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Test zu Geometry Wars 3: Dimensions für iOS und Android

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Test zu Geometry Wars 3: Dimensions | Action | iOS, Android, Amazon Fire  

Extremes Effektgewitter

19.06.2015, 16:06 Uhr | (jr / ams), Richard Löwenstein

Test zu Geometry Wars 3: Dimensions für iOS und Android. Geometry Wars 3: Dimensions (Quelle: Lucid Games)

Arcade-Actionspiel von Lucid Games für iOS, Android und Fire Tablets (Quelle: Lucid Games)

Der Arcade-Shooter "Geometry Wars 3" macht die Nagelprobe auf die Leistungsfähigkeit des eigenen Smartphones. Dabei weiß die Umsetzung von den großen Konsolen PS4 und Xbox One auf iOS, Android und Amazon Fire durchaus zu begeistern. Das Spiel kitzelt alles an Tempo und Action heraus, was die kleinen Multitalente zu leisten imstande sind - und sieht dabei so gut aus wie auf den "großen" Gamingsystemen. 

Die Renaissance der Twinstick-Shooter 

Kurz zur Erinnerung: Das erste "Geometry Wars“ löste Ende 2003 die Renaissance der sogenannten Twinstick-Shooter aus. Der temporeiche Highscore-Shooter entwickelte sich von der Bonusgame-Dreingabe im Xbox-Rennspiel "Project Gotham Racing" zum Publikumsliebling. Geometry Wars 3 baut darauf auf. Ebenso wie beim Original folgt das Gameplay den Tugenden klassischer Arcade-Spielautomaten aus den 80er-Jahren. Genau wie bei "Defender" und "Tempest" hat der Spieler nur ein Ziel: Überleben, Dauerfeuer, möglichst viele Angreifer so schnell wie möglich ausradieren und den Highscore toppen. 

Gut funktionierende Steuerung

Geometry Wars lebt seit jeher vom extrem hohen Tempo und seinem radikal aufs Wesentliche reduzierten Look. Das ist auch auf dem Smartphone so. Nur die Steuerung wurde anlässlich der Umsetzung an die Gegebenheiten von iPhone und Co. angepasst und entschlackt. Denoch navigiert der Spieler immer noch ein bildschirmmittig angebrachtes Geschütz pixelgenau durch Horden von Angreifern.

Die klassische Twinstick-Steuerung (Im Originalspiel kontrolliert ein Stick die Flugrichtung des Geschütz. Der zweite Stick lenkt unabhängig davon das Angriffsfeuer) ist allerdings passé. Auf dem Smartphone läuft das anders: Der Finger auf dem virtuellen D-Pad lenkt das Geschütz; das Feuer richtet sich automatisch auf die bedrohlichsten, also die nächstliegenden Ziele. Das funktioniert prima: Wegen des cleveren Bildschirm- und Gamedesigns blockiert der Finger selten den Blick auf die Action. Die Steuerung per virtuellem D-Pad fühlt sich präziser an als bei den meisten vergleichbaren Games. Kompliment. 

Viel Feind, viel Ehr'

Die verlässliche Steuerung bildet eine stabile Basis für das flotte Gameplay. Nach wie vor dringt Welle um Welle von Angreifern in wechselnden Formationen auf den Bildschirm. Dutzende Invasoren ballen sich zu großen Klumpen zusammen, bilden Wurmkreaturen oder streben unverzagt in die Richtung des Spielergeschütz. Sie schleichen, stieben, kreisen, trudeln und mäandern, sie verfolgen den Spieler, umkreisen ihn und treiben ihn manchmal in die Fassungslosigkeit.

Die unablässige Flut fordert vom Betrachter zackige, aber alles andere als panische Reaktion. Kühles Köpfchen bewahren, Fluchtwege nutzen und möglichst jede Welle säuberlich ausradieren, ohne dass einzelne Gegner durchkommen - das ist das Geheimnis des Erfolges. 

Dreidimensionales Gameplay

Als Rahmenprogramm dienen Rasterebenen und Arenen, die von Spielstufe zu Spielstufe wechseln: Flächen, Quadrate, Zylinder, Kegel und andere geometrische Körper. Die zunehmend komplexere Struktur der dreidimensionalen Arenen bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich: Bewegliche Hindernisse und tödliche Mauern zum Beispiel, aber auch feindfreie Ruhezonen zum Durchpusten.

Doch während der Ruhephase könnten sich auf den abgelegen Rundungen einer Kugel unbemerkt Angreiferwellen materialisieren. Zwischendurch treiben fiese Bossgegner den Blutdruck weiter in die Höhe und kontern fleißigen Beschuss mit Dutzenden Angreiferschwärmen. 

Viel Gameplay fürs Geld

Bis alle 50 Levels freigeschaltet sind, vergehen etliche ruhelose Abende. Das relativiert den für Smartphone-Verhältnisse recht hohen Kaufpreis von 5 Euro. Zudem sind in diesem Geld neben dem Standard-Spielmodus, der Level an Level reiht, neun weitere Herausforderungen enthalten: Man kann sich beispielsweise im Pazifismus-Modus ohne Gegenwehr zwischen Gegnerwellen hindurch schlängeln oder im Endlosmodus Punkte sammeln. Das Ergebnis lässt sich über globale Bestenlisten mit dem vergleichen, was Freunde erreicht haben

Was uns gefällt 

Mitreißende Begleitmusik, Sprachfetzen und Soundeffekte sind eins zu eins vom "großen" Originalspiel auf Smartphones adaptiert. Unser Tipp: Mit Kopfhörer spielen und laut aufdrehen. Auf Smartphone-Hardware eher die Ausnahme als die Regel und daher bemerkenswert: Im Kaufpreis sind alle Gameplay-Elemente enthalten. Man muss sich also nicht um Spielunterbrechungen und weitere Investitionen durch lästige Ingame-Käufe sorgen. 

Was uns nicht gefällt 

Die Bildwiederholrate hält auf dem iPhone 5 ein konstant hohes Niveau von 60 Frames, die Grafik sieht fast so brillant aus wie bei der Spielversion für PS4. Auf leistungsschwächerer Hardware, speziell auf preiswerten Android-Systemen, kann der Spielfluss allerdings unter ruckenden Bilder und Ladepausen leiden. Schade, dass das Spiel zwar auf Amazon Fire Tablets startet, allerdings nicht auf Amazon Fire TV. 

Fazit

Actionspiel-Fans können fünf Euro kaum sinnvoller investieren als in den Kauf von "Geometry Wars 3: Dimensions". Die Smartphone-Umsetzung holt alles aus der mobilen Hardware heraus. Sie begeistert mit umwerfenden Effekten, frenetischer Action, vorbildlichem Spielfluss und überzeugender Ausstattung. 

Infos zum Spiel

Titel: Geometry Wars 3 Dimensions
Genre: Arcade-Actionspiel
Hersteller: Lucid Games 
Publisher: Activision / Sierra 
Release-Termin: Im Handel 
Preis: 4,99 Euro (iOS) / 5,30 Euro (Android)
System: Android, iOS, Amazon Fire Tablet 
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren 
Wertung: Sehr gut

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