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Deus Ex: Mankind Divided - Jäger im Dienst von Interpol

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Preview Deus Ex: Mankind Divided | Actionspiel | PC, PS4, Xbox One  

Jäger im Dienst von Interpol

28.05.2015, 08:30 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

Deus Ex: Mankind Divided - Jäger im Dienst von Interpol. Deus Ex: Mankind Divided Actionspiel von Eidos Montreal für PC, PS4 und Xbox One (Quelle: Square Enix)

Deus Ex: Mankind Divided Actionspiel von Eidos Montreal für PC, PS4 und Xbox One (Quelle: Square Enix)

Der Cyborgkrieg der Zukunft eskaliert: Nach dem erfolgreichen Reboot "Deus Ex: Human Revolution" legt Entwickler Eidos Montreal im kommenden Jahr endlich nach. "Deus Ex: Mankind Divided" für PC, PS4 und Xbox One schließt an die Geschehnisse des Vorgängers an und wirft Science-Fiction-Liebhaber mitten hinein in eine düstere Zukunftsvision. Denn im Jahr 2029 tobt ein Bürgerkrieg zwischen Menschen und Augmentierten auf den Straßen. Mittendrin: Spezialagent Adam Jensen.

Ein bekanntes Gesicht

Die Spiele-Industrie findet offensichtlich wieder Gefallen am Thema Science-Fiction: Bereits "Call of Duty: Advanced Warfare" steckte Spieler in kybernetische Exo-Skelette und verlieh ihnen übermenschliche Fähigkeiten. Mit "Cyberpunk 2077" und "Deus Ex: Mankind Divided" stehen zwei weitere Hoffnungsträger in den Startlöchern.

Doch der 2016 erscheinende, vierte Teil der "Deus Ex"-Saga kreiert keine heile Welt. Ganz im Gegenteil: Infolge der Geschehnisse aus "Deus Ex: Human Revolution" entbrennt ein Bürgerkrieg zwischen Menschen und eben jenen, die sich kybernetische Körperteile haben einpflanzen lassen. Die sogenannten Augmentierten werden gejagt und weggesperrt. Da hat es Adam Jensen eigentlich noch gut getroffen. Er arbeitet als Spezialagent für die Anti-Terror-Organisation Task Force 29, einer Unterabteilung von Interpol.

Netz aus Lügen

Doch wie schon bei den Vorgängern ist auch in "Deus Ex: Mankind Divided" längst nicht alles Gold, was glänzt. Adam Jensen traut seinem neuen Arbeitgeber nur so weit, wie er selbst mit seinen Cyborg-Augen blicken kann. In dem neuen Action-Abenteuer baut sich schnell ein ganzer Wald an persönlichen Interessen, Ideologien und Machtspielen auf. Hier ist jeder besser beraten, sich nur auf sich selbst zu verlassen.

Bislang ist noch nicht bekannt, wie und ob "Deus Ex: Mankind Divided" eine Möglichkeit bieten wird, die Entscheidungen der Vorgänger in das Spiel zu integrieren. Dieser beinhaltete nämlich verschiedene Handlungsfäden und Entscheidungsmöglichkeiten, bei denen man im Zweifelsfall sogar über Leben und Tod wichtiger Charaktere richtete. Wie Eidos Montreal diese Hürde umschifft, bleibt abzuwarten. In den Vorgängern wurde eine solche Funktion schlicht ignoriert und die Vorgeschichte vorgegeben.

Raus aus dem Schlauch

Deus Ex: Mankind Divided basiert als erstes Spiel auf der neuen Dawn-Grafik-Technologie von Eidos Montreal. Besonders die PC-Fassung soll von der massiven Unterstützung von DirectX 12 profitieren. Über die grafischen Qualitäten der Konsolenfassungen für Xbox One und Playstation 4 ist bislang noch nichts bekannt. Fest steht aber, dass die Entwickler wenig an der eigentlichen Spielweise der Vorgänger verändern. Schlauchige Areale wie etwa in besagtem "Call of Duty: Advanced Warfare" gibt es nicht. Stattdessen findet man sich schnell in größeren Gebieten wieder und muss dort auf freiem Fuße nach Informationen und Lösungsansätzen suchen. Oftmals ist es daher klüger, die Knarre in dem Ego-Shooter stecken zu lassen und sich mit einigen der umstehenden Charaktere zu unterhalten. Häufig offenbaren sie zusätzliche Informationen oder helfen Adam Jensen gar aus der Patsche.

Waffengewalt oder die Macht der Worte?

Wie schon im 2000 veröffentlichten ersten Part von Deus Ex steht man aber irgendwann vor der bangen Frage: Schleichen oder ballern? Mankind Divided erleichtert den Umgang mit Jensens Arsenal und seinen Augmentierungen gleichermaßen. Spezialfertigkeiten wie etwa die Smart-Vision, mit der Jensen nun auch durch Wände blickt, legt man zuvor bequem auf das Digitalkreuz und benutzt sie im Einsatz blitzschnell mit einem Klick. So verfolgt man beispielsweise auch Laufwege mittels Smart-Vision oder zückt gar die in seinen Armen versteckten Nano-Klingen.

Ähnlich komfortabel soll sich auch der Shooter-Part spielen. Jensen konfiguriert seine Waffen nun direkt im Feld und legt beispielsweise Aufsätze wie Schalldämpfer, Visiere oder die Feuerrate der Knarre fest; umständliche Menüs sind Vergangenheit. Stattdessen genügt ein Blick auf die Wumme, und schon kann der Kampf weitergehen. Eidos Montreal verspricht zudem, dass die Augmentierungen einen größere Rolle in den Missionen spielen und sich Stealth und Action die Waage halten werden. Wie das genau aussehen wird, werden wir wohl erst im fertigen Spiel erfahren.

Was uns gefällt

Deus Ex: Mankind Divided zieht einen bereits mit den wenigen bewegten Bildern, die bislang veröffentlicht wurden, in seine finstere Science-Fiction-Welt hinein. Das Spiel setzt an seine Vorgänger an und wartet daher mit einer gewohnt ambivalenten Geschichten und dazu passenden Charakteren auf. Das Wichtigste dürften aber die vielen feinen Veränderungen in der Spielmechanik sein: Beispielsweise fallen Detailverbesserungen wie die veränderbaren Waffen auf. Auch der stärkere Fokus auf Jensens Augmentierungen scheint angesichts der Grundprämisse des Action-Abenteuers ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Was uns nicht gefällt

Anhand der wenigen Fakten Deus Ex: Mankind Divided vorschnell zu verurteilen, wäre sicherlich mehr als unfair. Dennoch bleibt abzuwarten, ob Eidos Montreal wirklich alle Designfehler aus "Human Revolution" erkannt und beseitigt hat. Eine Importfunktion der im Vorgänger getroffenen Entscheidungen wäre also ebenso wünschenswert wie eine bessere Balance zwischen Schleich- und Baller-Gameplay.

Fazit

Blade Runner-Fans setzen all ihre Hoffnung in Deux Ex: Mankind Divided: Der Nachfolger des 2011 veröffentlichten Human Revolution baut auf dessen Spielmechanik auf und räumt (hoffentlich) dessen Schwachstellen aus dem Weg.

Infos zum Spiel

Titel: Deus Ex Mankind Divided
Genre: Action
Publisher: Square Enix
Hersteller: Eidos Montreal
Release-Termin: 2016
Preis: zirka 60 Euro
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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