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Nintendo schreibt schwarze Zahlen und kündigt fünf Handy-Spiele an

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Nintendo schreibt schwarze Zahlen und kündigt fünf Handy-Spiele an

11.05.2015, 10:18 Uhr | (jr / ams) Mit Material von dap-afx

Nintendo schreibt schwarze Zahlen und kündigt fünf Handy-Spiele an. Mario Kart 8 Fun-Racer von Nintendo für Wii U (Quelle: Nintendo)

Mario Kart 8 Fun-Racer von Nintendo für Wii U (Quelle: Nintendo)

Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo ist dank des günstigen Wechselkurses des Yen im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März unterm Strich ein Gewinn von 41,8 Milliarden Yen (zirka 310 Millionen Euro) an. Im vergangenen Jahr hatte noch ein Verlust von 23,2 Milliarden Yen in den Büchern gestanden. Positiv wirkten sich auch die vom Arcade-Rennspiel Mario Kart 8 angeschobenen Absatzzahlen der Wii U-Spielkonsole aus.

Nintendo schreibt wieder schwarze Zahlen

In operativer Rechnung erwirtschaftete Nintendo einen Ertrag von 24,7 Milliarden Yen. Das sind die ersten schwarzen Zahlen seit vier Jahren. Allerdings hatte Nintendo anfangs mit deutlich mehr Gewinn gerechnet, die Prognose dann aber halbiert. Der Umsatz sank um 3,8 Prozent auf 549,8 Milliarden Yen.

Die Verkäufe der Spielekonsole Wii U stiegen dank Spielen wie Mario Kart 8 um fast ein Viertel auf rund 3,4 Millionen Geräte (Vorjahr: 2,72 Millionen). Allein im letzten Quartal wurden 340.000 Geräte verkauft. Das ist allerdings immer noch deutlich weniger als die Rivalen Sony mit seiner Playstation und Microsoft mit der Xbox verkaufen. Nintendo hatte einen Jahresabsatz im Bereich von 3,6 Millionen verkauften Wii U-Konsolen prognostiziert. Insgesamt hat nintendo nun knapp 10 Millionen Wii U-Konsolen verkauft.

Klempner, Prinzessin und Co. auf der Piste

Neuer Feature-Trailer zum neuen Fun-Racer Mario Kart 8.

Mario Kart 8: Klempner, Prinzessin und Co. auf der Piste


Die Verkäufe der mobilen Spielkonsole Nintendo 3DS sanken von 12,2 auf gut 8,7 Millionen Geräte. Die zwischenzeitlich von 12 auf 9 Millionen reduzierte Prognose Nintendos bezüglich des 3DS-Jahresabsatzes wurde damit leicht unterschritten. Erst nach einem Update auf eine neuere Modellgeneration (New 3DS / New 3DS XL) habe der Absatz im Jahresverlauf etwas angezogen.

Bei den Software-Verkäufen zeigt sich ein gemischtes Bild. Die von ursprünglich 67 auf 61 Millionen reduzierte Prognose bei den 3DS-Spieleverkäufen wurde mit knapp 63 Millionen verkauften Games leicht übertroffen. Bei den Wii U-Games hatte Nintendo die Vorhersage von 20 auf 25 Millionen gesteigert und landete im Endergebnis bei 24,4 Millionen verkauften Spielen. Hier sorgten vor allem Mario Kart 8 und Super Smash Bros. für Schwung.

Die Smartphones sind inzwischen zu einer mächtigen Konkurrenz in dem Bereich geworden. Nintendo kündigte Mitte März nach jahrelangem Zögern den Einstieg ins App-Geschäft an. Die neuen Spiele sollen in Kooperation mit dem Internet-Konzern DeNA entwickelt werden. Bis Ende 2017 will Nintendo fünf eigene Spiele für Smartphones anbieten - das erste soll noch in diesem Jahr erscheinen. Welches Spiel das sein wird, steht noch nicht fest, Nintendo will aber keine seiner Hausmarken - Zelda, Mario, Metroid und Co. - ausschließen.

Ein gutes Händchen hatte der japanische Spiele-Multi mit der Entwicklung der Amiibo-Figuren. Bisher konnte man weltweit 10,5 Millionen Amiibos an den Mann bringen.

Nintendo-Chef Satoru Iwata kündigte zudem eine Zusammenarbeit mit den Vergnügungsparks des Unterhaltungsriesen Universal an. Details dazu solle es allerdings erst später geben. Nintendo will seine Zukunft auch mit einem bisher nur in Grundzügen vorgestellten Gesundheits-Gerät sichern.

Für das laufende Geschäftsjahr stellte Nintendo eine Verdoppelung des operativen Gewinns auf 50 Milliarden Yen in Aussicht.

Was wir von Nintendos Arcade-Rennspiel für die Wii U halten, können Sie in unserem Test zu Mario Kart 8 nachlesen.

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