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Kirby und der Regenbogen-Pinsel: Der Knet-Held mit dem magischen Seil

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Test zu Kirby und der Regenbogen-Pinsel | Jump'n'Run | Wii U  

Der Knet-Held mit dem magischen Seil

21.04.2015, 16:59 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

Kirby und der Regenbogen-Pinsel: Der Knet-Held mit dem magischen Seil. Kirby und der Regenbogen-Pinsel Jump'n'Run-Spiel von Nintendo für die Wii U (Quelle: Nintendo)

Kirby und der Regenbogen-Pinsel Jump'n'Run-Spiel von Nintendo für die Wii U (Quelle: Nintendo)

Nintendos pinker Allesfresser Kirby ist immer für eine Überraschung gut: Bereits seit seinem ersten Auftritt in "Kirby's Dream Land" im Jahr 1992 hatte der kugelrunde Held einen Mordsappetit. Er verspeiste seine Widersacher und nahm dadurch deren Eigenschaften ein. "Kirby und der Regenbogen-Pinsel" für die Wii U beißt sich ebenfalls an innovativen Spielideen fest. In dem Jump'n'Run-Spiel steuert man den rosa Mampfer lediglich mit der Kombination aus Berührstift und Touchscreen des Wii U-Controllers.

Eine Welt aus Knetmasse

Erneut verschlägt es Kirby nach Dream Land. Allerdings besteht die Welt diesmal nicht aus bunten Pixeln. Die Traumwelt erstrahlt in feinster Knet-Optik und sieht dadurch - ähnlich wie in "Kirby und das magische Garn" - ungemein plastisch und gleichzeitig sehr liebenswert aus. Das Spiel selbst greift die Knetlandschaft auch immer wieder in seinen putzigen Animationen auf: Rauscht Kirby beispielsweise mit vollem Tempo gegen eine Wand, verformt er sich und ploppt mit einer hübsche Comic-Animation zurück in sein kugeliges Ich. Durch die charmante Grafik wirkt Kirby und der Regenbogen-Pinsel äußerst einladend und weckt nicht nur bei kleinen Spielern die Freude am Entdecken dieser bunten Spielwelt.

Mit dem Stylus-Stift durchs Traumland

Einher mit der ungewöhnlichen Grafik geht eine ebenso gewöhnungsbedürftige Steuerung. Obwohl Kirby und der Regenbogen-Pinsel wie ein typischer 2D-Plattformer anmutet, ist er anders als "Rayman", "Giana Sisters" oder "Super Mario": Der Spieler kontrolliert Kirby ausschließlich mit dem Stylus-Stift und dem Touchscreen des Wii U-Controllers, Aktionstasten und Analog-Stick bleiben nahezu ungenutzt. Stattdessen zeichnet man eine Linie aus Regenbogen-Seil über den Bildschirm, auf dem Kirby nach kurzem Anstupsen entlang rauscht. Ziel sind wie immer jede Menge Sterne und Schatztruhen. Sie verstecken sich teils in luftigen Höhen oder sind in Kreisen oder Mustern angeordnet. So fliegt Kirby förmlich durch Knetloopings oder saust senkrecht am Seil nach oben.

Diese indirekte Steuerung ist besonders zu Beginn ziemlich fummelig. Schließlich kann man nicht unendlich viel mit dem Regenbogen-Pinsel herumkrakeln. Er nutzt sich ab und füllt sich erst nach einigen Sekunden wieder auf. Darunter leidet besonders in den ersten Stunden der Spielfluss - und manche gut gemeinte Rutschpartie endet in einem spontanen Absturz des Helden.

Fängt entspannt an, fordert aber dennoch

Die ersten der insgesamt 28 Missionen führen vorsichtig an die Steuerung heran. Mit 100 gesammelten Sternchen schaltet man den Super-Kirby frei, der als riesiges Geschoss durch Wände braust und gegnerische Kreaturen einfach plättet. Die Anfangsbereiche sind noch vergleichsweise simpel gehalten und sorgen dafür, dass man das Steuerungskonzept aufsaugt und langsam einen Spielrhythmus entwickelt. Doch spätere Abschnitte fordern den Spieler schließlich mit teils hinterlistig platzierten Sternen, Extra-Leben oder Power-Ups.

