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Zocker-PC: Vier Prozessor-Kerne und acht Gigabyte RAM ideal

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Spiele-Hardware  

Zocker-PC: Vier Prozessor-Kerne und acht Gigabyte RAM ideal

20.03.2015, 14:37 Uhr | (jr / ams), dpa-tmn

Zocker-PC: Vier Prozessor-Kerne und acht Gigabyte RAM ideal. Spiele-PC (Quelle: Acer / Fractal (Montage: www.t-online.de))

Spiele-PC (Quelle: Acer / Fractal (Montage: www.t-online.de))

Auch wenn etwa für Indie- oder Browser-Games Doppelkern-CPUs genügen: Ambitionierte Spieler sollten ihren Spiele-PC mit einem Prozessor mit vier physischen Kernen bestücken, rät die Fachzeitschrift "c't" (Ausgabe 8/15). Sonst könnte es sein, dass moderne DirectX-11-Spiele wie Far Cry 4 gar nicht erst starten oder wie bei Battlefield 4 ruckeln, weil die Entwickler verschiedene Berechnungen für Sound, künstliche Intelligenz und Grafik auf drei oder mehr Kerne auslagern.

Moderne Spiele verlangen nach viel PS beim Spiele-PC

Auf der sicheren Seite sind Gamer den Angaben zufolge mit einem mindestens 3 Gigahertz (GHz) schnellen Core-i5-Prozessor von Intel, selbst wenn dieser schon ein oder zwei Generationen alt sein sollte. Bei den weniger leistungsstarken Prozessoren von AMD sollte es mindestens ein FX-8320 mit 3,5 GHz sein, so die Experten. Und in Gamer-Notebooks stecke am besten eine mobile Core-i7-CPU von Intel. In Sachen Arbeitsspeicher (RAM) gelten 4 Gigabyte (GB) inzwischen als zu knapp bemessen. 8 GB dagegen reichen den Experten zufolge selbst zum Spielen sehr anspruchsvoller DirectX-11-Titel. Ein Aufrüsten auf 16 GB RAM können sich Zocker also sparen.

Viele Spieler fragen sich, wie viel Videospeicher die Grafikkarte haben muss. Die meisten DirectX-11-Spiele laufen der Zeitschrift zufolge mit 2 GB Speicher in Full-HD-Auflösung bei hoher Detailstufe ruckelfrei. Bei maximalen Grafik-Texturdetails und Auflösungen über Full HD benötigen einige Titel aber bereits mehr als 3 GB. Und 4 GB Speicher empfehlen sich für Nutzer, die Wert auf höchste Grafikqualität legen.

SSDs führen im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten besonders bei Spielen mit sehr vielen Details zu verkürzten Ladezeiten, erklären die Experten. Die Bildrate erhöhe sich dadurch aber nicht, nur Nachladeruckler ließen sich bei bestimmten Spielen verhindern, die mit sogenannten Megatexturen arbeiten. Die Zeiten der Soundkarte sind übrigens vorbei. Die Soundchips auf dem Motherboard reichen für Spieler den Angaben nach völlig aus. Denn die Berechnung des Sounds und akustischen Effekten übernimmt heute der Hauptprozessor.

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