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Nintendo NX: Weniger Leistung als PS Neo und Xbox Scorpio

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Spielkonsole von Nintendo  

Nintendo NX: Die PS sind unwichtig, im Vordergrund steht die Unterhaltung

17.06.2016, 11:25 Uhr | jr / ams

Nintendo NX: Weniger Leistung als PS Neo und Xbox Scorpio. Das Nintendo NX-Controller-Patent deutet auf eine massiv weiterentwickelte Fassung des Wii-U-Gamepads hin. (Quelle: US-Patentamt)

Das Nintendo NX-Controller-Patent deutet auf eine massiv weiterentwickelte Fassung des Wii-U-Gamepads hin. (Quelle: US-Patentamt)

Auch bei der inzwischen offiziell für März 2017 angekündigten Spielkonsole "Nintendo NX" setzt der japanische Hersteller darauf, dass Inhalte wichtiger sind als die theoretische Leistungsfähigkeit der Hardware. Das hat US-Chef Reggie Fils-Aime jetzt im Gespräch mit Bloomberg bekräftigt. Für Nintendo sei die Spezifikationen einer Konsole zweitrangig - den Kampf um die Leistungskrone sollten Sony und Microsoft unter sich austragen. 

Nintendo NX: Soll die beste Unterhaltung liefern

"Für uns geht es nicht um die Spezifikationen, nicht um die Teraflops und auch nicht um die Pferdestärken eines bestimmten Systems. Für uns geht es um den Inhalt. Wir fokussieren und darauf, auf der Wii U und in Zukunft auch auf der NX die beste Unterhaltung zu liefern", ließ Fils-Aime verlauten. Was das im Detail bedeutet, wurde nicht näher erläutert: Auf der E3 2016 war von der Nintendo NX nichts zu sehen. Nintendo beschränkte sich darauf, das famose neue Zelda vorzuführen. Voraussichtlich wird der Schleier von der neuen Konsole erst auf der Tokyo Game Show im September 2016 gezogen.

Risikoreiche Strategie 

Eine ähnliche Strategie hatte Nintendo bei der Wii und der Wii U gefahren. Während bei erstere die innovative Bewegungssteuerung und der bunte Zubehörmarkt noch für Rekordverkäufe sorgten, blieb Nintendo trotz des schicken Tablet-Controllers bei der Wii U voll im Nischenmarkt seiner Hausmarken Zelda, Super-Mario und Co. stecken. Third-Party-Entwickler ließen die Konsole schneller links liegen, als man das Wort "Verlustgeschäft" aussprechen konnte, und konzentrierten sich darauf, die Leistungspotenziale der marktbeherrschenden Spielkonsolen PS4 und Xbox One auszuloten. Keine plattformexklusiven Games außerhalb des eigenen Hofes, noch nicht einmal in ausreichendem Maß Portierungen von Triple-A-Titeln, weil zuwenig Hardware-Power zur Verfügung steht oder sich die Portierung wegen der mangelnden Marktdurchdringung nicht lohnt - in die Falle sollte Nintendo nicht noch einmal gehen.  

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