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Weltraumspiel  

Elite Dangerous schafft 500.000 Verkäufe und wird erweitert

24.04.2015, 12:11 Uhr | (jr / ams)

Elite Dangerous schafft 500.000 Verkäufe und wird erweitert. Elite: Dangerous: Weltraum-Simulation für PC (Quelle: Frontier)

Elite: Dangerous: Weltraum-Simulation für PC (Quelle: Frontier)

Publisher Microsoft und der britische Entwickler Frontier Development liegen mit "Elite Dangerous" auf Erfolgskurs. Bisher konnte man mehr als 500.000 Exemplare der Weltraum-Oper verkaufen. Und die weiteren Aussichten sind positiv: Während das das crowdfinanzierte Actionspiel bis dato nur für die Plattformen PC und OS X konzipiert war, soll in absehbarer Zeit eine Portierung für die Xbox One dazukommen. Zudem dürfen sich die Fans mit "Powerplay" über einen neuen Spielmodus freuen, der mit dem nächsten großen Content-Update vermutlich im Mai 2015 eingeführt werden soll.

Weltraum-Spiel Elite Dangerous: NeuerSpielmodus in Anmarsch

Mit dem Content-Update will Frontier Development aber auch Fehler beseitigen, das Missionssystem renovieren und den Finanziers der Kickstarter-Kampagne ein neues Raumschiff spendieren.

In neuen Spielmodus "Powerplay" geht es nach angaben der Entwickler um gewaltsam ausgefochtene Machtspiele zwischen mehreren Fraktionen. Als Spieler kann man sich einer dieser Fraktionen anschließen und wird dann mit den dazu passenden Quests, Belohnungen und Perks versorgt. Das Ziel des Ganzen ist es, das Weltraumspiel mit dem neuen Spielmodus um strategische Elemente zu erweitern. Dabei muss man durchaus in einem größeren Rahmen planen: Auf der To-Do-Liste stehen neben der Ausdehnung der bisherigen Fraktionsgrenzen bis hin zur Eroberung von neuen Sonnensystemen auch wirtschaftliche Aspekte und Fragen des Handels.

In der Kampagne von Elite Dangerous steht der Machtkampf um die Nachfolge des Kaisers im virtuellen Universum mit seinen 400 Milliarden Sonnensystemen im Fokus. Ein Teil davon ist tatsächlich existierenden Sonnen, Monden und Planeten der Milchstraße nachempfunden. Kämpfe und Schlachten sind in Elite Dangerous aber nur ein kleiner Teil des großen Ganzen: Entdecken, Handel betreiben, Aufträge erfüllen und die Gemeinschaft zelebrieren, darin besteht der eigentliche Kern des Spiels.

Lange Spielhistorie

Vor 30 Jahren schufen die britischen Spiele-Designer David Braben und Ian Bell das Weltraumspiel "Elite", das erstmals eine freie und erforschbare Umgebung mit Planeten, Raumstationen und Feinden bot. Satte 19 Jahre nach dem dritten Teil, unendlichen Appellen der Fans und einer erfolgreichen Spendenaktion zur Anschub-Finanzierung via Kickstarter ist nun mit Elite: Dangerous der wahre Nachfolger auf dem Markt. Einige Monate soll das Ganze auch auf den Mac portiert werden. Fertig ist das Projekt damit natürlich nicht: "Auch wenn Elite: Dangerous erscheint, wird es nicht fertig sein", erklärte Braben. "Wir werden es weiter vergrößern und ausbauen; wir wollen, dass es immer wieder etwas Neues gibt."

Elite Dangerous ist am 16. Dezember 2014. Was wir von dem Weltraumspiel halten, könne sie in unserem Test zu Elite Dangerous nachlesen.

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