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Rund 40 Millionen PS4 verkauft: Sony schafft positive Jahresbilanz

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Rund 40 Millionen PS4 verkauft: Sony schafft positive Jahresbilanz

28.04.2016, 16:02 Uhr | jr / tz, dpa-tmn

Rund 40 Millionen PS4 verkauft: Sony schafft positive Jahresbilanz. PS4-Konsole mit Dualshock 4-Controller und der als Zubehör erhältlichen Kamera (Quelle: Sony)

PS4-Konsole mit Dualshock 4-Controller und der als Zubehör erhältlichen Kamera (Quelle: Sony)

Sony spielt sich gesund: Die Playstation 4 wird zum Hoffnungsträger und soll dank virtueller Realität die Konkurrenz noch weiter abhängen. Der schwache Smartphone-Markt bremst hingegen das bisher lukrative Geschäft mit Kamera-Sensoren. 

Die PS4 rettet Sonys Bilanz 

Sony hat nach einer Durststrecke wieder ein Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen geschafft. Obwohl es im Schlussquartal einen Verlust gab, verdiente der japanische Elektronikriese in dem Ende März abgeschlossenen Finanzjahr noch 147 Milliarden Yen (rund 1,2 Milliarden Euro). Die Spielkonsole Playstation 4 wird für Sony als tragende Säule immer wichtiger, während das lange Zeit lukrative Geschäft mit Kamera-Sensoren unter der Flaute im Smartphone-Markt litt. 

Große Pläne mit der Playstation VR

Im Spielegeschäft sprang der Quartalsumsatz dagegen um neun Prozent auf 315,5 Milliarden Yen (2,57 Milliarden Euro) hoch. Sony hat große Pläne für den Herbst: Dann kommt die Spezialbrille Playstation VR auf den Markt, mit der Nutzer von Sonys Spielekonsole in virtuelle Welten eintauchen können. 

Sony verkaufte laut VGChartz bisher rund 40 Millionen Geräte von seiner aktuellen Konsole Playstation 4 - deutlich mehr als die Rivalen Microsoft und Nintendo. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Absatz der Playstation 4 von 14,8 auf 17,7 Millionen Geräte. 

Die Elektronik-Sparte, die in der Vergangenheit immer wieder für hohe Verluste gesorgt hatte, bekam Konzernchef Kazuo Hirai nach einer harten Sanierung auf Jahressicht in die schwarzen Zahlen. Sonys Geschäft mit Musik und Filmen hat sich schon länger als stabiler Gewinnbringer etabliert.

Der Konzern wagt noch keine Prognose für das angebrochene Geschäftsjahr, da zunächst die Auswirkungen der kürzlichen Erdbebenkatastrophe im Südwesten Japans abgewogen werden müssten. Die vergangenen beiden Geschäftsjahre hatte Sony inmitten einer harten Sanierung mit roten Zahlen abgeschlossen, zuletzt hatte es ein dickes Minus von 125,9 Milliarden Yen gegeben. Der Umsatz sank im vergangenen Geschäftsjahr um 1,3 Prozent auf 8,2 Billionen Yen. 

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