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Microsoft-Quartalszahlen: Xbox-Geschäft legt weiter zu

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Quartalszahlen von Microsoft  

Trotz Rekordverlust: Das Xbox-Geschäft legt weiter zu

22.07.2015, 13:21 Uhr | (jr / ta) Mit Material von dpa

Microsoft-Quartalszahlen: Xbox-Geschäft legt weiter zu. Die aktuelle Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Die aktuelle Microsoft-Konsole Xbox One (Quelle: Microsoft)

Die Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia hat Microsoft tief in die roten Zahlen gerissen. Der US-Softwarekonzern meldete am Dienstag (Ortszeit) den bislang größten Quartalsverlust seiner Geschichte - von April bis Juni fiel unterm Strich ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar (zirka 2,9 Milliarden Euro) an. Im Vorjahreszeitraum hatte dort noch ein Gewinn von 4,6 Milliarden Dollar gestanden. Vergleichsweise gut in Form zeigte sich dagegen die Xbox-Sparte. Hier konnte Microsoft den Absatz um 27 Prozent auf 1,4 Millionen Konsolen steigern.

Spiele-Sparte hilft Microsoft voran

Im Quartalsbericht von Microsoft für das vierte Geschäftsquartal berichtet das Unternehmen auch von einem Zuwachs von über 60 Prozent bei den First Party-Spielverkäufen sowie beim Xbox Live-Geschäft (plus 58 Prozent). Der wie üblich kumulierte Absatz von Xbox One und Xbox 360 lag demnach bei 1,4 Millionen verkauften Geräten. Damit legte das Konsolen-Hardwaregeschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal um 300.000 Stück zu. Wie sich das auf die unterschiedlichen Gerätegeneration verteilt, gibt Microsoft traditionell nicht bekannt. Im Gesamtjahr konnte man 12,1 Millionen Konsolen an den Mann bringen, im Jahr davor waren es 11,7 Millionen Geräte. Wegen des gesunkenen Preisniveaus vor allem durch Sonderaktionen in den USA legte der Umsatz nur um rund zehn Prozent zu.

Der hohe Gesamtverlust des Unternehmens geht auf die insgesamt fast 9,5 Milliarden Dollar teure Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia im Frühjahr 2014 zurück. Der Zukauf entpuppte sich inzwischen als Mega-Flop. Im zweiten Quartal schrieb Microsoft auf den Deal 7,6 Milliarden Dollar ab, inklusive anderer Sonderaufwendungen wurde das Ergebnis sogar mit 8,4 Milliarden Dollar belastet.

Aber auch beim Umsatz musste Microsoft zuletzt Abstriche machen. Die Erlöse sanken um gut fünf Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse litten wie bereits im Vorquartal auch unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert. Ohne den ungünstigen Einfluss des Wechselkurses hätte das Umsatzminus nur bei zwei Prozent gelegen.

"Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden", sagte Vorstandschef Satya Nadella dennoch in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Microsoft befinde sich im Wandel, und die Ergebnisse zeigten, dass der Konzern in der Lage sei, sich zu verändern. Nadella hofft nun auf den Start von Windows 10, der neue Möglichkeiten für Microsoft schaffen soll.

Laut Finanzchefin Amy Hood soll die Integration der Suchmaschine Bing sowie von Spielen in Windows 10 nun das Ruder herumreißen. Im vergangenen Jahr hatte der Microsoft die Firma Mojang und damit den Erfinder von Minecraft für mehr als zwei Milliarden Dollar gekauft.

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