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Batman Arkham Knight: Glanz und Gloria für die Fledermaus

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Test zu Batman: Arkham Knight | Action-Adventure | PC, PS4, Xbox One  

Glanz und Gloria für die Fledermaus

22.06.2015, 15:31 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

Batman Arkham Knight: Glanz und Gloria für die Fledermaus. Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Batman: Arkham Knight Action-Adventure von Rocksteady Studios (Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment)

Das Finale der "Arkham"-Triologie ist nach vier Jahren Entwicklungszeit endlich fertig. Und entpuppt sich als echte Offenbarung für Batman-Fans: Einprägsame Charaktere, eine mitreißende Story und ein gigantischer Umfang treffen in "Batman: Arkham Knight" auf vielseitig lösbare Mission, clevere Action und eine rasante Präsentation. Bühne frei auf Spiele-PC, PS4 und Xbox One für einen ganz heißen Kandidaten zum Spiel des Jahres 2015.

Die Perspektive wechselt

Schon die erste Spielsequenz zieht den Zuschauer mitten hinein ins Geschehen. Der Dreh: Statt direkt in die Rolle des Dunklen Ritters zu schlüpfen, erleben Sie die Handlung zunächst interaktiv aus der Sicht eines GDCP-Officers. Nichtsahnend sitzt der zu Halloween an der Theke eines Diners, als ihn plötzlich ein Gast auf einen ungebetenen Raucher hinweist. Sofort walten Sie ihres Amtes und sprechen den Störenfried an - mit fatalen Folgen. Der Gast injiziert ihnen ein das Bewusstsein veränderndes Serum, woraufhin sie ein Blutbad im Diner anrichten. Die emotionale Achterbahnfahrt kann beginnen.

Wenig später stellt sich heraus, dass Super-Halunke Scarecrow hinter dem Attentat steckt und weitere Angstgas-Attacken folgen sollen. Die Bevölkerung reagiert wie zu erwarten panisch und flüchtet zu Hunderttausenden über die Brücken der Innenstadt in die Außenbezirke auf dem Festland. Ergebnis: Die drei Zentralinseln von Gotham City sind einer Heerschar mordender und brandschatzender Verbrecher schutzlos ausgeliefert.

Alle gegen Batman

Na ja, fast, denn Batman sieht natürlich nicht tatenlos zu und eilt umgehend zur Hilfe. Was er nicht ahnt: Genau das will der größenwahnsinnige Psychopath mit dem modrigen Gesicht bezwecken, um die Fledermaus aus der Reserve zu locken. Schlimmer noch: Scarecrow hat nicht nur die gesamte Unterwelt Gothams auf seiner Seite, sondern obendrein einen mysteriösen Handlanger mit außergewöhnlichem Talent. Die Rede ist vom namensgebenden Arkham Knight, der die Stärken und Schwächen von Batman besser zu kennen scheint als jeder andere. Und zu allem Übel eine hervorragend ausgebildete Armee an Bodentruppen sowie Hunderte KI-gesteuerte Kampfdrohnen kommandiert.

Über 50 Stunden Fledermaus-Action

Alle diese Grundkomponenten verschmelzen letztendlich zu einer knapp 25-stündigen Haupthandlung, die den Spieler mit vielen unerwarteten Wendungen und einigen wirklich raffinierten Perspektivwechseln von einem Höhepunkt zum nächsten peitscht. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber unter anderem erleben Sie den Plot kurzzeitig aus der Sicht von Gordon, Catwoman und sogar in der Haut eines Superschurken. Schön auch, dass die Geschichte zu jeder Zeit einen stringenten roten Faden aufweist und die Briten mit nahezu jeder Mission neue Gameplay-Mechanismen, Feindtypen oder Gadgets einführen. Nicht zu vergessen unzählige Puzzle-Elemente, von denen wir Ihnen einige in der Foto-Show vorstellen.

Es brodelt in der Unterwelt

Wer sich das Lösen aller Nebenmissionen auf die Fahne schreibt, packt noch mal 25-35 Stunden Spielzeit obendrauf. Primärziel bei den meisten davon: Die Pläne von Pinguin, Two-Face, Riddler und anderen Topverbrechern durchkreuzen. Denn sie alle folgen im Schall und Rauch des Scarescrow-Terrors einer ganz eigenen Agenda. Two-Face zum Beispiel ist notorisch knapp bei Kasse und raubt eine Gotham-Großbank nach der anderen aus.

Pinguin hingegen plant millionenschwere Waffendeals, während Riddler noch eine offene Rechnung mit Catwoman hat und sie aus diesem Grund in einem mit Rätseln gespickten Waisenhaus festhält. Ganz anders der Handlungsstrang um Azrael, den Sie selbst steuern dürfen: Er will unbedingt in Batmans Fußstapfen treten und muss nun zum Beweis seines Könnens eine Reihe immer schwieriger werdender VR-Geschicklichkeitstests absolvieren.

