Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Xbox One Elite Controller im Test: Profipad für hohe Ansprüche

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Test Xbox One Elite Controller und Chatpad | Hardware | Xbox One, Windows  

Profipad für hohe Ansprüche

03.11.2015, 16:51 Uhr | Sönke Siemens (jr / ams), Richard Löwenstein

Xbox One Elite Controller im Test: Profipad für hohe Ansprüche. Der "Elite Controller" und das "Chatpad" sollen mithelfen, Highscores zu toppen und Chats zu beschleunigen. (Quelle: Microsoft)

Der Xbox Elite Controller ist ein nützlicher Helfer für ambitionierte Xbox One-Spieler . (Quelle: Microsoft)

Pfiffiges neues Zubehör für Gamer mit Xbox One-Konsole: Der Xbox Elite Controller und das Chatpad sollen dabei helfen, Highscores zu toppen und Chats zu beschleunigen. Beiden Geräten konnte die Redaktion vorab auf den Zahn fühlen und war von Haptik und Handhabung hingerissen. Der Preis zumindest eines Kandidaten ist allerdings grenzwertig.  

Controller für Könner 

Los geht’s mit dem Xbox One Elite Controller. Dessen unverbindliche Preisempfehlung liegt laut Microsoft bei 150 Euro. Sie haben richtig gelesen: eins, fünf, null. Wirft man allerdings einen ausführlichen Blick auf vergleichbares Profi-Zubehör von anderen Hardware-Spezialisten wie Scuff Gaming, dann tanzt Microsoft hier preislich kaum aus der Reihe. Außerdem lassen die inneren und äußeren Werte kaum Wünsche offen. 

Für jeden passend

Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal nebst der absolut tadellosen Verarbeitung und der praktischen Gummierung an den Griffhörnchen sind die vielseitigen Individualisierungsmöglichkeiten. Das beginnt mit austauschbaren Analogsticks, die in insgesamt drei verschiedenen Varianten der Packung beiliegen.

Modell A entspricht dem muldenförmigen Analogstick, wie man ihn vom Original-Xbox-One-Controller kennt. Variante B ist ebenfalls muldenförmig, jedoch wesentlich höher, was vor allem dem Zielen in Ego-Shooter zugute kommt. Der letzte Aufsatz wiederum verfügt über pilzförmige Wölbung an der Oberseite und dürfte somit vor allem Liebhabern des Dreamcast- oder Dualshock-3-Controllers zusagen.

Toll gelöst: Um einen Analogstick zu tauschen, zieht man ihn einfach aus der Fassung und stöpselt das Austauschmodell hinein - magnetisierte Stifte sorgen anschließend dafür, dass alles sicher ineinander greift. Schrauben oder Clips sind nicht nötig. Top. 

Mit dem Pedalschalter zum Sieg

Die zweite zentrale Erweiterungsmöglichkeit umfasst vier rückseitig montierbare Pedalschalter. Sinn und Zweck dieser Tasten? Die Funktion anderer Tasten auf dem Controller übernehmen, damit speziell die Daumen des Spielers nicht mehr von den Analogsticks weichen müssen.

Ein Beispiel: Sie spielen "Halo 5: Guardians" und wollen Ihren Helden zu einem Sprung animieren. Wie das geht? Ganz einfach, Sie nehmen den Daumen vom rechten Analogstick, bewegen ihn über die A-Taste, drücken diese hinein und führen den Daumen zurück auf den Analogstick. Ein Manöver das geübte Spieler nicht mal einen Wimpernschlag kostet.

Für den passionierten E-Sportler jedoch dauern diese paar Millisekunden schlichtweg zu lang. Genau hier kommen die Pedalschalter ins Spiel. Denn legt man das Manöver Springen auf einen der vier Taster auf der Pad-Unterseite, muss der Daumen überhaupt nicht mehr von der A-Taste weichen - Problem gelöst, Zeit gespart. 

Nächstes Highlight: Mit Hilfe von zwei leichtgängigen Schiebeschaltern auf der Rückseite lässt sich der Abzugweg der unteren Schultertasten im Handumdrehen halbieren. Das macht beispielsweise für Rennspieler Sinn, die ohne Umweg sofort Vollgas geben wollen. 

App geht die Post

Seit dem 27. Oktober steht eine Erweiterung der Xbox-One-Systemsoftware zur Verfügung, mit der Sie die Tasten des Elite Controllers konfigurieren können. Die linke untere Schultertaste soll lieber auf X liegen? Der B-Knopf soll durch Reindrücken der LB-Taste aktiviert werden? Sie sind der Boss und entscheiden. Ja, selbst die Sensitivität der Abzugtasten LT und RT sowie die der beiden Analogsticks kann mit simplen Schieberegler frei Schnauze reguliert werden.

Gefällt ein Setup, darf dieses anschließend benannt und als Profil auf der Konsole abgelegt werden. Prima Idee: Mit dem mittig auf dem Gamepad angebrachten Schiebeschaltern wechselt man flugs zwischen zwei Lieblings-Profilen. 

Chatten leichtgemacht

Ein nicht minder praktischer Helfer ist das Xbox One Chatpad zum Preis von 35 Euro. Wie schon das Vorgängermodell für Xbox 360 schmiegt sich das kompakte und leichte Zubehör an die Unterseite jedes Xbox-Controllers und dient dort als schnuckeliger Tastaturersatz. Wollen Sie also zum Beispiel eine Chat-Nachricht an einen Freund schicken, nutzen Sie statt der Bildschirmtastatur einfach die QWERTZ-Tastatur des Chatpads. Die dann erreichbare Tipp-Geschwindigkeit kann zwar nicht mit der einer USB-Tastatur mithalten, schneller als mit der konventionellen Gamepad-Eingabemethode ist man aber allemal.

Mit Hilfe von farbigen Feststelltasten lassen sich zudem Sonderzeichen mit wenig Aufwand eingeben. Das Kopfhörer-Signal der neuen Xbox One Controller wird schlichtweg zum Chatpad durchgeschleift. 

Was uns gefällt

Damit nach dem Tausch der zahlreichen Kleinteile nichts verloren geht, liefert Microsoft den Xbox One Elite Controller mit Hartschalen-Aufbewahrungstasche aus. Die Tasche verfügt über ein verständlich beschriftetes Sortierfach, wo alle abnehmbaren Komponenten übersichtlich angeordnet Platz finden.

Klotzen statt kleckern ist auch die Devise beim mitgelieferten USB-Kabel. Das verfügt zum einen über eine spezielle Ummantelung, die sich nur schwer abnutzt und kaum knickt. Zum anderen ist es mit über zwei Metern Länge mehr als ausreichend dimensioniert. Beim Chatpad hingegen überzeugt vor allem die Tatsache, dass alle Tasten mit einer Art Leuchtschrift versehen sind - exaktes Tastentreffen ist also in dunklen Lichtverhältnissen möglich. 

Was uns nicht gefällt

Die Aktionstasten A, B, X und Y sind - anders als beim Originalcontroller - beim Elite Controller nicht farblich von einander zu unterscheiden. Das erschwert die Unterscheidbarkeit. Unverständlich auch, dass die vollständige Fassung des Controller-Handbuchs nur digital statt gedruckt vorliegt, wie man es bei einem 150 Euro teuren Highend-Zubehör erwarten darf. Größter Kritikpunkt beim Elite Controller: Statt eines Akku-Pack liegen nur zwei klassische AA-Batterien bei. 

Fazit

Chatpad und Elite Controller sind nützliche Helferlein für ambitionierte Xbox-One-Spieler mit E-Sport-Ambitionen. Das Chatpad überzeugt mit seinem federleichten Gewicht und der cleveren Anordnung direkt unterhalb der Daumen des Spielers. Beim Elite Controller dominiert dagegen ganz klar die fantastische Anpassbarkeit und die hochwertige Verarbeitung. Ob ein Controller aber 150 Euro kosten darf, das sei dahingestellt. 

Infos zur Hardware 

Titel: Xbox One Elite Controller / Xbox One Chatpad
Typ: Zubehör
Hersteller: Microsoft
Release-Termin: 4. November 2015
Preis: Xbox One Elite Controller ab 150 Euro, Xbox One Chatpad ab 35 Euro
System: Xbox One, Windows 7, Windows 8.1, Windows 10
USK-Freigabe: ab 0 Jahren
Wertung: Gut 

News, Tests & Previews, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online.de Spiele! 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal