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Angry Birds: Stella POP! - Test des Bubble-Shooters für iOS

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Test Angry Birds: Stella POP! | Bubble-Shooter | iOS  

Aufgeblasener Vogel: " Angry Birds: Stella POP!" im Test

27.02.2015, 15:51 Uhr | Heinrich Lenhardt (ams/ta), Medienagentur plassma

Angry Birds: Stella POP! - Test des Bubble-Shooters für iOS. Angry Birds: Stella POP! von Rovio Entertainment  (Quelle: Rovio Entertainment )

Angry Birds: Stella POP! von Rovio Entertainment (Quelle: Rovio Entertainment )

Das neueste "Angry Birds" ist eigentlich ziemlich alt: Beim iOS-Spiel "Stella POP!" handelt es sich um die Wiederentdeckung einer Idee aus dem Jahr 1994. "Puzzle Bobble" nannte die japanische Firma Taito ihren Spielautomaten, bei dem bunte Blasen nach oben geschossen werden, um Farbkombinationen zu bilden. Spätestens seit dem King-Hit "Bubble Witch Saga" ist diese Masche wieder schwer angesagt. Nun möchte auch Rovio sein Stück vom Bubble-Kuchen abhaben und veröffentlicht in Kürze die Free-to-Play-App "Angry Birds: Stella POP!". Wir haben die im kanadischen App-Store erhältliche Version bereits angetestet, um Ihnen vorab die Stärken und Schwächen zu verraten.

POP-uläres Spielprinzip

Die Zeit verging wie im Fluge: Seit fünf Jahren nisten die Angry Birds auf den Smartphones dieser Welt. Über zwei Milliarden Mal wurden Variationen des Physik-Puzzlespiels heruntergeladen, Anbieter Rovio hat 600 Milliarden Vogelabschüsse gezählt. Die putzigen Piepmätze beschränken sich nicht mehr auf ihre traditionellen Katapultschleuder-Abenteuer, ihr Kampf gegen die grünen Grinseschweine wird auf immer mehr Spielgenres ausgeweitet. Und dabei sieht man sich zur Inspiration gerne an, was bei anderen Herstellern für Umsatz sorgt: Angry Birds: Stella POP! flattert ins dicht gedrängte Feld der Puzzlespiele vom Typ Bubble-Shooter.

Dss Spielfeld freiräumen

Das Grundkonzept hat sich seit den Puzzle-Bobble-Anfangstagen nicht großartig geändert: Am oberen Bildrand befindet sich eine stattliche Blasenansammlung, die Sie aus einer Kanone mit weiteren Bubbles beschießen. Prallt eine Blase auf mindestens zwei gleichfarbige Kollegen, löst sich die ganze Farbkette in Luft auf. Raffiniert wird es durch angewinkelte Schüsse, um in Billard-Manier mit der Bande zu spielen. Beim Zielen sind auch strategische Schwachstellen im Level zu beachten: Trennen Sie durch Präzisionsschüsse einen ganzen Bubble-Bereich ab, so fallen auch die darunter liegenden Blasen vom Bildschirm. Welche Farbe Ihre Kugel hat, ist weitgehend dem Zufall überlassen. Neben Geschick und Glück kommt auch Taktik ins Spiel, denn Sie dürfen für jeden Schussversuch zwischen zwei Bubbles wählen. Die Munitionsanzahl pro Level ist beschränkt, das Abräumziel muss mit einer bestimmten Anzahl von Blasen erreicht werden.

Schweinkram ist keine Hexerei

Wie gut geeignet das bunte Blasenballern für den Free-to-Play-Mobilspielbetrieb ist, hat King zuletzt mit "Bubble Witch Saga 2"eindrucksvoll demonstriert. So eindrucksvoll, dass Rovio flugs seine Angry Birds mit diesem Spielkonzept gekreuzt hat: Vogelhelden statt Hexe, Schweine statt Geister, fertig ist das "neue" Spiel. Auch sonst kommt einem bei Angry Birds: Stella POP! vieles bekannt vor. Gelingt eine Serie von Bubble-Beseitigungen, so wird als Belohnung eine Superpower-Blase spendiert. Die hat je nach Spielstufe eine ganz bestimmte Wirkung, zum Beispiel beim Aufprall alle angrenzenden Bubbles zu zerstören. Außerdem können sie bis zu drei Boost-Bälle einsetzen, die spielentscheidend stark sind – sprich: zum Geldausgeben animieren. Denn nach ein paar kostenlosen Spenden zum Ausprobieren folgt bald der Griff zur Kreditkarte, wenn man sie sich mehr Spielgold leisten will, um die Boost-Bestände aufzufüllen.

