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Vorschau zum Hearthstone-Add-on Das Flüstern der Götter

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Preview zu Hearthstone: Das Flüstern der Alten Götter | Sammelkartenspiel | iOS, Android, Mac, PC  

Die Götter müssen verspielt sein

11.04.2016, 17:05 Uhr | Heinrich Lenhardt ( jr / ams), Medienagentur plassma

Vorschau zum Hearthstone-Add-on Das Flüstern der Götter . Gerade für neue Spieler bieten die "Alten Götter" viele Anreize, das Sammelkarten-Phänomen auszuprobieren (Quelle: Activision Blizzard)

Gerade für neue Spieler bieten die "Alten Götter" viele Anreize, das Sammelkarten-Phänomen auszuprobieren (Quelle: Activision Blizzard)

Blizzard wird ihnen was flüstern: Rund zwei Jahre nach dem Start steht beim beliebten Sammelkarten-Strategiespiel "Hearthstone: Heroes of Warcraft" ein gründlicher Frühjahrsputz an. Die nächste Erweiterung beschert 134 neue Karten, Einsteiger-freundliche Spielformatänderungen - und außerdem lockt ein geschenkter Alter Gott. 

Reform am Kartentisch

Eigentlich ist Hearthstone: Heroes of Warcraft leicht zu spielen. Einheiten und Zaubersprüche werden in Form von digitalen Karten in ein Deck gesteckt, mit dem Sie andere Spieler zum Duell herausfordern. In welcher Reihenfolge diese gezogen werden, ist ebenso zufällig wie manche Wirkungseffekte. Aber es steckt reichlich Strategie im Spiel: Synergien zwischen verschiedenen Karten sind ebenso zu beachten wie Kontertaktiken, um starke Einheiten des Widersachers vom Brett zu fegen. Dabei ist es hilfreich, möglichst viele Karten zu kennen und zu besitzen. Doch das ist nicht nur für Einsteiger eine immer schwierigere Aufgabe, denn Blizzard veröffentlicht ständig zusätzliche Karten, um für Abwechslung zu sorgen (und Umsatz zu machen). 

Wenn am 27. April "Das Flüstern der Alten Götter" erscheint, hat sich die Auswahl seit dem Spielstart 2014 fast verdoppelt, von 378 auf 743 Karten. Damit der Vorsprung der Veteranen nicht immer größer wird, soll im neuen Standardformat lediglich ein Teil der Sammlung erlaubt sein. Neben Basis- und Standardkarten sind dann nur noch die Inhalte der Erweiterungen aus dem aktuellen und vorherigen Kalenderjahr gültig - der Rest wird in den Ruhestand beziehungsweise das "wilde" Spielformat versetzt. Da können Sie nach wie vor unter Einsatz der kompletten Kollektion Gleichgesinnte herausfordern. Bei "Standard" rutschen dagegen zunächst die Karten von "Der Fluch von Naxxramas" und "Goblins gegen Gnome" aus der Rotation. Aber kein Grund zur Traurigkeit, schließlich beschert Das Flüstern der Alten Götter 134 Neuzugänge. 

Legendäre Starthilfe

Alter Gott, so gut wie neuwertig, viele Anhänger, kostenlos abzugeben: Das ist ein Angebot, dem Hearthstone-Spieler (und solche, die es werden wollen) kaum widerstehen dürften. Wenn "Das Flüstern der Alten Götter" beginnt, bekommen Sie fürs Einloggen nicht nur drei Kartenpäckchen geschenkt. Den Alten Gott C’Thun und einen seiner Verehrer gibt’s obendrein als Zugabe. Das ist das erste Mal, dass eine Karte der Güteklasse "legendär" jedem Spieler in die Hand gedrückt wird.

Warum diese Spendierfreudigkeit? Es gibt 16 verschiedene Karten, deren Nebeneffekte nur wirken, wenn man auch C’Thun im Deck hat. Und damit sich niemand ärgert, dass ihm der zu den Kultisten gehörige Gott in der Sammlung fehlt, wird dieser großzügig hergegeben. Und dabei handelt es sich nicht um das einzige göttliche Gruselmonster, das die quietschvergnügte Hearthstone-Spielwelt besuchen wird. 

Bitte vorsichtig nachsprechen: C'Thun, N'Zoth, Yogg-Saron und Y'Shaarj heißen die vier Alten Götter, die im Inneren von Azeroth vor sich hin schmoren und mit geisterhaftem Geflüster Wahnsinn und Verderbnis säen. Aber da Hearthstone die "Warcraft"-Spielwelt durch einen "Nett und niedlich"-Filter betrachtet hat, werden die Monstrositäten als starke, aber nicht übermächtige Karten umgesetzt.

Das Besondere an C’Thun ist zum Beispiel, dass er auch dann von Stärkungseffekten seiner Anhänger profitiert, wenn er noch gar nicht auf der Hand des Spielers ist. Werden Unterstützerkarten wie die Beschwörerin des Bösen eingesetzt, erhöhen diese Angriffskraft und Lebenspunkte des ollen Gotts. So lassen sich dessen überschaubare Startwerte von 6/6 auf bis zu 20/20 steigern. Oh, und bei Betreten des Spielfelds ballert C’Thun für jeden Angriffspunkt ein magisches Geschoss auf zufällige Gegner. Die Konstruktion regelrechter C’Thun-Decks verspricht schon einiges an Spaß.

