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Spiele-Entwicklung  

"Lumberyard": Amazon bietet eigene Gratis-Spiele-Engine an

10.02.2016, 16:01 Uhr | jr / tz

"Lumberyard": Amazon bietet eigene Gratis-Spiele-Engine an. Amazon-Logo auf einem Notebook (Quelle: imago/Rüdiger Wölk )

Amazon-Logo auf einem Notebook (Quelle: Rüdiger Wölk /imago)

Amazon bietet ab sofort die auf Basis der Cry-Engine entwickelte hauseigene "Lumberyard"-3D-Engine inklusive des C++-Quellcodes als DLC zur freien Verwendung an. Die Entwicklungsumgebung hat noch Beta-Status und unterstützt zur Zeit Games auf PC, Xbox One und PS4 sowie Virtual Reality-Anwendungen. Laut AGB darf sie auch zur Bekämpfung von Zombies eingesetzt werden. 

Amazon veröffentlicht Engine auf Basis der Cry-Engine 

Demnächst sollen auch relevante Mobile Games-Plattformen sowie Mac OS X und Linux mit abgedeckt werden. Dank des beigefügten Quellcodes haben Entwickler, die mit der Engine arbeiten wollen, freien Zugriff auf alle Funktionen. Die Handhabung wird zusätzlich durch den mitgelieferten Editor und ein grafisches Scripting-Werkzeug erleichtert. 

Verbotene Dinge

Amazon verbietet es, auf Basis der Lumberyard-Software eine eigenen Engine zu kreieren und zum Verkauf anzubieten. Die Engine darf auch nicht benutzt werden, um damit Lebens- oder sicherheitskritische Systeme zu betreiben. Eine Ausnahme wird allerdings explizit erlaubt: Die Bekämpfung von Zombies. "Wenn eine weitverbreitete virale Infektion, die über Bisse oder den Kontakt mit Körpersäften verbreitet wird, die zur Folge haben, dass menschliche Leichen reanimiert werden und diese lebendes menschliches Fleisch, Blut, Gehirn oder Nervengewebe essen, was das wahrscheinliche Ende der menschlichen Zivilisation zur Folge hat", darf man die Engine auch für militärische Zwecke einsetzen. 

Trotzdem: Lumberyard ist kein Geschenk an die Menschheit, sondern dazu gedacht, die Kassen des Anbieters zu füllen. Wie das bei einer gratis angebotenen Software funktioniert? So: Entwickler sollen bei Online-/Multiplayerfunktionen für Berechnungen und Speicheraufgaben auf die Amazon Web Services(AWS)-Cloud zugreifen - kostenpflichtig, versteht sich. Dazu kommt noch ein angestrebter Werbeeffekt: Amazon legt es den Entwicklern sehr ans Herz, in ihren Spielen das hauseigene Livestreaming-Videoportal Twitch einzubinden. 

Last but not least bietet Amazon zunächst testweise in den USA einen Gamelift-Hilfsdienst an. Soll heißen: Für ein Entgelt von 1,50 US-Dollar pro Tausend aktive Nutzer und Tag können Entwickler das Angebot über ein Web-Interface für die Entwicklung, den Betrieb und die Server-gerechte Skalierung von Multiplayer-Spielen einsetzen. Dank eingebauter Reporting-Funktionen lassen sich so Engpässe schnell identifizieren und beheben. 

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