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Aufbau-Sandboxspiel  

Minecraft: Türkische Regierung beantragt Verbot

11.03.2015, 12:49 Uhr | (jr / ams)

Minecraft: Regierung der Türkei beantragt Verbot. Minecraft (Quelle: Mojang)

Minecraft (Quelle: Mojang)

Das türkische Ministerium für Familie und Sozialpolitik hat jetzt tatsächlich vor Gericht ein Verbot des Aufbau-Sandboxspiels Minecraft des schwedischen Entwicklers Mojang beantragt. Als Grund wurde der zu hohe Gewaltanteil im Spiel angeführt. Vor allem für Kinder sei Minecraft zu brutal und propagiere auch aggressives Verhalten sowie Tierquälerei. Zudem sei im Multiplayer-Part des Spiels die Gefahr von Mobbing und einer sich daraus ableitenden sozialen Isolation gegeben.

Minecraft: Zu gewaltsam für die Türkei?

Diese Beurteilung geht laut Medienberichten zurück auf eine Prüfung von Minecraft durch türkische Wissenschaftler, den die türkische Familienministerin Aysenur Islam in Auftrag gegeben hatte. Den Verbotsantrag muss jetzt ein türkisches Gericht prüfen und darüber entscheiden, ob und gegebenenfalls welche Sanktion verhängt werden.

Tatsächlich ist es in Minecraft erlaubt, sich gegen andere Spieler-Avatare oder nächtens angreifende Monster zu wehren. Aber selbst das lässt sich abstellen, worauf auf Nachfrage von Gamespot auch der neue Publisher Microsoft hingewiesen hat: "Die Welt von Minecraft kann ein gefährliches Pflaster sein: Es wird von furchteinflößenden, geschlechtlosen Monstern bewohnt, die in der Nacht herauskommen. Dabei kann es passieren, dass man sich gegen sie verteidigen muss, um zu überleben. Falls manche Leute dieses Level ... als besorgniserregend empfinden, würden wir sie dazu anhalten, entweder im Kreativmodus zu spielen oder die 'Peaceful'-Einstellung zu aktivieren. Beide Optionen verhindern, dass Monster in der Welt auftauchen."

Entgegen anderslautender Gerüchte in der türkischen Presse ist es in Minecraft aber nicht möglich, Punkte für das gezielte Töten von Menschen zu ergattern.

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