Eine ganz andere Wirkung hat dagegen Gott-Kollege N’Zoth, der Verderber: Dieser Tiefseebewohner wiederbelebt ihre Diener mit Todesröcheln, die in dieser Partie bereits gestorben sind. Passenderweise sind andere neue Karten wie Tentakel oder Brut von N’Zoth mit Todesröchel-Effekten versehen. 

Schlechter Einfluss 

Mit legendären Göttern alleine gewinnt man keine Hearthstone-Partie, Sie können natürlich auch Decks ohne einen Vertreter des Schreckensquartetts verwenden. Zumal es bei den bislang enthüllten neuen Karten eine ganze Fülle interessanter und einfallsreicher Modelle gibt.

Eine witzige Idee ist der Einbau von zusätzlichen Varianten bekannter Karten, die sich aufgrund der Göttereinflüsterung verwandelt haben. So gibt es jetzt neben dem niedlichen "Beutehamsterer"-Gnom auch den "Verseuchten Hamsterer", der den selben Kartenzieh-Effekt besitzt, aber mit höheren Angriffswerten und Manakosten versehen ist. Auch Gnoll-Beschwörer Hogger hat eine stärkere "Großer böser Bruder"-Version und die triumphierende Ausgabe des Untergangsverkünders erhöht nach einer Runde ihren Angriffswert von 0 auf 7.

Die ersten enthüllten Klassenkarten sind auch nicht ohne, so bekommt jeder Schamane angesichts der legendären Hallazeal-Karte große Augen. Solange sie auf dem Spielfeld liegt, wird der Held jedes Mal geheilt, wenn er dem Gegner mit Zaubern Schaden zufügt. 

Suchhilfe und Deck-Bauförderung

Erfreulicherweise beschränkt sich Blizzard nicht auf das Erfinden neuer Karten. Eine Reihe zum Teil überfälliger Komfortverbesserungen machen Hearthstone für Einsteiger und alte Hasen angenehmer. So können nun 18 statt bisher neun Decks gespeichert werden, was im Hinblick auf die neuen Spielformate auch höchste Zeit war. Deckformeln erleichtern nun die Konstruktion einer schlagkräftigen Kartenauswahl.

Pro Klasse gibt es drei Rezepte für verschiedene Strategien. Mangelt es an bestimmten Zutaten in Form von Karten, schlägt das Programm Ersatzkandidaten vor. Die klassischen Formeln konzentrieren sich dabei auf Klassik- und Basis-Sets, an die neue Spieler relativ leicht herankommen. Wächst die Kartensammlung, kann man sich an den thematischen Formeln für fortgeschrittene Decks versuchen und mit diesen experimentieren. 

Des Weiteren erleichtert eine verbesserte Suchfunktion die Organisation der Sammlung. Sie können etwa goldene Karten herausfiltern oder nach bestimmten Eigenschaften wie Ausschau halten. Zum Beispiel werden durch die Suchfeldeingabe "angriff:4 mana:5" nur Karten angezeigt, die einen Angriffswert von 4 haben und 5 Mana kosten. 

Was uns gefällt

Vielversprechende Erweiterung mit Schmunzel-Gruselstimmung und einem Batzen neuer Karten. Mit C’Thun bekommen alle Spieler einen legendären Götterstar geschenkt, der neue Deck-Strategien erlaubt. Weitere Päckchen können wie gewohnt auch mit im Spiel verdienten Gold bezahlt werden. Kleine feine Komfortverbesserungen wie Deckformeln und erweiterte Kartensuche sind sinnvoll. 

Was uns nicht gefällt

Die Freude über Erweiterungskarten hat in Zukunft ein Verfallsdatum: Nach zwei Jahren können die Neuzugänge nicht mehr im Standardformat eingesetzt werden. Hat dieser Kartenaustausch einen Beigeschmack von Geschäftemacherei? Da darf sich jeder selbst seinen Reim drauf machen. 

Fazit 

Zum zweiten Geburtstag hat sich Hearthstone einiges vorgenommen, um neuen Schwung in den Spielbetrieb zu bringen. Die bislang enthüllten Karten der Erweiterung versprechen Inspiration für neue Deckstrategien, dazu kommen Spielformatreform und zusätzliche Einsteigerhilfen. Gerade für neue Spieler bieten die "Alten Götter" viele Anreize, das Sammelkarten-Phänomen auszuprobieren. 

Infos zum Spiel 

Titel: Hearthstone - Das Flüstern der Alten Götter
Genre: Online-Sammelkartenspiel (Add-on zum Hauptspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft)
Publisher: Activision Blizzard
Hersteller: Blizzard Entertainment
Release-Termin: 27. April 2016
Preis: Free-to-Play mit optionalem Ingame-Shop (Kartensets können mit Spielgold oder Echtgeld bezahlt werden)
System: Android, iOS, Mac, Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Eindruck: Sehr gut 

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