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Ego-Shooter  

Doom: Id Software will Multiplayer-Part verbessern

10.06.2016, 14:38 Uhr | jr

Doom: Id Software will Multiplayer-Part verbessern. Doom ist Heavy-Metal-Action für erwachsene Shooter-Fans. (Quelle: Bethesda)

Doom ist Heavy-Metal-Action für erwachsene Shooter-Fans. (Quelle: Bethesda)

23 Jahre nach Erscheinen von "Doom" haben Publisher Bethesda und Entwickler Id Software eine modernisierte Neuauflage des Ego-Shooter-Klassikers veröffentlicht. Während die Kampagne des Spiels gut ankam, äußerte die Community bezüglich des Multiplayer-Parts Kritik. 

Doom: Entwickler wollen den Mehrspieler-Teil überarbeiten

Dabei ging es vor allem um die vielen Cheater, die im PC-Ableger des Spiels dafür sorgten, dass der Spielspaß für viele ehrliche Zocker auf der Strecke blieb. Bemängelt wurde aber auch, dass man keine privaten Matches erstellen konnte. Diesen Problemen will sich Entwickler Id Software nun stellen, wie Executive Producer Marty Stratton im Interview mit dem Magazin Eurogamer erklärte.

Laut Stratton wird bereits an dem Feature der privaten Matches mit individuell einstellbaren Settings gearbeitet. Das entsprechende Update soll noch im Sommer erscheinen. Bots, die zum einen im normalen Mehrspieler-Modus als auch in Snapmap-Szenarien funktionieren, will man später nachreichen.

Weitere Gratis - und Bezahlerweiterungen für den Multiplayer-Part von Doom sollen folgen, wobei diese von Id Software selbst hergestellt werden. Der bis zum Release des Hauptspiels für den Multiplayer-Teil zuständige Partner Certain Affinity macht laut Stratton nicht weiter, da man nun wieder genug eigene Kapazitäten zur Verfügung habe. 

Im Mehrspielermodus können Spieler in Arena-Matches gegeneinander antreten, ein Snapmap genannter Level-Editor ermöglicht das Erstellen eigener Karten.

Anders als das Original aus den 90er Jahren steht "Doom" nicht auf der Liste der jugendgefährdenden Medien der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften. Trotzdem wird die Neuauflage für PC, PS4 und Xbox One erst an Spieler ab 18 Jahren verkauft. Der Preis: rund 60 Euro. 

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