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Batman: Arkham Knight: Die große Stunde des Batmobils

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Preview zu Batman: Arkham Knight | Action-Adventure | PC, PS4, Xbox One  

Die große Stunde des Batmobils

14.04.2015, 09:51 Uhr | Sönke Siemens (jr / ams), Richard Löwenstein

Batman: Arkham Knight: Die große Stunde des Batmobils. Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Die letzten beiden Batman-Spiele des britischen Entwicklers Rocksteady zählen zu den Action-Abenteuer-Lieblingen im Videospielsektor. Allein "Batman: Arkham City" bringt es beim renommierten Meinungsportal "Metacritic.com" auf eine internationale Kritiker-Durchschnittsbewertung von 96 von 100 Punkten. Anfang Juni soll nun "Batman: Arkham Knight", der dritte und letzte Teil der "Arkham"-Trilogie erscheinen. Doch können die Macher das Mammut-Projekt wirklich stemmen? Hat man nach knapp fünf Jahren Entwicklungszeit immer noch den Blick für das große Ganze? Wir haben uns das Herzblut-Projekt genauer angesehen.

Hängt die Fledermaus

Dreh- und Angelpunkt der Ereignisse ist ein finsterer Plan von Superverbrecher Scarecrow. Knapp ein Jahr nach Jokers Abgang hat er das Zepter der Unterwelt an sich gerissen. Seither schmiedet er eine Allianz der Superschurken, um Batman ein für allemal auszuradieren. Zusammen mit Two-Face, Pinguin, Poison Ivy, Riddler, Harley Quinn und dem Bösewicht-Neuzugang Arkham Knight will er die Fledermaus in eine Falle locken.

Meister der Angst

Die Dinge nehmen ihren Lauf, als Scarecrow mit einer dramatisch inszenierten Bombendrohung für Panik unter der Bevölkerung von Gotham City sorgt. Polizeichef Gordon reagiert umgehend und lässt die Sechs-Millionen-Stadt evakuieren. Nur er selbst und einige abgebrühte Einheiten der Sicherheitskräfte verbleiben. Was folgt sind Chaos und Anarchie - zwei Dinge, die Batman in seiner geliebten Metropole überhaupt nicht leiden kann. Zeit für den Flattermann, die Dinge persönlich in die Hand zu nehmen!

Neue Gadgets, neues Glück

Die grundlegende Spielstruktur gleicht grob der des Vorgängerspiels "Arkham City". Unterstützt von seinen Verbündeten Commissioner Gordon und Informationsgenie Oracle bahnt sich Batman einen Weg durch das offen angelegte Gotham City, um die perfiden Pläne seiner Widersacher zu vereiteln. Dazu stehen ihm wie gehabt die Detektiv-Vision und mächtige Gadgets zur Verfügung, unter anderem ein brandneuer Spion-Batarang mit hochsensiblen Sensoren zum lautlosen Auskundschaften der näheren Umgebung.

Batman Anzugs glänzt ebenfalls mit praktischen Verbesserungen. Im Flugmodus gleitet der Held nun deutlich länger durch die Luft, kann engere Kurven fliegen und schneller an Höhe gewinnen. Hilfsmittel wie Batarang und Enterhaken dürfen jetzt außerdem im Gleitflug eingesetzt werden, was völlig neue Möglichkeiten bei der Feindbekämpfung eröffnet.

Große Stunde für das Batmobil

Der Rechenpower der neuen Konsolen sei Dank ist die Spielwelt von "Batman: Arkham Knight" fünfmal so groß wie die von "Arkham City". Damit dem Dunklen Ritter auf einem so riesigen Abenteuerspielplatz nicht langweilig wird, haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen. Da wären zum Beispiel der namensgebende "Arkham Knight“ und seine schlagkräftige Armee an Hightech-Drohnen und -Panzern. Um dieser völlig neuen Bedrohung auf Augenhöhe zu begegnen, dürfen Spieler erstmals im Cockpit des Batmobils Platz nehmen.

Flexibler Kampfgefährte

Ausgerüstet mit zielsuchenden Raketen, Gatling-Kanone, Gummigeschossen und anderen Überraschungen entpuppt sich das Batmobil schon bald als unverzichtbarer Wegbegleiter. Und zwar nicht nur im Kampf. Verriegelte Metalltüren zum Beispiel lassen sich mit dem motorisierten Tausendsassa in Sekundenschnelle aus ihrer Verankerung reißen. Einfach die Enterhaken-Winde in Richtung Tür abfeuern, Rückwärtsgang einlegen, kräftig das Gaspedal durchdrücken und warten, bis die Pforte nachgibt.

