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Vom Game Boy bis zum Amiga 500: Klassiker der Spiele-Geschichte

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Hardware-Klassiker  

Vom Game Boy bis zum Amiga 500: Klassiker der Spiele-Geschichte

21.07.2015, 09:40 Uhr | (jr / tz), dpa-tmn

Vom Game Boy bis zum Amiga 500: Klassiker der Spiele-Geschichte. Der Gameboy: Mit seiner mobilen Konsole landete Nintendo einen Welterfolg (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Der Gameboy: Mit seiner mobilen Konsole landete Nintendo einen Welterfolg (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

In Zeiten von Video-Streaming, riesigen Flat-TVs, hochauflösenden Audio-Codecs, Smartphones oder mächtigen Konsolen vergisst man schnell, wie Unterhaltungselektronik vor wenigen Jahrzehnten aussah - als Kassettenabspieler und Funkmelde-Empfänger neue Maßstäbe setzten. Doch an Walkman, Game Boy oder Amiga 500 werden sich viele noch recht gut erinnern. Vielleicht haben sie eines der Geräte sogar noch in Betrieb. Die Geräte waren technische Meilensteine ihrer Zeit.

Spiele-Hardware, die Geschichte schrieb

  • Game Boy: 1989 war ein revolutionäres Jahr - auch im Bereich des mobilen Spielens. Verantwortlich dafür war der Game Boy von Nintendo, eine portable 8-Bit-Videospielekonsole mit 2,6 Zoll großem Schwarzweiß-Bildschirm mit 160 mal 144 Pixeln. "Der Batterieverbrauch in unserem Haushalt stieg in absurde Höhen", erinnert sich Valentina Hirsch, Redakteurin bei ZDF und 3sat, die seit Ende der 90er Jahre über Videospiele berichtet. "Zuvor hat man höchstens ab und an mal welche für die TV-Fernbedienung gebraucht." Wie Millionen andere spielte Hirsch Tetris, bis die "Augen Klötzchenform hatten, und ich bei geschlossenen Lidern noch fallende Steine dirigieren wollte." Heute sieht man kaum noch Game Boys, findet aber etwa viele Ebay-Angebote.
  • Amiga 500: Ein Prozessor mit 7,09 Megahertz Taktfrequenz, 512 Kilobyte Arbeitsspeicher und eine Bildschirmauflösung von 640 mal 256 Bildpunkten - aus heutiger Sicht hatte der Amiga 500 von Commodore nicht viel zu bieten. Aber 1987 war der Rechner ein Traum - und ein erreichbarer dazu. Denn für 1100 D-Mark war er einer der ersten bezahlbaren Computer, sagt Valentina Hirsch. Angeschafft wurde der Amiga 500 mit dem beliebten Argument "Man kann damit auch Hausaufgaben machen". Die Realität in den Kinderzimmern sah anders aus: "Wir haben dann tatsächlich überwiegend, sagen wir zu 120 Prozent, damit gespielt." Spiele auf Diskette seien quasi zum Nulltarif auf dem Schulhof verfügbar gewesen - und der Spielspaß Ende der 80er Jahre enorm. 1991 lief die Produktion aus..

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