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Schneller, schöner, besser: Microsofts neue Pferde im Xbox One-Stall

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Highlights der Spielemesse E3 2016  

Microsofts neue Pferde im Xbox One-Stall

16.06.2016, 13:50 Uhr | (jr / tz), Richard Löwenstein

Schneller, schöner, besser: Microsofts neue Pferde im Xbox One-Stall. Kleiner, schöner, besser: Auf der Spielemesse E3 2016 hat Microsoft die Xbox One S vorgestellt. (Quelle: Microsoft)

Kleiner, schöner, besser: Auf der Spielemesse E3 2016 hat Microsoft die Xbox One S vorgestellt. (Quelle: Microsoft)

Warum nur eine neue Konsole ankündigen, wenn man auch zwei ankündigen kann. Bereits im August will Microsoft die bekannte Xbox One ablösen - mit einem neuen, verbesserten Modell namens "Xbox One S". Ende 2017 folgt der nächste Paukenschlag: Unter dem Codenamen "Project Scorpio" entwickelt Microsoft eine um den Faktor vier leistungsgesteigerte Variante der Xbox One, die mit stark gesteigerter Rechenleistung, höherer Videoauflösung und Virtual-Reality-Vorbereitung bestens für die Gaming-Zukunft gerüstet sein soll

Keine Lust mehr auf Platz zwei 

Der regelmäßige Blick auf die Software-Verkaufscharts verrät es: Die Xbox One verliert Monat für Monat Marktanteile an eine zunehmende erstarkende Playstation 4. Microsoft musste dagegen halten. Und so hatte man für die Spiele-Fachmesse E3 2016 etliche Spiele-Premieren vorbereitet und außerdem das Debüt einer neuen Konsole: Die Xbox One S soll die Weichen stellen in eine hoffentlich strahlende Xbox-Zukunft. 

Kompakte Maße, gefälliges Äußeres  

Microsoft steuert dem Trend der schwindenden Marktanteile auf mehreren Ebenen entgegen. Eine der Weichenstellungen betrifft die Xbox One selbst. Kleiner, leichter und zugänglicher sollte die Konsole werden. Sympathischer außerdem. So kam die Xbox One S zustande. Konsole und Controller sind weiß getönt, als freundliche Signalfarbe. Schlicht sieht sie aus, die Xbox One S, und deutlich kompakter als das aktuelle Modell. Der Grund: 40 Prozent weniger Grundfläche. Außerdem integriert das schlichte Kleid das bisherige voluminöse externe Netzteil.

Sonst tut sich im Inneren weniger. Die Leistung des Hauptprozessors bleibt unverändert, die GPU - der Grafikbaustein - erfährt nur minimale Verbesserungen. Wenn einige Games trotzdem brillanter aussehen, dann liegt das an der neu integrierten Unterstützung für sogenanntes "High-Dynamic-Range" (HDR)-Video. Der englische Begriff steht für eine im Vergleich mit der aktuellen Xbox One erweiterte Farbpalette.

Auf der Xbox One S soll insbesondere das Schwarz dunkler und das Weiß strahlender aussehen. Games müssen dafür allerdings entsprechend angepasst werden. Von vornherein dafür geeignet ist der kommende Brachialshooter "Gears of War 4". Außerdem ist ein HDR-fähiges TV-Gerät Voraussetzung. Die erreichen gerade zu akzeptablen Preisen den Handel. 

Mehr Licht, mehr Schatten durch HDR-Video

Die Videoausgabe folgt dem aktuellen HDMI-Standard. Das bedeutet, dass 4K-Ultra-HD-Videos bei Blu-ray-Disks und Videostreams von Netflix and Amazon Video unterstützt werden. Microsoft hat nach eigenen Angaben das technische Innenleben und insbesondere die GPU so modifiziert, dass die Konsole bei 4K-Video nicht heißläuft. Die Xbox One S soll cool bleiben, man will cineastische Abende nicht durch den Lärm laut hochdrehender Lüfter stören.

Spiele allerdings werden von der höheren Auflösung nicht profitieren, da die Leistung des Grafikprozessors nahezu unverändert bleibt. Dass bisschen Leistungsplus dient laut Microsoft vor allem der Berechnung kontrastreicher HDR-Bilder und reicht für höhere Auflösungen als bisher nicht aus. 

Die Überkonsole: Project Scorpio 

Für echtes 4K-Gaming hat Microsoft ein anderes Eisen im Feuer: Im Rahmen der E3 wurde ein neues Konsolenvorhaben mit dem Codenamen "Project Scorpio" vorgestellt. Die laut Microsoft "leistungsstärkste Konsole aller Zeiten" verfügt mit 6 Teraflops über genug Grafikleistung für eben 4K-Gaming und Virtual Reality in Hochauflösung.

Project Scorpio löst die Xbox One (beziehungsweise Xbox One S) nicht ab, sondern soll die Konsolenfamilie nach oben abrunden. Alle Spiele und jegliches  Xbox One-Zubehör sollen weiterverwendbar sein. Project Scorpio soll ab Oktober 2017 den Handel erreichen.

Die Xbox One S hat da bereits ihren ersten Geburtstag gefeiert. Sie erscheint bereits im kommenden August, und zwar in drei Varianten: Mit integrierter 500-GB-Festplatte für 299 Euro, mit 1-TB-Festplatte für 349 Euro und mit 2-TB-Festplatte für 399 Euro.

Microsoft-Spiele: Immer für XO und Windows 10 

Eine weitere bedeutsame Weichenstellung hängt eher mit der Softwareseite zusammen. Microsoft startet ab sofort eine neue Strategie namens "Xbox Play Anywhere". Hinter dem Marketingbegriff steckt keine mobile Xbox, nein. Vielmehr soll, wer sich in Zukunft eine Games-Produktion von Microsoft und angegliederten Studios kauft, sie auf Xbox-Konsole und Windows-10-Systeme erleben können. Käufer der PC-Version des Strategiespiels "Halo Wars 2" können demnach auf ihrer Xbox One die Spielstände laden und weiter erobern. Sie müssen sich nur vorher mit ihrem Xbox-Live-Gamertag einloggen und das Game auf die Konsole laden. 

Exklusive Game-Produktionen 

Von dieser Idee ausgeschlossen sind allerdings physikalische, also im traditionellen Einzelhandel gekaufte Datenträger. Xbox Play Anywhere gilt nur für digitale Versionen kommender Produktionen, zum Beispiel für das Strategiespiel "Halo Wars 2", das Spaß-Rennspiel "Forza Horizon 3" und den Shooter "Gears of War 4". Welche exklusiven Games-Produktionen außerdem Besitzer von Xbox One-oder Windows 10-Hardware in den kommenden Monaten erfreuen wollen, das zeigt unsere Foto-Show

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