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VR-Brille HTC Vive kostet 800 US-Dollar

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Virtual Reality  

Spielzeug für Gutbetuchte: VR-Brille HTC Vive soll im April zum Preis von 800 US-Dollar erscheinen

22.02.2016, 11:30 Uhr | jr / ams

VR-Brille HTC Vive kostet 800 US-Dollar. HTC Vive VR Virtual Reality-Brille von HTC und Valve (Quelle: HTC / Valve)

HTC Vive VR Virtual Reality-Brille von HTC und Valve (Quelle: HTC / Valve)

Im Umfeld des Mobile World Congress (MWC) 2016 in Barcelona hat HTC per Blogeintrag die Karten aufgedeckt: Wer sich das in Zusammenarbeit mit Valve entwicklete VR-Headset "HTC Vive" zulegen will, muss dafür rund 800 US-Dollar (vor Steuern) investieren. Laut HTC-Chefin Cher Wang werden Vorbestellungen ab dem 29. Februar 2016 angenommen, ausgeliefert werden sollen die Geräte dann ab Anfang April. Die Euro-Preise stehen noch nicht fest, dürften aber im Bereich zwischen 900 und 1000 Euro liegen. 

VR-Brille HTC Vive: Noch teurer als die Oculus Rift 

Mit dem aufgerufenen Preis setzt HTC die bisherige Höchstmarke für VR-Headsets (den bisher die Rift mit 599 US-Dollar innehatte). Dafür bekommt man aber auch eine technisch hochwertige Ausstattung. Zum Paket gehören neben der eigentlichen VR-Brille auch zwei VR-Controller und das Lighthouse-Basissystem mit zwei Laser-Basiseinheiten. Vorbesteller bekommen die beiden Spiele "Fantastic Contraption" und den Job-Simulator "The 2050 Archives" gratis dazu. 

Die HTC Vive ist mit einem Mikrofon ausgestattet und kann per Bluetooth-Verbindung Anrufe, Textnachrichten und Kalender-Infos vom Smartphone entgegen nehmen. Dazu kommt noch die integrierte Frontkamera, mit welcher der Nutzer bei Bedarf die Umgebung sieht, so dass man sich leichter ohne anzustoßen bewegen kann. Auch "Augmented Reality"-Spiele sind damit natürlich möglich. 

Die HTC Vive gewährt im Vergleich zur Rift dank des "Room Scale"-Prinzips eine größere Bewegungsfreiheit im Raum. Durch die der in den Ecken des Raums platzierten Sensoren werden der Spieler und seine Bewegungen innerhalbs eines Radius von 1,5 bis 5 Quadratmeter rundum erfasst. So kann man sich freier in den VR-Welten bewegen - solange man dabei nicht über die Kabel stolpert. 

An der Auflösung hat HTC im Vergleich mit den Entwicklungs-Modellen nichts geändert: Die Displays zeigen 1080 x 1200 Pixel an und laufen mit einer Frequenz von 90 Hz. Dafür wurden die dazugehörigen Controller modifiziert. Sie arbeiten jetzt kabellos und weisen so gut wie keine Latenzen bei der Eingabe mehr auf. Drehungen werden präzise wiedergegeben. Auch die Ergonomie wurde verbessert, was dem Trage- und Bedienkomfort zugute kommt. Allerdings muss man sich auch erst einmal an den zweistufigen Abzug gewöhnen. 

Das Problem mit der HTC Vive und der Oculus Rift ist gleichermaßen der hohe Preis in Verbindung mit den beachtlichen Hardware-Anforderungen. Wer keinen Spiele-PC mit Intel Quad Core-CPU oder besser und einer Grafikkarte der Preisstufe Geforce GTX 970 / Radeon R9 390 in die Schlacht werfen kann, der wird am Thema VR-Gaming vorerst keinen Spaß haben. 

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