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Branchenverband BIU: Deutscher Spielemarkt legt 2014 um 11 Prozent zu

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Spiele-Branche  

Branchenverband BIU: Deutscher Spielemarkt legt 2014 um 11 Prozent zu

13.03.2015, 12:11 Uhr | (jr / fas)

Branchenverband BIU: Deutscher Spielemarkt legt 2014 um 11 Prozent zu. Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) (Quelle: BIU / Montage: t-online.de)

Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) (Quelle: BIU / Montage: t-online.de)

Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) mitgeteilt hat, ist der Spiele-Markt in Deutschland im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2013 um elf Prozent gewachsen. Der Gesamtumsatz lag laut BIU bei 2,67 Milliarden Euro (2013: 2,41 Milliarden). Verantwortlich für das Plus war vor allem der Handel mit virtuellen Gütern, der um 128 Prozent nach oben schnellte. Die Zahlen des BIU basieren auf Erhebungen des Marktforschungsinstituts GfK, das 25.000 Konsumenten befragte, sowie auf Berichten aus dem Handel.

Digitaler Handel sorgt für Umsatz-Plus in der Spiele-Branche

Mit Computer- und Videospielen sowie mit Spielkonsolen und Handhelds lassen sich hierzulande gute Geschäfte machen. Nach Angaben des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) schaffte die Branche in 2014 ein deutliches Umsatzplus von rund elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland könne kein anderer Medien- und Unterhaltungsmarkt mit dieser Entwicklung mithalten, erklärte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk.

Vor allem bei den digitalen Games gehört Deutschland laut Schenk zu den größten Absatzmärkten weltweit. Während der Umsatz mit Spielen 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro zulegte, startete der DLC-Markt geradezu durch. Beim Handel mit virtuellen Gütern wurden 2014 rund 477 Millionen Euro umgesetzt - ein Plus von 128 Prozent im Vergleich mit den Zahlen aus dem Jahr zuvor. Aber auch hier zeigten sich in Teilbereichen Schwächen: Der Abo-Markt für MMOGs blieb auf demselben Niveau stehen und erzielte mit 140 Millionen Euro Umsatz gerade mal ein Plus von einer Million gegenüber 2013.

Beim Einmalkauf von Boxed-Spielen verzeichnete die Branche sogar einen Umsatz-Rückgang von 13 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro. Dagegen legte der Umsatz mit Spielkonsolen im Jahr nach dem Debüt von PS4 (Sony) und Xbox One (Microsoft) um 31 Prozent zu und lag bei rund 771 Millionen Euro.

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