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Test zu Clash Royale: Fast Food für Strategie-Fans

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Test zu Clash Royale | Strategiespiel | iOS, Android  

Fast Food für Strategie-Fans

16.03.2016, 17:00 Uhr | Jürgen Kroder (jr / ta), Medienagentur plassma

Test zu Clash Royale: Fast Food für Strategie-Fans. Drei Türme, ein Graben, zwei Brücken und drei Minuten Zeit: Clash Royale bietet schmackhaftes Strategie-Fastfood.  (Quelle: Supercell)

Drei Türme, ein Graben, zwei Brücken und drei Minuten Zeit: Clash Royale bietet schmackhaftes Strategie-Fastfood. (Quelle: Supercell)

Städte aufbauen, Landstriche erkunden und epische Kämpfe führen: All das, was man von typischen Strategiespielen kennt, bietet das Karten-Sammelspiel "Clash Royale" nicht. Stattdessen präsentieren die Entwickler von Supercell ihre iOS- und Android-App als flottes Online-Casual Game, bei dem man innerhalb weniger Minuten den Sieg erringt - oder ebensoschnell mit dem Gegenteil Bekanntschaft macht.  

Clash Royale: Schnell zu verstehen

"Oh, das ist ja einfach", werden sich viele Spieler denken, die Clash Royale aus dem App Store oder Google Play-Store heruntergeladen, auf ihrem Smartphone oder Tablet installiert und die ersten Runden gespielt haben. Kein Wunder, denn der Einstieg in das Strategiespiel gestaltet sich dank des geschmeidigen Tutorials als ziemlich simpel - man fährt schnell erste Siege ein. Ein cleverer Schachzug der Entwickler, denn dank der frühen Erfolgserlebnisse bleibt man gerne am Ball. 

Das Spielprinzip kann jeder schnell verstehen, und es verändert sich auch im Laufe des Spiels nicht großartig. Das bedeutet: Man sieht auf einem vertikalen Schlachtfeld, das sich nicht scrollen lässt, zwei Parteien - nämlich sich selbst und einen Gegner, die sich gegenüberstehen. Jede Partei besitzt drei Burgen und etwas Grün drum herum. Dazwischen befindet sich ein Graben, der von zwei Brücken überspannt wird. 

Vorwärts marsch - zum Angriff!  

Die Aufgabe lautet kurz und knapp: Besiegen Sie den Gegner - und zwar mit einem kartenbasierten Blitzangriff innerhalb von drei Minuten! Sollte das nicht möglich sein, gilt es, dem Widersacher zumindest so viel Schaden wie möglich zuzufügen.

Hierzu wählt man aus einem zuvor selbst zusammengestelltem Deck mit acht Karten Truppentypen wie Ritter, Riesen, Drachen, Skelette, Bombenwerfer oder Bogenschützen aus und zieht sie auf das eigene Gebiet. In Windeseile erscheinen dort die tapferen Untergebenen und laufen schnurstracks in Richtung des Feindes. Exakte Anweisungen, wohin sie stapfen sollen, sind nicht möglich. 

Alles, was sich den Einheiten in den Weg stellt, wird angegriffen - das sind entweder gegnerische Truppen, bewusst platzierte Hindernisse oder die Burgen. Zusätzlich kann man noch Spezialattacken wie einen Pfeilregen oder Feuerbälle auf die Opponenten schießen. Jeder Spezialattacke und jede eingesetzte Einheit "kosten" ein lilafarbenes Elixier, das sich aber selbständig flink regeneriert. 

Strategische Entscheidungen für flinke Denker

Sukzessive kommen neue Spielelemente hinzu. Zum Beispiel, dass man durch Siege Schatzkisten gewinnt, in denen unter anderem neue Einheitentypen und Goldstücke versteckt sind. Zudem können die Pixelhelden verbessert werden. Weitere Spezialattacken dürfen natürlich auch nicht fehlen. 

Stück für Stück eröffnen sich dem Spieler immer neue Möglichkeiten, wie er den Gegner besser beharken kann. Das grundlegende Gamedesign bleibt wie erwähnt stets das Gleiche: Der Gegner muss innerhalb von drei Minuten besiegt werden - das zeitliche Limit für eine Runde. Daher gilt es, schnell Entscheidungen zu treffen. 

Hierdurch stellen sich einem stets die gleichen Fragen: Sollte man beim Start sofort mit wenig Einheiten vorpreschen? Oder lieber etwas warten und dafür mit geballter Power attackieren? Offensiv die gegnerischen Türme angreifen oder ganz defensiv die eigenen Burgen beschützen? Darauf gibt es keine immer gültige Antwort, da die schnellen Kämpfe schon bald gegen menschliche Kontrahenten erfolgen - jeder legt dabei eine andere Strategie an den Tag. Das motiviert, kann aber auch ziemlich frustrieren, wenn das Gegenüber in die Kategorie "übermächtiger Profi" fällt. 

Apropos Profis: Im Menü "Royale TV" ist es möglich, die Matches von anderen Spielern anzuschauen. Das ist eine prima Möglichkeit, um sich Inspirationen für neue Strategien zu holen. Und um zu sehen, welche coolen Truppentypen freigeschaltet werden können, wenn man sich selbst als Meister in höhere Levelstufen kämpft. 

Was uns gefällt

Nur noch schnell eine Runde. Und noch eine. Und noch eine. Und... Clash Royale versteht es, mit seinem an sich einfachen Spielprinzip sofort zu fesseln. Durch das Freischalten neuer Einheiten und dem Upgraden der selbigen kommt Tiefgang rein, was dem Mobilspiel Langzeitmotivation beschert. Auch wenn manche Kontrahenten ziemlich übermächtig erscheinen, ist Clash Royale fair designt, denn es funktioniert nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Das heißt, es gibt theoretisch immer eine Lösung, um gegen die Gegner zu bestehen. 

Was uns nicht gefällt

Trotz des Schere-Stein-Papier-Prinzips ist das Spiel derzeit teilweise noch etwas unausgeglichen. Mal trifft man auf Gegner, die man locker platt machen kann, ein anderes Mal wird man von mächtigen Armeen nahezu ohne Chancen überrannt. Kurzum: Am Balancing muss Entwickler Supercell noch etwas feilen. 

Clash Royale basiert auf dem Free-to-Play-Prinzip. Das heißt, dass man das Hauptspiel kostenlos herunterladen und spielen kann. Um voran zu kommen, benötigt man die Inhalte der erspielten Schatzkisten. Diese lassen sich meist aber nicht sofort öffnen. Man muss stattdessen drei Stunden oder mehr warten - oder man bezahlt dafür. Gerade, wenn man bei einer längeren Bahnfahrt oder abends auf der Couch mehrere Gefechte hintereinander zocken will, nervt das. 

Fazit

Drei Türme, ein Graben, zwei Brücken und drei Minuten Zeit: Manche Ideen sind so simpel wie gleichermaßen genial. Clash Royale ist schmackhaftes Fast Food für Strategie-Fans, die eine flotte Runde auf ihrem Smartphone oder Tablet absolvieren wollen. Trotz der schnellen Kost ist dieses Game jedoch keine Eintagsfliege. Wir sind uns sicher, dass Clash Royale wie auch Supercells "Clash of Clans" auch in ein paar Jahren noch von vielen Spielern gedaddelt wird.  

Infos zum Spiel 

Titel: Clash Royale
Genre: Strategie 
Hersteller / Publisher: Supercell 
Release: Im Handel
Preis: Free-to-Play (finanziert durch In-App-Käufe) 
System: iOS / Android 
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Wertung: Sehr gut 

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