Fans kommen sofort zurecht

Das eigentliche Gameplay betrachtet, fußt Arkkam Knight auf den Spielelementen, die schon "Arkham Asylum" und "Arkam City" zu Bestsellern machten. Ausgerüstet mit Batarang, Batkralle, Seilwerfer, Hacking-Werkzeug, Stimm-Modulationsgerät und anderen nicht tödlichen Hilfsmitteln erkunden Sie die offene Welt und lösen unterschiedlichste Herausforderungen. Das Spektrum reicht von schweißtreibenden Nahkämpfen über nervenaufreibende Schleichpassagen bis hin zu abwechslungsreichen Physik-, Schalter-, Schiebe- und Videosequenz-Analyse-Rätseln. Die meisten Missionen sind dabei so angelegt, dass viele Wege zum Ziel führen.

Bei der Rückeroberung eines Milizstützpunkts könnten Sie zum Beispiel eine Wache nach der anderen bewusstlos würgen, so den Angstpegel der Feinde in die Höhe schrauben und dann mit den brandneuen Furcht-Takedowns den Rest der Gruppe pfeilschnell ausknipsen. Oder Sie machen es auf die harte Tour, lassen den Kombozähler im Faustkampf in die Höhe rasen und nutzen dann Deckenlampen und andere Umgebungsobjekte, um Bösewichte endgültig ins Land der Träume zu schicken. Variante drei: Kampfdrohnen des Feinds umprogrammieren. Variante vier: ... Nun ja, Sie sehen schon, die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig, offenbaren sich aber oft erst dann, wenn man die Lage genau beobachtet.

Armee auf vier Rädern

Der neue Star im Arsenal der Hightech-Gadgets ist jedoch ganz klar das Batmobil, welches Sie erstmals in der Arkham-Reihe selbst steuern dürfen. Kurzer Tipper auf die linke obere Schultertaste genügt, schon rauscht die Wunderflunder heran, und Batman springt ins Cockpit. Anschließend stehen zwei Fahr-Modi zur Verfügung: Zum einen der Erkundungsmodus für schnelle Spritztouren durch die Spielwelt, zum anderen der Kampfmodus. Hier haben Sie vollen Zugriff auf alle Waffensysteme sowie eine vielseitig einsetzbare Winde.

Letztgenannte wirkt zunächst unscheinbar, wird dann aber immer wieder clever in Knobeleien eingebunden. Defekte Fahrstühle anheben, tonnenschwere Kisten aus dem Weg zerren, PC-Terminals mit Stromstößen überladen, das Batmobil an Wänden hochziehen - toll, was Rocksteady sich alles hat einfallen lassen. Genial auch die Fernbedienung: Hiermit steuern Sie sämtliche Funktionen des Batmobils auf größere Distanz, was ebenfalls regelmäßig in Bodenkämpfe und Rätsel integriert wird.

Was uns gefällt

Die Sprachausgabe der deutschen Version zählt zum Besten, was der Redaktion in den letzten Jahren zu Ohren gekommen ist. Egal ob Batman oder Bösewicht, Passant oder Nachrichtensprecher - die Synchronsprecher liefern eine wahre Meisterleistung ab. Ja, in einige Passagen singen sie sogar auf Deutsch, was erstaunlich gut funktioniert. Beifall außerdem für die Feind-KI, die meist sehr glaubhaft auf Batmans Handlungen reagiert, sinnvoll per Funk miteinander kommuniziert und auch sonst nicht so schnell klein beigibt.

Was uns nicht gefällt

Speziell die Firefly- sowie die "Panzerwagen"-Nebenmissionen bieten kaum Abwechslung und folgen eigentlich immer nur einem Schema F. Schade zudem, dass die deutschen Dialoge nicht immer lippensynchron ablaufen, dass die aktiv zuschaltbare First-Person-Sicht beim Kriechen durch Röhren gestrichen wurde, dass Physikobjekte zuweilen Schalter blockieren und dass und nach einem Bildschirmtod Ladezeiten von bis zu 25 Sekunden anfallen.

Fazit

"Batman: Arkham Knight“ erzählt eine fesselnde, verblüffend umfangreiche Geschichte rund um Verrat und Freundschaft, Rache und Aufopferung, Ehre und Hinterlist. Es ist ein Abenteuer vollgestopft mit intelligenter Action, fordernden Rätseln und brillanten Ideen, über die Fans noch monatelange sprechen werden. Besser können Sie ihr Geld in Sachen Actionabenteuer derzeit nicht anlegen.

Infos zum Spiel

Titel: Batman - Arkham Knight
Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Hersteller: Rocksteady Studios
Release-Termin: 23. Juni 2015
Preis: zirka 45 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)
Systeme: PS4, Xbox One, PC (Boxed- und DLC-Versionen)
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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