Zermürbende Zeitlimits

Das Spielgeschehen ist überraschungsarm, aber durchaus fesselnd. Es macht einfach Spaß, gute Blasenziele zu identifizieren und mit raffinierten Winkelschüssen zu erreichen. Das Prinzip ist wunderbar für einhändige Touchscreen-Bedienung geeignet – schnell mal ein Level geht immer, egal ob unterwegs am Smartphone oder gemütlich Zuhause am Tablet daddelnd. Zumindest solange, bis man auf einen der Zeitlimit-Levels trifft. Die meisten Spielaufgaben hat Angry Birds: Stella POP! von Bubble Witch Saga 2 abgeschrieben: Da muss man die obersten Felder eines Levels freibubbeln oder ein von Blasen eingeschlossenes Viech befreien. Neu und nervig sind die Stufen, bei denen eine Stoppuhr unaufhaltsam herab tickt. Hier haben Sie zwar unendlich viele Blasen zur Verfügung, aber die sehr knackigen Zeitlimits erfordern volle Konzentration und Schnelligkeit. Das ansonsten so Mobil-freundliche Spielprinzip, bei dem man in Ruhe den nächsten Zug planen und anvisieren kann, verkommt dann zum panischen Gefummel. Ohne Boost-Doping sind die Zeitlimit-Stufen kaum zu schaffen – also bezahlt man irgendwann entnervt für das Privileg, endlich den mittlerweile verhassten Level zu bewältigen.

Bezaubernd bunt und quietschvergnügt

Die Aufmachung ist so allerliebst und professionell, wie man es von einem Angry-Birds-Titel erwartet: Bunte Farben, fröhliche Musik, gute Laune für die ganze Familie. Aber irgendwie passen die Vögel und das Bubble-Spielprinzip nicht richtig toll zusammen. Die gefiederten Freunde treten bei der Präsentation eines neuen Levels kurz in Erscheinung, ohne dass man sie direkt mit dem Spielablauf in Verbindung bringt. Am meisten Spaß macht das gelegentliche Wiedersehen mit den grünen Schweinen, deren Anblick immer für ein Schmunzeln gut ist. Bei der Präsentation hat Rovio es fast schon übertrieben: Von der Levelauswahl bis zum Spielbeginn vergehen gefühlt ein paar Sekunden zu viel mit Mini-Bildchen. Und wenn eine ganze Kaskade von abgeschossenen Blasen um die Bonuspunkte-Behälter herum prallt, kann es am unteren Bildrand recht unübersichtlich werden.

Was uns gefällt

Ein unverwüstliches Spielprinzip, solide (nach)gemacht, sorgt für Abwechslung von den Angry-Birds-typischen Katapultpuzzles. Das Wegpoppen bunter Blasen durch geschickten Bubble-Beschuss hat eine gleichermaßen anregende wie entspannende Wirkung. Verschiedene Aufgaben und Boost-Bälle bringen Vielfalt in die fröhliche Farbenzuordnung. Grafik und Stimmung sind dabei gnadenlos heiter.

Was uns nicht gefällt

Dass man nach einer harmlosen Anfix-Phase durch haarsträubend schwere Levels zum Geldausgeben verführt wird, ist bei Free-to-Play-Spielen nicht unüblich. Doch "Stella POP!" nervt in dieser Hinsicht besonders, die nervigen Zeitlimit-Levels sind ohne Boost-Einsatz kaum zu schaffen. Die Angry-Birds-Charaktere wirken bei diesem Spiel reichlich aufgesetzt und entfalten nicht den gewohnten Charme. Wer schon andere Bubble-Shooter kennt, wundert sich über den Mangel an Originalität – können die Rovio-Entwickler keine neuen Ideen mehr ausbrüten?

Fazit

Angry Birds: Stella POP! ist quasi Bubble Witch Saga 2 mit mehr Federn, aber weniger Spielspaß: Handwerklich solide gemacht, letztendlich aber nur ein uninspiriert wirkender Abklatsch. Bei der getesteten Version 0.16.5 wirkt das Leveldesign stellenweise arg unfair – hoffen wir, dass bis zum Deutschland-Start noch am Schwierigkeitsgrad gefeilt wird. Wer seine geliebten Angry Birds in einem neuen Genre erleben will, halte sich besser an das gelungene Rollenspiel "Angry Birds Epic". Und iOS-Bubble-Liebhaber, die dieses Spielprinzip ohne Nachzahldruck-Fisimatenten erleben wollen, sollten die Anschaffung des offiziellen Puzzle Bobble für 5 Euro in Erwägung ziehen.

Infos zum Spiel

Titel: Angry Birds: Stella POP!
Genre: Endless-Runner
Hersteller / Publisher: Rovio Entertainment
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis (Free-to-Play mit optionalem Ingame-Shop)
System: iOS
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Befriedigend

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