Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

VR-Headset auf der Gamescom 2015: Trends der Spielemesse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gamescom 2015  

Die Trends der GC: Brillen zum Eintauchen, Figuren zum Anfassen

06.08.2015, 13:49 Uhr | (jr), dpa-tmn

VR-Headset auf der Gamescom 2015: Trends der Spielemesse. Gamescom: Bilder von der Spiele-Messe in Köln (Quelle: Reuters)

Gamescom: Bilder von der Spiele-Messe in Köln (Quelle: Reuters)

Auf der Spiele-Messe Gamescom 2015 in Köln dreht sich viel um die virtuelle Realität. Abseits der Bildschirmbrillen zeigt die Branche einige Neuheiten, aber auch Fortsetzungen bekannter Reihen. Und dann sind da noch kleine Plastikfiguren, die bald in vielen Kinderzimmern stehen dürften.

VR-Brillen und Toy Gaming-Figuren prägen die Szene

Die Zukunft ist da - und man gelangt zu ihr durch das Aufsetzen einer Brille mit zwei optischen Linsen und kleinen Bildschirmen vor den Augen. Virtuelle Realität (VR) ist eines der großen Themen der diesjährigen Computerspiele-Messe Gamescom. Viele Spiele der Zukunft - so viel ist klar - werden sich nicht mehr damit begnügen, über einen flachen Bildschirm ein Fenster in fantastische Welten zu sein. Nein, die Zukunft heißt "Immersion" - das vollständige Eintauchen in die Spielwelt.

Bald kann man beim Zocken auch sehen, was in der Spielwelt über, unter oder hinter einem passiert. Man muss nur den Kopf drehen. Zahlreiche Entwickler und Publisher wie Crytek, Ubisoft, CCP oder Sony zeigen in Köln immer ausgefallenere und detailliertere Spiele für VR-Brillen wie Oculus Rift, Sony Morpheus oder HTC Vive. Bis die ersten Brillen auf den Markt kommen, dauert es allerdings noch ein wenig. Im Frühjahr 2016 soll es bei Oculus so weit sein. Viele Entwickler stehen mit auf die virtuelle Realität zugeschnittenen Spielen schon in den Startlöchern - über Preise, Systemanforderungen oder genaue Erscheinungsdaten schweigt man aber beharrlich.

Doch Immersion funktioniert auch auf andere Art. Etwa beim englischen Hersteller X-Rocker, der Sessel für Computerspiele und Filmfans baut. Hier stecken Vibrationsmotoren und Surround-Lautsprecher in Sitzfläche und Lehne. Rauscht der Wagen beim Autorennspiel in die Leitplanke, gibt es spürbare Stöße in den Rücken und Raumklang um die Ohren. Man stelle sich das in Verbindung mit einer VR-Brille vor.

Die Brillen mit kleinen Bildschirmen sind in diesem Jahr die Stars der Messe. Der Andrang an den Ständen ist groß, viele Besucher wollen ausprobieren, was als der nächste große Gaming-Trend gehandelt wird.

Aber auch abseits von VR gibt es viel zu entdecken. Zwar sind wirklich spektakuläre Neuankündigungen in diesem Jahr rar. Viele große Titel wurden bereits vor einigen Wochen zur Messe E3 in Los Angeles vorgestellt. Doch in Köln gibt es neue Details zu sehen, frische Spielszenen und vor allem die Möglichkeit, die Spiele von morgen schon einmal Monate vor allen anderen auszuprobieren.

Die Messe ist auch ein wichtiger Treffpunkt für Gamer aus Deutschland und dem nahen Ausland. Besonders beliebt sind die großen Anspielstationen, an denen neue Multiplayerspiele direkt vor Ort gegen andere Spieler getestet werden können - etwa bei Blizzard, wo die neuesten Fortsetzungen zu "World of Warcraft" oder "Starcraft 2" anspielbar sind. Auch das jüngst erschienene MOBA-Spiel "Heroes of the Storm" lockt Besucher an die Bildschirme, genau wie die neue Ausgabe des Musikspiels "Guitar Hero", das im Oktober erscheinen soll.

Wieder im Kommen sind filmische Elemente. Sowohl der für 2016 angekündigte Xbox-Titel Quantum Break als auch das für November terminierte "Need for Speed" werden mit aufwendigen Videosequenzen mit echten Schauspielern auf die Bildschirme kommen. Der Indie-Titel "Her Story" von Entwickler Sam Barlow besteht sogar beinahe ausschließlich aus Videosequenzen mit Schauspielerin Viva Seifert. Die unabhängigen Entwickler haben nach einer guten Gamescom 2014 dieses Jahr ein noch größeres Gewicht auf der Messe. Auf rund 500 Quadratmetern lockt die Indie Arena in Halle 10.1 mit vielen innovativen Produktionen, die ohne großen Publisher im Rücken auf den Markt wollen. Der digitale Vertrieb über Downloadplattformen macht es möglich.

Darüber hinaus entdecken aber auch die klassischen Publisher weitere Wege, ihre Spiele um neue Funktionen zu erweitern - und Eltern von spielebegeisterten Kindern in den Wahnsinn zu treiben. Nach den Skylanders-Minifiguren und Nintendos Amiibos setzt nun auch Disney mit Infinity 3.0 auf niedliche kleine Charakter-Figuren. Sie werden auf ein angeschlossenes Portal gestellt, über eingebaute Chips erkennt das Spiel, welche Figur gerade aktiv ist. Fortschritte werden für jede Figur abgespeichert. Von Mickey und Mini bis hin zum kompletten Aufgebot der Star Wars-Reihe sind ab August zahlreiche Figuren und Spielwelten für Playstation, Xbox und Wii U verfügbar.

Die vom 5. bis 9. August in Köln stattfindende Gamescom steht in diesem Jahr unter dem Motto "Next Level of Entertainment". Auf der GC 2015 präsentieren mehr als 700 Aussteller auf 193 000 Quadratmetern ihre Neuigkeiten für Konsole, PC und mobile Plattformen.

News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal