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Hands-on-Preview zu Homefront: The Revolution | Ego-Shooter | PC, PS4, Xbox One  

Die Stunde der Shooter-Patrioten

14.09.2015, 14:47 Uhr | Olaf Bleich (jr / ta), Medienagentur plassma

Die Stunde der Shooter-Patrioten. Homefront: The Revolution (Quelle: Deep Silver)

Homefront: The Revolution (Quelle: Deep Silver)

Von THQ zu Crytek zu Deep Silver: Seit dem Entwicklungsstart im Jahr 2011 hat "Homefront: The Revolution" eine kleine Odyssee hinter sich. Umso überraschender, dass aus dem Open World-Shooter offenbar doch noch ein vernünftiges Spiel wird. Auf der Gamescom 2015 lag der zweite Homefront-Titel jetzt erstmals in einer spielbaren Fassung vor und überzeugte sowohl die Ego-Shooter-Fans alls auch die Fachpresse mit seinem spannenden Setting und vielen spielerischen Freiheiten.

Belagerungszustand in der Stadt der brüderlichen Liebe

Homefront: The Revolution schließt nicht an die Geschichte des 2011 veröffentlichten Vorgängers an. Stattdessen greift Entwickler Dambuster Studios lediglich auf dessen Szenario zurück. Ähnlich wie im Actionfilm "Red Dawn" findet auch Homefront: The Revolution in einem besetzten Amerika statt. Das Ausgangsszenario: Im Jahr 2029 erobert die wiedervereinigte Große Koreanische Republik die USA. Die Invasoren haben sich in Philadelphia niedergelassen und koordinieren von dort aus ihre Truppen, die sogenannte "Korean Provisional Authority" (kurz: KPA). Der Spieler übernimmt die Rolle eines Widerstandskämpfers und probt mit Hilfe von Guerilla-Taktiken den Aufstand. Genaue Informationen über die Hintergründe und Motive des Protagonisten gibt es bislang allerdings noch nicht.

Die Macher betonten während der Gamescom-Präsentation, dass man Philadelphia nicht nachbauen wolle. Dennoch sind sie nach "Philly" gereist und haben dort Fotos der wichtigsten Bauwerke angefertigt. So will man zumindest die Architektur und die notwendigsten Sehenswürdigkeiten in das virtuelle Stadtbild integrieren.

Der Widerstand beginnt in Homefront: The Revolution

Reveal-Trailer zum neuen Ego-Shooter Homefront: The Revolution.

Der Widerstand beginnt in Homefront: The Revolution


Rebellen im Sperrbezirk

Im Gegensatz zum geradlinigen ersten Teil ist Homefront: The Revolution ein Open-World-Shooter. Philadelphia wurde in drei Zonen unterteilt: Im grünen Bereich leben die Anführer der Invasion und frönen einem dekadenten Leben. Selbstverständlich sind die Sicherheitsvorkehrungen hier am größten. Im gelben Sektor wurden dagegen die überlebenden Amerikaner zusammengepfercht. Die KPA-Truppen patrouillieren hier durch die Straßen. Laut Dambuster Studios sind in diesem Areal überlegtes Vorgehen und gelegentliche Schleicherei Trumpf. In der roten Zone herrscht dagegen pure Anarchie. Hier entbrennt ein offener Konflikt zwischen Rebellen und Besatzern, immer wieder kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen.

Das Gleichgewicht wiederherstellen

Unter dieser aufregenden Story-Schale verbirgt sich ein geradezu klassischer Open-World-Shooter, der in seiner Grundausrichtung stark an Ubisofts "Far Cry 4" erinnert. Innerhalb der Sektoren findet man sogenannte Strike Points - also Anschlagspunkte. Mithilfe dieser Nebenaufgaben erobern Sie Teile der Gebiete zurück und unterstützen gleichzeitig die Rebellion. In der Vorschauversion beispielsweise baut man eine zerstörte Radiostation wieder auf oder unterstützt einen Schmuggler, der von KPA-Soldaten belagert wird.

Durch das Erledigen dieser Nebenmissionen aktiviert man weitere Aufgaben und zusätzliche Punkte auf der Karte wie etwa Verstecke von Motorrädern, Lagern oder Läden. Allerdings muss man beim Erkunden der Spielwelt stets vorsichtig sein, denn die KPA überwacht alle Bereiche mit modernster Technik. In der Gamescom-Demo etwa fliegen Drohnen durch die Straßen. Sie scannen die Stadt mit Lasern und suchen nach Rebellen. Werden sie fündig, rufen sie sofort Verstärkung.

Noch gefährlicher sind die über der Metropole kreisenden Zeppeline. Diese richten sofort einen Suchscheinwerfer aus, sobald sie einen Aufständischen entdecken und jagen diesen durch die Gassen. Wer sich von ihnen ertappen lässt, muss entweder mit einem der Bikes flüchten oder sich in den Ruinen der Stadt verstecken.

Knallharter Überlebenskampf

Im Gegensatz zu anderen Shootern kontrolliert man in Homefront: The Revolution keine Ein-Mann-Armee, sondern einen normalen Menschen. Er verträgt nur geringen Schaden, ehe er das Zeitliche segnet. Seine Lebensenergie regeneriert sich nicht von alleine, stattdessen muss man ihn mit Erste-Hilfe-Päckchen versorgen. Deshalb darf man sich nicht auf unnötige Feuergefechte einlassen.

Stattdessen schlagen die Rebellen möglichst lautlos zu und machen sich aus dem Staub, ehe Verstärkung der KPA-Truppen eintrifft. Für die richtige Planung scannen Sie im Vorfeld das Gebiet und markieren mit dem Ingame-Smartphone Gegner und Verteidigungseinrichtungen. An Schlüsselstellen haben die Amerikaner sogar Fallen postiert. In der Demo etwa lassen die Widerstandskämpfer kurzerhand brennende Fässer auf einen Konvoi fallen.

Arsenal Marke Eigenbau

Das Aufsammeln von Schrott und Beute ist in der Welt von Homefront: The Revolution eine der entscheidenden Taktiken zum Sieg. Aus Bauteilen basteln Sie sich unterwegs nützliche Hilfsmittel zusammen. So schnallen die Rebellen beispielsweise Sprengsätze auf ferngesteuerte Autos und jagen damit gut versteckt gepanzerte Fahrzeuge in die Luft. Als ebenso vielseitig erweist sich das Waffenarsenal - das eigene Gewehr rüstet man im Feld um. Mit wenigen Tastenkombinationen wechselt man beispielsweise den Lauf und macht so aus einem Sturmgewehr eine Schrotflinte oder wechselt flink das Visier, um beispielsweise ein weit entferntes Ziel zu treffen. Das extremste Beispiel in der Gamescom-Demo war allerdings ein Granatwerfer, der brennende Sprengladungen verschoss.

Schlaue Schurken

Die Gegner erwiesen sich in der Anspielrunde als durchaus fordernd. Besonders die immer wieder nachrückende Verstärkung machte einem das Leben schwer. Sie nutzen die Übermacht ausgezeichnet aus und versuchen den Spieler mit Granaten aus der Deckung zu bomben. Wirklich knifflig wurde es bei der Eroberung einer Festung: Hierzu muss man zunächst einen Eingang finden und anschließend die Gegner nach und nach ausschalten. Im Messestress eine nahezu unlösbare Aufgabe!

Was uns gefällt

Das Szenario von Homefront: The Revolution zieht einen sofort in die dystopische Welt hinein, die kurz vor der Rebellion steht. Das motiviert zum Erkunden und Erforschen des virtuellen Philadelphias, zumal es abseits des Hauptpfads immer wieder nützliche Objekte zu finden gibt. Spielerisch macht der Shooter keine Gefangenen: Die Spielmechanik harmoniert sehr ordentlich mit den traditionellen Open-World-Elementen wie selbst erbauten Waffen, versteckter Beute und gelegentlichen Fahrzeugeinsätzen.

Was uns nicht gefällt

Homefront: The Revolution erinnert spielerisch stark an Ubisofts Far Cry 4. Das Zurückerobern und Wiederaufbauen von Sektoren fühlt sich leider allzu vertraut an - und genau deshalb könnte hier auch schnell eine gewisse Routine aufkommen. Die negative Überraschung der Gamescom-Demo war hingegen die trotz der zum Einsatz kommenden Cry-Engine eher mäßige Technik: Die dominanten Brauntöne der auf der gezeigten gelben Zone in Kombination mit der verwüsteten Stadt wirkten allzu trist.

Fazit

Lasst die Revolution beginnen! Das neue Homefront zeigt in der Gamescom-Demo ebenso vielversprechende wie vertraute Open-World-Ideen in einem aufregenden Setting. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel technisch noch weiterentwickeln wird.

Infos zum Spiel

Titel: Homefront: The Revolution
Genre: Ego-Shooter
Hersteller: Dambuster Studios
Publisher: Deep Silver
Release-Termin: 1. Quartal 2016
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS4, Xbox One
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Eindruck: Gut

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