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Might & Magic Heroes VII im Hands-on-Preview

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Hands-on Preview zu Might & Magic Heroes VII | Rundenstrategie | PC  

Mit der Hilfe des Schattenkonzils

28.04.2015, 16:44 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

Might & Magic Heroes VII im Hands-on-Preview. Might & Magic Heroes VII Strategiespiel von Ubisoft für PC (Quelle: Ubisoft)

Might & Magic Heroes VII Strategiespiel von Ubisoft für PC (Quelle: Ubisoft)

Zum 20. Geburtstag der "Heroes"-Saga schrauben der deutsche Entwickler Limbic Entertainment und Publisher Ubisoft an einem ganz besonderen Nachfolger: "Might & Magic Heroes VII" für den Spiele-PC entsteht mit direkter Unterstützung der Community. Über den Heroes-Blog - das sogenannte Schattenkonzil - stimmen Spieler über Fraktionen und Einheitendesigns ab. Aber reicht diese Fan-Verbundenheit für einen würdigen Nachfolger der legendären Strategiespiel-Reihe aus? Es scheint zumindest so: Wir konnten erstmals zwei Missionen von Might & Magic Heroes VII anspielen und sind vom Gebotenen durchaus angetan.

Ungewöhnliches Fantasy-Märchen

Die Kampagne des kommenden Fantasy-Abenteuers spielt zeitlich zwischen den Geschehnissen von "Heroes VI" und "Heroes V". Ein Bürgerkrieg zerreißt das Heilige Reich, und Ivan von Griffin scheint dazu bestimmt, wieder Frieden ins Land zu bringen. Sein Weg auf den Thron ist das Hauptthema innerhalb der Kampagne. Sie teilt sich noch einmal in sechs Unterkapitel, die schließlich über die Ausgangssituation der finalen Missionen entscheiden.

Ganz einfach war die Entwicklung einer Kampagne nicht, das bestätigt auch Stephan Weiß, Geschäftsführer von Limbic Entertainment: "Wir haben die Community über zwei unserer sechs Fraktionen abstimmen lassen. Wir wussten also lange nicht, welche Parteien tatsächlich dabei sind, konnten unsere Geschichte nicht dahingehend schreiben. Aber letztlich kam dann doch eine spannende Konstellation heraus und wir sind gespannt, wie die Geschichte angenommen wird."

In der in Hamburg spielbaren Demofassung übernahm nicht Ivan von Griffin, sondern Ork-Kriegerin Imani die Hauptrolle. Die Orks sind in Might & Magic Heroes VII ein geknechtetes Volk. Von den Magiern zum Krieg gezüchtet und versklavt, streben sie nun nach Freiheit.

Ein Held für alle Fälle

Die Heroes-Serie verknüpft seit jeher verschiedene Einflüsse aus Rollenspiel- und Strategie-Genre. So spielen Helden wie Imani eine tragende Rolle. Ähnlich wie in einem Brettspiel zieht man sie im Abenteuermodus über die Landkarte. Hier geht man auf die Suche nach Schätzen, erobert Burgen oder bekämpft in rundenbasierten Gefechten Monster.

Die Helden selbst verfügen über ein typisches Rollenspielinventar und ein Erfahrungssystem. Nach Gefechten eroberte Gegenstände - etwa Rüstungen, Waffen oder Ringe - verbessern die Kampfeigenschaften der Recken selbst und ihrer Armee. Enttäuschend dagegen: Die Objekte bleiben den Figuren nicht über die Mission hinaus erhalten. Es ist also nicht möglich, eine Spielfigur innerhalb der Kampagne zum Mega-Heerführer aufzubauen.

Gesammelte Erfahrungspunkte aus Quests und Schätzen resultieren schließlich in Level-Aufstiegen und neuen Fertigkeiten auf dem Fähigkeitenrad. Jede der sechs Fraktionen besitzt individuelle Eigenschaften: Die Orks der Bastion besitzen etwa "Bloodrage" (Blutzorn) – und motivieren damit ihre Untergebenen.

Eine zentrale Rolle innerhalb der Kämpfe nimmt die Heldenattacke ein. Einmal pro Runde greifen Figuren wie Imani aktiv in die Schlachten ein und richten damit verheerenden Schaden an. Erweiterte Aktionen erlernen die Figuren in der Magiergilde innerhalb der Städte und greifen so auf ein ganzes Arsenal an Zaubersprüchen - von aktiver Elementarmagie bis hin zu passiven Verbesserungen für die Truppen - zurück.

Wenn Orks zu Zerstörern werden

Die beiden spielbaren Missionen hätten unterschiedlicher kaum sein können. Im ersten Einsatz sammelt Imani unter Zeitdruck Einheiten. Innerhalb von 30 Zügen - also einem Spielmonat - muss sie Gnolle, Zentauren und Harpien befreien und zusammenführen. Hier kommt es weniger auf das Entdecken der Spielwelt und das Sammeln von Ressourcen an, vielmehr gilt es, gezielt die missionsrelevanten Punkte zu entdecken.

Die zweite Aufgabe dagegen dürfte Fans der Heroes-Reihe besser gefallen. Kurz nach dem Start breitet sich eine mittelgroße Karte aus, voll von Monstern, Schätzen und Aufgaben. Mit zwei Helden erkundet man hier die Umgebung, rekrutiert Truppen in seiner Stadt und baut diese aus. Wie schon in den Vorgängern klickt man sich hier durch hübsch gezeichnete Menüs und ersteht für Kristalle, Gold und andere Ressourcen Gebäudeerweiterungen. Aus besagten Orks werden dann beispielsweise Zerstörer, die weitaus mehr Schaden anrichten.

Das Wirtschaftssystem von Heroes VII ist vergleichsweise simpel: Die eigene Burg und Minen liefern in regelmäßigen Abständen, also täglich oder wöchentlich, neue Truppen oder Ressourcen. Pleite gehen kann man in diesem Sinne nicht. Vielmehr geht es darum, eine starke Armee aufzubauen und seine Widersacher regelrecht zu überrollen.

Strategisches Schachspiel

Die Gefechte finden weiterhin auf einem Gitterschlachtfeld ab. Zu Beginn einer Konfrontation platziert der Spieler zunächst seine Einheiten. Aufgrund des eher gemächlichen Spieltempos sollte man Distanzkämpfer wie Gnolle, Bogenschützen oder Zentauren schützen und mit diesen Schaden aus der Entfernung anrichten.

Größere Truppenverbände oder mächtige Kreaturen wie Drachen oder verbesserte Flaschengeister greift man am Idealfall nicht frontal an. Wie schon in Heroes VI richten Flankenangriffe oder gar Schläge in den Rücken der Truppen deutlich mehr Schaden an. Außerdem lohnt es sich, das Schlachtfeld und seine Eigenheiten genau zu inspizieren. Hinter Felsen oder anderen Objekten sind Einheiten vor Angriffen geschützt.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist zweifellos die Belagerung gegnerischer Burgen. Im Gegensatz zu früheren Titeln bekommt jede Fraktion ihre individuellen Belagerungstruppen. Die Bastion beispielsweise rückt mit schweren Zyklopen an, die Felsen auf die Mauern schleudern.

Was uns gefällt

Gravierende Überraschungen gab es beim ersten Anspieltermin von Might & Magic Heroes VII nicht. Das PC-Rundenstrategiespiel zieht einen binnen Sekunden in die Fantasy-Welt hinein. Das gemütliche Aufbauen eines eigenen Königreichs und das Sammeln von Ressourcen macht Spaß und erzeugt eine erstaunliche Sogwirkung. Gleichzeitig motiviert das Spiel mit seinen soliden Rollenspielelementen und der spürbar erwachseneren Präsentation.

Was uns nicht gefällt

Die Vorschau-Version litt noch unter einigen Schwächen in der Spielbalance. Diese werden aber laut Limbic Entertainment bis zum Start des Spiels noch behoben. Größter Kritikpunkt bleibt daher der mangelnde Mut zu echten Innovationen, einen wahren Umbruch gibt es auch bei Heroes VII nicht. Wer das Spielprinzip kennt, weiß genau, was hier auf ihn zukommt. Außerdem bleibt abzuwarten, ob Limbic doch noch Karteneditoren oder Modding-Tools spendiert.

Fazit

Von Fans für Fans: Might & Magic Heroes VII überrascht nicht, überzeugt aber trotzdem. Das leicht aufgewertete, aber dennoch bekannte Spielprinzip des Klassikers funktioniert auch im siebten Anlauf wieder ausgezeichnet.

Infos zum Spiel

Titel: Might & Magic Heroes VII
Genre: Rundenstrategie
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Limbic Entertainment / Ubisoft
Release-Termin: 2015
Preis: zirka 60
Systeme: PC
USK-Freigabe: Noch nicht geprüft
Einschätzung: Sehr gut

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