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Olympische Sportsgaudi: Mario und Sonic Rio 2016

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Test zu Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016 | Arcade-Sportspiel | 3DS  

Olympische Sportsgaudi

07.04.2016, 13:59 Uhr | (jr / tz), Richard Löwenstein

Olympische Sportsgaudi: Mario und Sonic Rio 2016 . "Mario und Sonic: Rio 2016“ kombiniert 28 abwechslungsreich inszenierte Minigames mit einer facettenreichen Steuerung. (Quelle: Nintendo)

"Mario und Sonic: Rio 2016“ kombiniert 28 abwechslungsreich inszenierte Minigames mit einer facettenreichen Steuerung. (Quelle: Nintendo)

Wer hätte das gedacht, dass sportliches Gaming auf Nintendos 3DS so gut funktionieren kann. "Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" auf dem Handheld nimmt die kommende Sommerolympiade in Rio de Janeiro vorweg. Die Koproduktion von Nintendo und Sega macht aus dem Thema eine fröhliche Sammlung von Minigames für Einzelkämpfer und Teamplayer. Die unterhaltsamen Disziplinen kommen bunt und ansteckend fröhlich rüber.

Der Wettkampf der Maskottchen 

Mario und Sonic: Rio 2016 - man möge uns die Abkürzung des Titels nachsehen - nimmt die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro als Basis für einen nicht allzu ernst zu nehmenden Wettkampf zweier großartiger Vorzeige-Maskottchen: Nintendos Mario und SEGAs Sonic kanalisieren ihre seit den 1990er-Jahren anhaltende Rivalität in 14 halbwegs realitätsnah simulierten Sportarten plus 14 eher absurden Spaßdisziplinen. Beide bilden je ein Team und verpflichten vertraute Figuren. Prinzessin Peach, Wario und andere treten für Mario an, Sonic holt sich Tails und Freunde ins Haus. 

Rhythmus und Taktgefühl

Die bunte Meute startet bei 28 charmant inszenierten Minigame-Wettbewerben. Die meisten Disziplinen folgen der Formel, die Olympiaspiele seit dem legendären C64-Klassiker "Summer Games" kopieren: Knackige kurze Herausforderungen, bei denen der Spieler auf unterschiedlich raffinierte Art und Weise Timing, Reaktionsvermögen und Taktgefühl unter Beweis stellen soll. Der Schwimmwettbewerb beispielsweise fordert geschickten Umgang mit dem Stylus: Der Spieler soll eine Kreisbewegung auf dem Touchscreen nachzeichnen, synchron zur Armbewegung und mit Richtungswechseln bei jedem Anschlagen am Beckenrand. 

Anspruchsvolle Steuerung

Eine allzu simple Steuerung also? Nein. Zur Goldmedaille krault nämlich nur, wer den Rhythmus stetig hält und die Armbewegung im Wasser durch minimalen Stylus-Extraschwung im geeigneten Moment forciert. Diese kleine Maßnahme sorgt für das bisschen Vorsprung, der für den Sprung aufs Podest notwendig ist. Ähnlich funktioniert das zum Beispiel beim Hochsprung und dem Bogenschießen. Das raffinierte an der Steuerung sind also die subtilen Details darin. Sie machen den Unterschied aus zwischen Sieg und Nur-Dabeisein. Praktisch: Die Bedienung wird im Rahmen aktiver Trainings erklärt und jeweils vor dem Startschuss kurz per Abbildung zurück ins Gedächtnis gerufen. 

Ausdauer-Sportarten

Längere Wettbewerbe lösen da schonmal Schweißausbrüche aus: Bei der Sportgymnastik zum Beispiel tanzen Mario, Sonic und Freunde zu drei wählbaren Musikstücken. Mit ihren Saltos und Sprüngen halten sie den Takt aber nur, wenn der Spieler - wie bei einem Musikspiel - synchron zu wechselnden Bildschirm-Symbolen Aktionstasten antippt oder hält oder das Schiebepad kreisen lässt.