Abwechslung ist Trumpf

Doch das Batmobil hat noch mehr Tricks in petto. Die Schleudersitz-Funktion etwa katapultiert den Protagonisten bei voller Fahrt in die Luft und bei geschickt gewählter Flugbahn mitten hinein in gut bewachte Feindbasen. Anschließend könnte man zum Beispiel zur Fahrzeug-Fernsteuerung wechseln, das Vehikel ans Haupttor der Basis lotsen und dort mit ein paar Gummigeschossen für Ablenkung sorgen. In der Zwischenzeit bleibt genug Zeit, Geiseln zu befreien, Bomben zu entschärfen und dergleichen mehr. Wieder auf der Flucht folgt einem der vierrädrige Begleiter selbstständig durch die Spielwelt. Besonders charmant: Auf Wunsch darf man sogar aus dem Sturzflug heraus direkt im Batmobil-Cockpit Platz nehmen und weiterfahren. Toller Spielfluss!

Motorisierter Nahkämpfer

Wer mag, darf das Batmobil zudem in Nahkämpfe einbinden. Aktuelle Spielpassagen zeigen, wie Batman einen Scarecrow-Schläger mit einem wuchtigen Kinnhaken in die Luft befördert. Die Künstliche Intelligenz des Fahrzeugs reagiert sofort, richtet den Kanonenturm neu aus und zirkelt dem Halsabschneider ein Hartgummigeschoss an die Schädeldecke. Gute Nacht! Mit scharfer Munition wird übrigens nur gegen das vielfältige Drohnenaufgebot des Arkham Knight gekämpft. Interessant: Auch die beliebten Riddler-Herausforderungen rücken das Batmobil in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Fahrzeug-Overkill?

Wie häufig der Fledermaus-Panzer letztendlich zum Einsatz kommt? Geht es nach Dax Ginn, Produzent bei Rocksteady Studios, ist die "Interaktion zwischen Mann und Maschine wirklich das Herz und die Seele des gesamten Spieldesigns". Was jedoch nicht bedeutet, dass das beliebte Gameplay der Vorgängerspiele komplett in den Hintergrund rückt. Im Gegenteil: Das Free Flow-Kampfsystem zum Bespiel wurde um zahlreiche Facetten erweitert. Das richtige Timing vorausgesetzt, kann Batman Feinden nun Baseballschläger und andere Waffen entwenden und sie zum eigenen Vorteil nutzen.

Leisetreter werden derweil die Fear-Takedowns begrüßen. Ähnlich wie bei dem "Markieren und Ausführen"-Manöver eines "Splinter Cell: Conviction" selektiert man zunächst drei Ziele, die Bruce Wayne’s Alter Ego anschließend lautlos ausknipst.

Was uns gefällt

Ein spielbares Batmobil war längst überfällig und fügt sich hervorragend in das Gesamtkunstwerk ein. Dass sein Fähigkeiten-Spektrum so vielfältig daherkommt und es selbst bei Story-Rätseln und Riddler-Herausforderungen regelmäßig eine Rolle spielt, damit hätten wir allerdings nicht gerechnet. Einen Vorab-Verdienstorden dürfen sich die Briten darüber hinaus für die filmreif choreografierten Nahkämpfe, die brillante Musik- und Soundkullisse sowie die charismatischen Gegenspieler ans Revers heften.

Was uns nicht gefällt

Die letzten drei Arkham-Spiele erhielten von der amerikanischen Jugendschutzbehörde je eine "Teen"-Einstufung und sind dort ab 13 Jahren freigegeben. Batman: Arkham Knight hingegen wurde aufgrund von Folterszenen, Gewalt gegen Unschuldige und anderen Problemthemen in den USA kürzlich "ab 17" eingestuft (USK-Einstufung steht noch aus). Einige Fans haben damit ein Problem. Ihr Vorwurf: Diesmal übertreibt Rocksteady und zeichnet das Bild eines absolut rücksichtslos agierenden Helden. Ein Image, das nicht unbedingt zu Batman passt.

Spieldirektor Sefton Hill rechtfertigt sich wie folgt: "Wir lieben unsere Geschichte und möchten sie nicht aufs Spiel setzen. Wir haben kein unnötiges Blut oder Flüche [in das Spiel - Anmerkung der Redaktion] integriert. Wir wollen ein echtes Ende ohne Kompromisse abliefern - und das führt uns an dunkle Orte." Ob seine Rechnung aufgeht, wissen wir spätestens Anfang Juni.

Fazit

Eine riesige, mit spannenden Herausforderungen gespickte Spielwelt, das Batmobil als integraler Bestandteil des Gamedesigns und ein fantastisches Aufgebot an denkwürdigen Charakteren: "Batman: Arkham Knight“ hat alle Zutaten für einen weiteren Kassenschlager. Hinzu kommt: Rocksteady hat bereits mit zwei wegweisenden Batman-Spielen bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Insofern darf man mehr als zuversichtlich sein, dass sie auch beim letzten Teil verantwortungsvoll mit der Marke umgehen.

Infos zum Spiel

Titel: Batman Arkham Knight
Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Hersteller: Rocksteady Studios
Release-Termin: 2. Juni 2015
Preis: zirka 50 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)
Systeme: PS4, Xbox One, PC (Boxed- und DLC-Versionen)
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Sehr gut

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