte zu erobern. Gelingt dies, kassiert man pro Sekunde Punkte - zumindest solange, wie man einen Kontrollpunkt erfolgreich verteidigen kann. Wer zuerst 100 Punkte beisammen hat, gewinnt die Runde.

Wer stirbt, muss warten

Außerdem serviert 343 Industries "Breakout" - zumindest im Halo-Universum ein echter Modus-Neuzugang. Das Ziel: bestimmte Punkt auf der Karte kontrollieren. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn jeder Teilnehmer hat pro Runde nur ein Leben und heruntergefahrene Schilde. Segnet man das Zeitliche, muss man wie in "Counter-Strike" bis zum Ablauf der Runde ausharren. Das Team, welches zuerst fünf Runden für sich entscheidet, trägt den Sieg davon. Ob das Spaß macht? Fortgeschrittenen Spielern auf jeden Fall, den der Nervenkitzel fällt in Anbetracht der stark verminderten Panzerung ungleich höher aus. Ungeduldige Persönlichkeiten müssen sich derweil nach dem virtuellen Ableben mit längeren Wartepausen abfinden, was schon mal für Frust sorgen kann.

Was uns gefällt

Trotz bisher noch überschaubarer Modi-Anzahl und einem derzeitigen Fokus auf eher kompakte Karten spielt sich die Halo-5-Multiplayer-Beta bereits erstklassig. Die Steuerung lässt kaum Wünsche offen, die Waffen sind prima austariert, die Karten sehr durchdacht, die Soundeffekte eine Wucht und die neuen E-Sport-Elemente eine echte Bereicherung. Letzteres meint zum Beispiel die Tatsache, dass Spielfiguren aus dem eigenen Team (unabhängig vom Sprachchat) regelmäßig akustische Hinweise geben, was sie gerade tun.

Hinzu kommt die Einteilung jeder Karte in verschiedene Gebiete mit jeweils einem eigenem Namen, der wiederum links über dem Bewegungssensor anzeigt wird. Anfangs ignoriert man diesen simplen Texthinweis noch, aber schon bald hilft er einem, viel effizienter mit Teammitgliedern zu kommunizieren. Plötzlich gibt schickt man beispielsweise Kollegen ganz gezielt zur "Seitenrampe" oder rät davon ab, bei "Turm Drei" vorbeizugehen, weil dort das gegnerische Team mal wieder einen Sniper postiert hat. Schön auch die Karte Crossfire - zumindest für E-Sportler. Hier nämlich pfeifen die Macher fast komplett auf Texturen und Effekte. Vielmehr geht’s darum, sich auch mal ohne jegliche optische Ablenkung auf eine Mehrspieler-Schlacht einzulassen.

Was uns nicht gefällt

Das Matchmaking hatte in den ersten beiden Wochen der Betaphase noch mit dem einen oder anderen Schluckauf zu kämpfen: Einige Partien kamen einfach nicht zustande und man fand sich im Hauptmenü wieder. In anderen Fällen waren Wartezeiten von drei bis vier Minuten vor Matchbeginn keine Seltenheit. Störend? Ja. Für eine Beta-Version ungewöhnlich? Nein. Im Gegenteil: Um genau solche Fehler auszumerzen, veranstalten Entwickler ja solche "Programm-Tests unter Realbedingungen". Wirklich schade hingegen: Bisher durften Fans kein einziges Fahrzeug ausprobieren. Das allerdings ist Meckern auf höchstem Niveau. Schließlich soll eine Beta ja nicht die komplette Vorfreude auf das fertige Produkt vorwegnehmen.

Fazit

Die neuen Bewegungsmöglichkeiten sind ein mutiger, aber sinnvoller Schritt in die richtige Richtung. In einen Topf geworfen mit der flinken Bildrate, den zahlreichen E-Sport-Optimierungen, dedizierten Servern und hoffentlich einem gewohnt üppigen Fahrzeugfuhrpark könnte Halo 5: Guardians zumindest im Multiplayer im Herbst 2015 total durch die Decke gehen! Was handfeste Eindrücke zum Solo-Part betrifft, müssen wir uns wohl noch bis zur Spiele-Messe E3 im Juni gedulden.

Infos zum Spiel:

Titel: Halo 5 Multiplayer-Part
Genre: Ego-Shooter
Hersteller: 343 Industries
Publisher: Microsoft
Release-Termin: Herbst 2015
Preis: Noch nicht bekannt
System: Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Sehr gut

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