Das dauert gerne mal eine Minute lang, und in dieser Zeit kann es dem untrainierten Spieler durchaus heiß unterm Shirt werden. Wer trotzdem die Konzentration behält, darf im Rahmen einer Abschlussbewertung auf motivierende Einstufungen hoffen. Man steigert sich von gut auf großartig und schließlich perfekt. 

Facettenreiche Sportarten

Abgerundet wird der Fächer an Disziplinen durch ausgewachsene Mannschafts-Sportarten: eine spritzige Fußballvariante zum Beispiel, bei der Figuren aus den Mario- und Sonic-Universen gemeinsam ein Team bilden und fiese Roboter niederkicken.

Womit wir bei jener Hälfte der insgesamt 28 Disziplinen wären, die es mit der Realität nicht allzu ernst nehmen und die Sport und Spaß auf schrille Weise verknüpfen. So wie die herrlich absurde Schwimmvariante beispielsweise, bei der herabpurzelnde Felsblöcke eine gefährliche Strömung verursachen. Der Spieler kämpft mit seiner Figur gegen den Wasserstrom an. Diese und ähnliche Herausforderungen erinnern eher an Mario-Jump´n´Runs als an eine Sportsimulation.

Freunde einladen

In jeder einzelnen Disziplin spürt man die Liebe und Sorgfalt der Entwickler. Gleiches gilt fürs Drumherum. Die Sportarten sind einzeln anwählbar und außerdem in eine nette Singleplayer-Kampagne eingebettet. Der Spieler wandert mit seinem Mii durch nachgebildete Stadtteile von Rio, plaudert mit Mario und Freunden; besucht Trainingsstätten, nimmt an Wettbewerben teil; und wird durch eine Minihandlung geführt.

Gesellige Spieler wiederum können ihr Game per Downloadfunktion zeitweise teilen und Freunde zu Simultan-Wettbewerben einladen, selbst wenn die gar kein Spielmodul besitzen. Jede Menge Ranglisten runden das Community-Erlebnis ab. 

Was uns gefällt

Die fröhliche Atmosphäre wirkt ansteckend. Samba-Rhythmen wecken Lust auf Südamerika, die Figuren beweisen in charmanten Bildtexten Sportsgeist. Für die gefühlvolle Eindeutschung verdient sich Nintendo wieder einmal ein Kompliment. Diesmal hat die Frankfurter Dependance des japanischen Publishers sogar ein paar Brocken Sprachausgabe lokalisiert, zum Beispiel Anfeuerungsrufe und Startkommandos.

Tolle Idee außerdem: Der integrierte Taschen-Marathon motiviert zum Sport abseits der Konsole. Ein Schrittzähler misst die Wegstrecke, die 3DS-Besitzer zu Fuß zurücklegen. Das Game schaltet pro erreichtem Tagessoll Äpfel und andere Währungsderivate frei, die Yoshis Outfit-Shop gegen exklusive Klamotten tauscht. 

Was uns nicht gefällt

Es gibt wenig zu kritisieren an diesem Game. Außer vielleicht, dass es die 3DS-Hardware stark strapaziert. Der Spieler soll bei einigen Disziplinen wie ein Specht auf die Aktionstasten einhauen, bei anderen Disziplinen mit dem Stylus wie wild auf dem Touchscreen Gesten nachzeichnen: Das macht richtig viel Spaß, wird bei allzu ungestümer Herangehensweise aber definitiv Spuren auf der kleinen Hosentaschenkonsole hinterlassen. 

Fazit

Mario und Sonic: Rio 2016 kombiniert 28 abwechslungsreich inszenierte Minigames mit facettenreicher Steuerung, die zum Lernen und Meistern einlädt. Die charmante Singleplayer-Kampagne und die Download-Share-Funktion für Multiplayer-Herausforderungen machen den Gesamteindruck perfekt: Das Spiel verdient sich ganz klar eine Goldmedaille. 

Infos zum Spiel 

Titel: Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen - Rio 2016
Genre: Arcade-Sportspiel
Hersteller: Sega
Publisher: Nintendo 
Release: 8. April 2016
Preis: zirka 40 Euro 
System: 3DS (Modul und DLC) / Wii U-Version am 24. Juni 2016
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr gut

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