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Oculus Rift: Facebook-Firma verkauft VR-Brille für 699 Euro

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Virtual Reality  

Facebook-Firma Oculus verkauft VR-Brille Oculus Rift für 699 Euro

07.01.2016, 10:07 Uhr | jr / ams (mit Material von dpa-afx)

Oculus Rift: Facebook-Firma verkauft VR-Brille für 699 Euro. Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Die Facebook-Firma Oculus VR hat den Preis für ihre lange erwartete 3D-Brille zum Eintauchen in virtuelle Welten mit 699 Euro in Europa höher als von Experten erwartet angesetzt. Inklusive Versand werden hierzulande für Vorbesteller rund 740 Euro fällig. In den USA liegt das Preisniveau bei rund 600 US-Dollar. Oculus startete am Mittwoch die Vorbestell-Phase für die seit Jahren entwickelte Brille. Ausgeliefert werden soll die Rift laut CEO Palmer Luckey ab dem 28. März.  

VR-Brille Oculus Rift: Happiges Preisniveau

Der Preis für die Rift liegt deutlich höher als erwartet - für die beiden Entwicklerversionen der VR-Brille hatte man jeweils knapp die Hälfte berappen müssen. Auch das übliche 1:1-Umrechnungsverhältnis von Dollar zu Euro wurde nicht eingehalten. Allerdings kommen in den USA noch die lokal unterschiedlichen Steuern der verschiedenen Bundesstaaten dazu. Laut Oculus VR werden die Kreditkarten der Vorbesteller erst belastet, wenn das bestellte Gerät in den Versand geht. Bis dahin sollen auch Stornierungen möglich sein. 

Solche VR-Brillen seien noch nie in industriellen Mengen hergestellt worden, und der Produktion fehle noch die Größe, um günstiger zu werden, gab Branchenexperte Piers Harding-Rolls von der Analysefirma IHS zu bedenken. Im Gespräch mit dem IT-Magaszin c't beteuerte Palmer Luckey, dass man mit dem Verkauf der Hardware kein Geld verdienen, sondern nur die Kosten decken würde. Man habe sich bei der Rift für eine qualitativ anspruchsvolle Ausstattung entschieden. Daher sei der Preis letzendlich günstig. 

Die Virtual Reality-Szene sieht das anders: Auf diesem Niveau sei die Rift ein Luxusspielzeug, ddas die ihr zugedachte Rolle als Zugpferd für "The Next Big Thing"  nicht erfpllen werde. 

Oculus hatte eine erste Version der Brille bereits im Frühjahr 2013 - damals noch ein unabhängiges Startup - veröffentlicht und damit trotz einiger technischer Schwächen für viel Aufsehen gesorgt. Ein Jahr später zahlte Facebook rund zwei Milliarden Dollar für die Firma und investierte massiv in die Weiterentwicklung. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg glaubt, dass diese Art virtueller Realität (VR) viele Lebensbereiche wie Unterhaltung oder Bildung verändern kann.

Eine Rift-Version für Software-Entwickler ("Crescent Bay") wurde zuletzt für 1500 Dollar angeboten. Zu dem Paket gehörte auch ein leistungsstarker PC, denn Experten weisen darauf hin, dass die meisten Computer schlicht nicht genug Leistung bieten.

Nettes Goodie für die rund 7000 Unterstützer, die via Kickstarter ihr Scherflein zur Finanzierung der Oculus Rift beigetragen haben: Sie bekommen eine Kickstarter-Edition der VR-Brille gratis, und zwar noch vor den anderen Vorbestellern und in einer speziellen Box. Die Betroffenen sollen bis Anfang Februar dazu eine entsprechende Nachricht bekommen. Ursprünglich sollten die Backer nur die erste Entwicklerversion (DK1) bekommen. Jetzt wird den Hardcore-Fans ein weiteres Beruhigungsbonbon nach dem umstrittenen Verkauf von Oculus VR an Facebook im März 2014 gereicht. 

Da der Touch-Controller für die Oculus Rift noch nicht fertig entwickelt wurde und erst im zweiten Halbjahr 2016 zur Verfügung stehen soll, wird als Ersatz ein Xbox One-Controller mitgeliefert. Vorbesteller bekommen außerdem das Weltraumspiel Eve Valkyrie von CCP Games spendiert - und werden laut CEO Palmer Luckey bevorzugt bedient, sobald die Touch-Controller zur Verfügung stehen.

Für alle Kunden liegt dem Oculus Rift-Verkaufspaket eine Version des Actionspiels "Lucky's Tale" bei. Weitere Spiele und Programme sollen danach erst einmal exklusiv als Download über den Oculus-eigenen Store vertrieben werden. Insgesamt sind für 2016 rund 20 Exklusiv-Spiele und 100 kompatible Games sowie "Experiences" genannte Testprojekte. 

Wer eine Oculus Rift-Brille ausprobieren will, sollte über einen potenten Windows-Spiele-PC gebieten. Als Systemvoraussetzung führt Oculus VR einen PC mit Nvidia Geforce 970 / AMD Radeon 290-Grafikkarte (oder besser) an. 8 GB RAM, ein Intel i5-4590-Prozessor (oder besser) sowie freie zwei USB 3.0-Ports und ein HDMI-1.3-Videoausgang komplettieren das Anforderungsprofil. Ob der eigene Pc geeignet ist, kann man mit Hilfe eines von Oculus VR angebotenen Check-Tools überprüfen. 

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