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Der Schwarzfels: Test der Hearthstone-Erweiterung für PC, Mac, Android und iOS

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Test zu Hearthstone: Der Schwarzfels | Online-Sammelkartenspiel | PC, Mac, Android, iOS  

Der Fels in der Karten-Brandung

15.04.2015, 16:52 Uhr | Heinrich Lehnhardt (jr / ams), Medienagentur plassma

Der Schwarzfels: Test der Hearthstone-Erweiterung für PC, Mac, Android und iOS. Hearthstone: Der Schwarzfels Online-Sammelkartenspiel für PC, Mac, iOS und Android (Quelle: Blizzard)

Hearthstone: Der Schwarzfels Online-Sammelkartenspiel für PC, Mac, iOS und Android (Quelle: Blizzard)

Feuerelementare, Dunkeleisenzwerge und legendäre Schuppentiere: "Der Schwarzfels" - die jüngste Erweiterung für das Online-Sammelkarten-Strategiespiel "Hearthstone: Heroes of Warcraft" - entführt den Spieler in einen feuriges Dungeon der "Warcraft"-Welt. In den fünf Flügeln des Schwarzfels warten brandneue Computergegner auf mutige Abenteurer. Wer alle Bosse bezwingt und die zusätzlichen Klassenherausforderungen meistert, erweitert seine Sammlung um 31 Karten.

Solo-Abenteuer mit Karten-Beute

Hat da jemand die Heizung zu hoch gedreht? Oder ist uns so warm zumute, weil unser Hearthstone-Held durch den Feuerfürsten Ragnaros ersetzt wurde? Dieser verblüffende Personalwechsel stellt sich ein, wenn "Majordomus Exekutus" ausgespielt wird, eine von 31 neuen Karten der Erweiterung "Der Schwarzfels". Bezwingt man einen Computergegner im Duell oder meistert seine spezielle Klassenherausforderung, wird die dazugehörige Kartenbelohnung freigeschaltet. Für das Absolvieren kompletter Flügel winken sogar insgesamt fünf "legendäre" Karten - Vertreter dieser seltenen Kategorie lassen sich beim Päckchenkauf nur mit viel Glück ergattern.

Fünf Flügel voller fieser Flegel

Die Karten und Computergegner sind neu, aber die Spielstruktur von "Der Schwarzfels" ist identisch mit der 2014-Erweiterung "Der Fluch von Naxxramas". Pro Flügel gibt es vier bis fünf Duelle gegen Computergegner plus zwei Klassenherausforderungen, bei denen man mit einem vorgefertigten Deck antritt. Zum Kartengewinn reicht ein Sieg auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, der gönnerhaft moderat angesetzt ist. Als zusätzliche Herausforderung lockt der heroische Modus. Hier sind die Bosse um einiges stärker und lassen sich nur mit maßgeschneiderten Decks bezwingen, welche die Eigenheiten des jeweiligen Gegners ausnutzen. Siege auf diesem Experten-Schwierigkeitsgrad sind besonders befriedigend - nur schade, dass es keine weitere Belohnung dafür gibt.

Frisches Futter für Deck-Tüftler

Karten kann der Hearthstone-Spieler bekanntlich nie genug haben. Zwar lassen sich nur jeweils 30 Stück in das Deck stecken, mit dem eine Partie gegen Online-Mitspieler oder Computergegner ausgetragen wird. Aber je größer die Auswahl, desto mehr taktische Möglichkeiten ergeben sich, zumal viele der neuen Karten Synergien mit vorhandenen Dienern und Heldenfähigkeiten versprechen.

Zum Beispiel läuft Krieger-Fans angesichts des "Grimmigen Gasts" das Wasser im Munde zusammen: Dieser übellaunige Zwerg ruft jedes Mal einen weiteren Kollegen aufs Schlachtfeld, wenn er Schaden erleidet, ohne dabei zu sterben. Die Wechselwirkung mit Krieger-Spezialitäten wie "Wirbelwind" oder "Fieser Zuchtmeister" klingt verlockend. Apropos "süßer Schmerz": Im Hexenmeister-Lager freut man sich über ein paar Neuzugänge, die Dämonen-zentrische Decks stärker machen.

