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VR-Headset HTC Vive verkauft sich trotz Rekordpreis gut

02.03.2016, 10:13 Uhr | jr / ams

VR-Headset HTC Vive verkauft sich trotz Rekordpreis gut. HTC Vive VR Virtual Reality-Brille von HTC und Valve (Quelle: HTC / Valve)

HTC Vive VR Virtual Reality-Brille von HTC und Valve (Quelle: HTC / Valve)

Das von Hersteller HTC in Zusammenarbeit mit Valve kreierte Virtual Reality-Headset "HTC Vive" hat trotz des aufgerufenen Rekordpreises von rund 900 Euro (ohne Versand) eine guten Verkaufsstart hingelegt. Nach dem Start des Vorverkaufs am  29. Februar 2016 konnte man laut HTC-Manager Shen Ye binnen weniger Minuten über 15.000 Bestellungen einsammeln. 

VR-Brille HTC Vive: Die Early Adopters schlagen ungehemmt zu 

Ein ähnliches Phänomen hatte sich bereits beim Verkaufsstart der Oculus Rift ergeben - woraus freilich noch keine Aussagen über Marktführerschaft oder Langzeiterfolge abzuleiten sind. Stattdessen gilt es zu konstatieren, dasss viele technikbegeisterte Early Adopters anscheinend über Geldbörsen mit tiefen Taschen verfügen. 

Aktuell müssen sie neben Geld angesichts geringer Fertigungskapazitäten auch noch viel Geduld aufbringen. Wer jetzt erst vorbestellt, wird nach Angaben des Herstellers frühestens Anfang Mai seine HTC Vive auspacken dürfen. Die Schnellstarter-Fraktion darf auf einen Liefertermin ab dem 1. April hoffen.

Das Eintauchen mit der HTC Vive in virtuelle Welten ist laut ersten Testberichten noch kein ungetrübtes Vergnügen: Das Produkt hat noch mit Instabilitäten und Inkompatibilitäten zu kämpfen. Tester wie Hartmut Gieselmann von der c't lobten das glaubhafte Holodeck-Gefühl sowie die gute Einrichtung und Menüführung, bemängelten aber zugleich die Stabilität der Steam-Integration und die Qualität der bislang verfügbaren Anwendungen. Als Solo-Spieler sei man immer wieder gezwungen, die Brille abzusetzen, um am PC Korrekturen einzugeben.

Das Problem mit der HTC Vive und der Oculus Rift ist gleichermaßen der hohe Preis in Verbindung mit den beachtlichen Hardware-Anforderungen. Wer keinen Spiele-PC mit Intel Quad Core-CPU oder besser und einer Grafikkarte der Preisstufe Geforce GTX 970 / Radeon R9 390 oder besser in die Schlacht werfen kann, der wird am Thema VR-Gaming vorerst keinen Spaß haben. 

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