Immer wieder führt einen das Spiel so in die Versuchung, doch die schwierigere Route zu nehmen, anstatt den direkten Weg zum Ausgang. Dazu kommen immer komplexer werdende Hindernisse, die Sie mithilfe des Regenbogen-Pinsels aus dem Weg räumen. Beispielsweise deckt man mit Erde zugeschüttete geheime Bereiche auf oder blockiert Laserstrahlen und Wasserfälle, damit Kirby passieren kann. Hinzu kommen fiese Fallen und immer aggressiver Widersacher, die Nintendos pinkem Energiebündel an die Knete wollen.

Transformationen und Mehrspieler-Chaos

Glücklicherweise verliert Kirby keine seiner früheren Fähigkeiten: Mit kleinen Leckereien bessert er die eigene Lebensenergie auf, und an Schlüsselstellen verwandelt sich der rosa Kugelheld sogar. So wird er unter anderem zu einem U-Boot und erforscht damit Unterwasser-Levels. Oder er transformiert sich zum Panzer und feuert auf seine Gegner. Die wenigen Bosskämpfe gestalten sich im Vergleich zu den kniffligen Levels leider eine Spur zu simpel, auch das Missionsdesign selbst lässt auf lange Sicht zu wünschen übrig. Die freischaltbaren Figuren und kleineren Extras wie die Herausforderungen motivieren nur bedingt zu einem erneuten Durchspielen.

Mehrspieler-Freuden

Wirklich unterhaltsam kommt dagegen der Mehrspielermodus daher. Hier wird Kirby von bis zu drei menschlichen Kompagnons unterstützt. Diese wuseln als kleine Waddle Dees - die Standardgegner der "Kirby"-Titel - durch die Areale und nehmen Kirby beispielsweise auf den Rücken oder helfen bei der Sternensuche. Für den Mehrspielermodus sind allerdings Wiimote-Controller erforderlich. Zudem unterstützt Kirby und der Regenbogen-Pinsel Nintendos Amiibo-Figuren: Einmal am Tag schaltet man mit kompatiblen Figuren Extra-Fähigkeiten frei.

Was uns gefällt

Die Knet-Optik springt macht richtig was her und kreiert in Kirby und der Regenbogen-Pinsel ein herrlich buntes und liebevoll dargestelltes Dream Land mit vielen hübschen Details. Die Steuerung - so ungewöhnlich sie sein mag - passt perfekt zu dem Grafikstil. Das eigentliche Spiel ist wieder ganz typisch "Kirby": Sternchen sammeln, Gegner mampfen und Umgebungsrätsel lösen. Das Jump'n'Run erweist sich als überraschend fordernd und bietet trotz sich wiederholender Elemente ausreichend Abwechslung, um für acht bis zehn Spielstunden zu motivieren.

Was uns nicht gefällt

Kirby und der Regenbogen-Pinsel spielt sich zunächst gewöhnungsbedürftig. Es dauert seine Zeit, bis man sich mit der innovativen Steuerung angefreundet hat. Ist dies geschehen, wiederholen sich leider viele Rätselelemente zu oft. Dadurch wird das neue "Kirby" zwar nicht unbedingt leichter, verliert jedoch innerhalb der 28 Missionen spürbar an Schwung. Dazu kommt der Mangel an freischaltbaren Extras und Spielmodi. Die Herausforderungen alleine reichen nicht aus, um den Spieler langfristig bei der Stange zu halten.

Fazit

Wie sein Titelheld selbst ist auch "Kirby und der Regenbogen-Pinsel" eine runde Sache. Grafikstil und Steuerung gehen hier Hand in Hand – Nintendos Knutschkugel überzeugt auch bei ihrem Debüt auf der Wii U.

Infos zum Spiel

Titel: Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Genre: Jump'n'Run
Hersteller / Publisher: Nintendo
Release-Termin: 8. Mai 2015
Preis: zirka 40 Euro
System: Wii U
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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