Drachen mit Nebenwirkungen

Die letzte Erweiterung "Goblins gegen Gnome" führte mit den Mechs eine neue Diener-Kategorie ein und sorgte auch für Piraten-Nachwuchs. "Der Schwarzfels" stärkt vor allem die Drachen-Fraktion. Das liegt nicht nur an neuen Super-Schuppis wie Nefarian, der Ihnen zwei zufällige Zaubersprüche aus der Klasse ihres Gegners beschert, wenn er ausgespielt wird. Nützlich sind auch Karten, die von Drachen-Anwesenheit profitieren. So gibt es neue Diener, deren Kampfschreie nur ausgelöst werden, wenn sie eine Drachenkarte auf der Hand haben. Dann verursacht der Pechschwingen-Verderber drei Schadenspunkte, während die Technikerin um je einen Angriffs- und Lebenspunkt gestärkt wird. Insbesondere Priester und Paladine erhalten einige Spezialkarten, die zur Konstruktion von Drachen-Decks einladen.

Beschwingte Bosse

Bei den Computergegnern demonstrieren die Blizzard-Designer neben Einfallsreichtum bei den Heldenfähigkeiten erneute Sinn für Humor. Typisch für die Kombination von Jux und Spielwitz ist Imperator Thaurissan: Dieser Boss verfügt über eine brutale Heldenfähigkeit, die 30 Punkte Schaden verursacht und damit ihren Helden auf einen Schlag auslöschen kann. Doch die setzt er nur ein, wenn seine Gattin Moira Bronzebart vom Spielfeld verschwindet. Die Zwergin hat nur wenige Lebenspunkte und droht schnell umzukippen. Das erfordert taktische Maßnahmen bei der Deck-Komposition: Diener mit Spott-Effekt müssen verschwinden, Karten mit Schweigen-Nebenwirkung sind umso wichtiger. So lassen sich einige Thaurissan-Schergen unschädlich machen, die allen Dienern auf dem Spielfeld (inklusive Moira) Schaden zufügen könnten. Auch die anderen Bosse sorgen durch raffinierte Eigenheiten und witzige Mini-Dialoge für Abwechslung und Spielspaß.

Gold oder Kreditkarte

Wer sich den Zugang zu einem Schwarzfels-Flügel erkauft, kann seine Kartensammlung ohne große Mühen erweitern. Der Eintrittspreis beträgt 700 Goldstücke beziehungsweise 7 Euro pro Abschnitt, alle fünf Flügel gibt’s im Paket für 22 bis 25 Euro (die iOS-Version ist etwas teurer). Das ist nicht direkt billig, aber fair: Durch Absolvieren der täglichen Quests können sich geduldige Spieler das nötige Gold zusammen sparen, um den Schwarzfels ohne Zuzahlung zu besuchen.

Was uns gefällt

Konkrete Belohnungen statt Hoffen auf Glück bei den Zufallspäckchen: Für jede Klasse sind einige spannende neue Karten im Angebot, in jedem der fünf Flügel gibt’s auch etwas Legendäres zu gewinnen. Die witzigen Computergegner haben interessante Eigenheiten und sind im normalen Modus recht leicht besiegbar

Was uns nicht gefällt

"Der Schwarzfels" fühlt sich fast wie eine "Naxxramas"-Wiederholung an, die Struktur der neuen Erweiterung ist identisch und es gibt keine neuen Spielmodi. Qualität und Quantität der Karten kommen nicht an die "Goblins gegen Gnome"-Erweiterung ran.

Fazit

Nicht sonderlich innovativ, aber spaßig: "Der Schwarzfels" wiederholt die Erfolgsformel der "Naxxramas"-Erweiterung und präsentiert eine überschaubare Anzahl neuer Gegner und konkreter Karten-Belohnungen. Der Besuch im neuesten Dungeon lohnt sich vor allem für Veteranen, Einsteiger sollten erst ihre Basiskarten-Sammlung aufstocken. "Der Schwarzfels" ist keine Pflichtanschaffung, aber eine schöne Bereicherung des "Hearthstone"-Spielbetriebs.

Infos zum Spiel

Titel: Hearthstone - Der Schwarzfels
Genre: Online-Sammelkarten-Strategiekartenspiel (Add-on zum Hauptspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft)
Publisher: Activision Blizzard
Hersteller: Blizzard Entertainment
Release-Termin: Im Handel
Preis: 7 Euro / 700 Spielgold pro Erweiterungsflügel
Systeme: PC, OS X, iOS, Android (Tablets und Smartphones)
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Wertung: Sehr gut

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