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Preview zu XCOM 2 | Runden-Strategiespiel | PC  

Hausverbot für Aliens

15.07.2015, 16:02 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

Preview zu XCOM 2: Hausverbot für Aliens: . Runden-Strategiespiel von Firaxis für PC (Quelle: Firaxis)

In XCOM 2 haben die Aliens die Erde erobert. (Quelle: Firaxis)

Schlechte Nachrichten für die Menschheit: Die Außerirdischen haben gesiegt! Trotz des verzweifelten Kampfes in "XCOM: Enemy Unknown" übernehmen Aliens die Weltherrschaft. Entwickler-Legende Sid Meier und sein Team von Firaxis rufen jedoch zum Widerstand auf und rekrutieren mit "XCOM 2" alle PC-Rundenstrategen für den Fronteinsatz

Krieg der Welten

Die Invasion ist gelungen! Die Außerirdischen sind mitten unter uns und kontrollieren die Erde nach Lust und Laune. In den Metropolen stehen goldene Statuen, die symbolhaft die Einigkeit zwischen Menschen und Aliens demonstrieren. Doch unter der glänzenden Oberfläche brodelt es ganz gewaltig: Die Geheimorganisation Advent arbeitet mit den Außerirdischen zusammen und unterjocht die Bürger im Namen der Invasoren. Glücklicherweise lebt der Widerstand und versucht bereits in der Demo-Version mit Guerilla-Taktiken zurückzuschlagen. 

Man sieht XCOM 2 die Verwandtschaft zu dem 2012 veröffentlichten Vorgänger Enemy Unknown an. Hobby-Generäle betrachten die vergleichsweise bunten Areale weiterhin von schräg oben und kommandieren ihr vier Mann starkes Team mit einfachen Befehlen. Das übersichtliche, grüne Interface zeigt dabei Spezialaktionen und Bewaffnung an. Eine große Umgewöhnung scheint nicht vonnöten zu sein. 

Spiele-Videos 
XCOM 2: Zehn Minuten Gameplay aus dem Spiel

Im Rundenstrategie-Highlight braucht es gute Planung und Taktik. Video

Cineastischer Einschlag 

Doch die bislang präsentierte Demo zeigt auch den weiterhin vorhandenen filmischen Einschlag von XCOM 2: Immer wieder wechselt das Spiel automatisch von der taktischen Übersichtskarte in die dynamische Kinoansicht und demonstriert so besonders schöne Abschüsse, flinke Sprints über das Schlachtfeld oder gar die fiesen Attacken der nicht selten mit Klauen bewehrten Außerirdischen. 

In der Anfangsphase der Mission aber kämpft man noch gegen echte Soldaten des Advent-Netzwerks. Die eigene Mannschaft - bestehend aus zwei Neulingen, einem Spezialisten und einem Techniker - geht behutsam vor. Es scheint fast so, als wolle Firaxis mit dem leisen Vorgehen den Guerilla-Grundgedanken des Nachfolgers unterstreichen. 

Ein Hauch von Rollenspiel

Allerdings verhalten sich die Soldaten nicht allzu lange ruhig und friedlich. Schließlich wollen sie ja besagte Statue sprengen und damit ein Zeichen gegen die Unterdrückung setzen. Die Einheiten schieben sich von einer Deckung zur nächsten. Wie schon im Vorgänger zeigen Schilde an, wie gut die Experten tatsächlich geschützt sind. Endlich in Angriffsposition, feuert das Team schließlich aus allen Rohren. Mit dem Fadenkreuz visiert man Feinde an - je näher man sich am Ziel befindet, desto effektiver richtet man Schaden an. Der erste Schuss kommt aus einer Schrotflinte und schleudert den getroffenen Alien-Sympathisanten zu Boden. 

Neu: Wer die Zeit findet, kann die Überreste nach nützlichen Gegenständen durchsuchen. Diese darf man schließlich im Hauptquartier zu praktischen Waffen-Upgrades und anderen Extras ausbauen. Im Vorgänger erhielt man noch nach jedem erfolgreichen Einsatz Alien-Fragmente, die man zur Forschung einsetzen konnte. Dieses System baut Firaxis nun weiter aus und gestaltet die Kämpfe dadurch dynamischer. Schließlich muss man selbst entscheiden, ob man auf die Suche nach Beute geht oder lieber den Sack zu macht und die Mission abschließt. 

Kampf mit großen Tieren

Wie schon im Vorgänger gibt es auch in XCOM 2 verschiedene Soldatenklassen. Neu hinzugekommen ist der Spezialist: Seine Drohne attackiert nicht nur Feinde, sondern setzt auch Geschütze außer Gefecht. Die Propellermaschine sprengt die Kanonen einfach oder programmiert sie gar um und lässt sie so die Alien-Schergen angreifen. Diese Funktion wäre in der Demo sehr nützlich gewesen, denn zum Schluss taucht eine Riesenschlange auf, die weite Teile des Teams einfach ausradiert. Hier zeigt sich eine weitere Neuerung: Verwundete Kameraden trägt man aus der Gefahrenzone zum rettenden Transporter. Solche Rettungsaktionen sind allerdings nur ein Mal pro Mission möglich. 

Über weiterführende Optionen - etwa über das Truppenmanagement oder über den Aufbau der Basis - verrieten die Macher bislang noch nichts. Fest steht hingegen, dass XCOM 2 exklusiv für den PC erscheint. Schön für Hobby-Entwickler: Firaxis stellt der Modding-Community verschiedene Teile seines Strategie-Titels zur Verfügung, damit diese daraus eigene Spielideen basteln können. 

Was uns gefällt

Der erste Eindruck fällt wirklich vielversprechend aus: Firaxis verändert in XCOM 2 das bestehende Grundgerüst nur marginal und erweitert stattdessen die Einsatzmöglichkeiten. Neue Spielelemente wie die Evakuierung der eigenen Truppe, Beute und dadurch erweiterbare Waffen klingen ungeheuer verheißungsvoll. Eine Menge Fragezeichen stehen hingegen hinter dem Drumherum: Wie funktioniert der Basisausbau? Gibt es erneut verschiedene Forschungs- und Technologieabteilungen? Wie rüstet man seine Soldaten weiter aus? XCOM 2 eifert seinem genialen Vorgänger nach, entsprechend hoch sind auch die Ansprüche. 

Was uns nicht gefällt

Dass XCOM 2 zumindest vorerst exklusiv für PC erscheint, ist ein schwerer Schlag für alle Konsolenspieler. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Strategietiteln funktionierte XCOM: Enemy Unknown mit dem Gamepad ganz ausgezeichnet. Hoffentlich überdenkt Firaxis die Exklusivität noch einmal und liefert XCOM 2 als Portierung für Xbox One und Playstation 4 aus. 

Fazit 

Mit XCOM 2 sind die Strategie-Experten von Firaxis auf dem richtigen Weg: PC-Taktiker dürfen sich auf eine konsequente Erweiterung des legendären Vorgängers freuen - mit größerem Umfang, mehr Tiefe und mehr Komplexität. 

Infos zum Spiel 

Titel: XCOM 2
Genre: Rundenstrategie
Publisher: 2K Games
Hersteller: Firaxis 
Release-Termin: November 2015
Preis: zirka 50 Euro
System: PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Sehr gut 

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