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"Skylanders"-Weltpremieren "Battlecast" und "Imaginators" in London

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Hands-on-Preview Skylanders: Battlecast und Skylanders: Imaginators  

Skylanders im Doppelpack

27.06.2016, 20:47 Uhr | Benjamin Kratsch (jr / tz), Medienagentur plassma

 "Skylanders"-Weltpremieren "Battlecast" und "Imaginators" in London. "Battlecast" und "Imaginators": Activision präsentierte in London gleich zwei Weltpremieren (Quelle: Activision)

"Battlecast" und "Imaginators": Activision präsentierte in London gleich zwei Weltpremieren (Quelle: Activision)

Gleich für zwei "Skylanders"-Weltpremieren führte uns der Weg im Juni 2016 in die britische Hauptstadt London. Während mit "Skylanders: Imaginators" Konsolenbesitzer mit Xbox 360, Xbox One, PS3, PS4 oder Wii U ab dem 14. Oktober 2016 endlich ihre eigenen Helden von Kopf bis Fuß im Editor einkleiden dürfen, führen Mobile-Gamer ihr Heldenaufgebot künftig in Form echter Spielkarten mit sich. Seit dem 23. Juni 2016 steht mit "Skylanders: Battlecast" für iOS und Android ein digitales Kartenspiel im Stil des hauseigenen "Hearthstone" von Blizzard, das allerdings einen besonderem "Holo"-Touch bietet

"Skylanders: Battlecast" - Auf den Spuren von Hearthstone & Co. 

Für Skylanders: Battlecast kaufen Sie sich reale, hochwertig verarbeitete und schick glitzernde Karten ihrer Lieblingshelden. Per QR-Code werden sie dann ins Spiel integriert. "Für Kinder fühlt sich das magisch an, weil die Figuren nicht nur auf dem Tablet in 3D erscheinen, sondern auch förmlich auf ihrer Hand tanzen", erklärt Jeff Hoffenbarger von Entwickler Toys for Bob im Interview mit t-online.de/spiele.

Der Clou dahinter: Hält man mit einer Hand das Tablet und lässt in der anderen die Karte kreisen, erkennt die Kamera die Handbewegungen. Dadurch können Sie den kleinen Drachen drehen, wenden und hüpfen lassen. Während der Präsentation in London wird auf dem iPad-Screen dabei nicht nur der hübsch animierte Held in seiner Spielumgebung gezeigt, sondern auch die Silhouette von Hoffenbargers Hand. Eine Idee, mit der sich Toys for Bob vom hauseigenen Sammelkartespiel "Hearthstone" absetzen will.

Inspiration durch Blizzard 

Apropos Hearthstone: Mit dem Kartenspiel aus dem "Warcraft"-Universum ist Activision und Blizzard ein Überraschungserfolg geglückt. Aus einem mathematischen Experiment eines kleinen Teams der "World of Warcraft"-Macher wurde ein Welthit, der heute von 30 Millionen Menschen gespielt wird. Da wundert es kaum, dass sich Toys for Bob regelmäßig mit dem Blizzard-Team traf, um sich Feedback für das eigene Projekt zu holen.

Das Spielprinzip von Battlecast ähnelt Hearthstone dann auch ziemlich. Man wählt aus seinem Kartendeck eine bestimmte Anzahl von Helden aus und lässt diese gegen den Computer oder einen anderen Spieler im Internet antreten. Allerdings kostet jede Einheit unterschiedlich viele Kristalle - der Spieler muss sich also entscheiden, ob er lieber auf Masse oder Klasse setzt.

Das gilt auch im eigentlichen Kampf: Hier kann man den Gegner rundenbasiert entweder mit vielen, kleinen Nadelstichen aus unterschiedlichen Positionen und einer recht breiten Armee schwächen, indem man öfter die Angreifer durchwechselt. Oder Sie verlassen sich auf Ihre stärksten Einheiten und lassen damit besonders mächtige Zaubersprüche und Attacken vom Stapel, die jedoch das Kristallkonto schneller schrumpfen lassen.

Free-to-Play-Modell und optionale Bonuskarten 

Zusätzlich zu den Angriffskarten kann man auch Defensivmanöver ausführen, um direkt Konter einzuleiten. Außerdem sind optionale Bonuskarten nutzbar, die einem mehr Kristalle pro Runde zur Verfügung stellen, wodurch man mit mehreren Einheiten attackieren kann.

Schade: Bereits gekaufte Skylanders lassen sich nicht für "Battlecast" einsetzen, Skylanders-Fans müssen sich also die Kartenpakete zulegen. Die Preise dafür sind mit rund zehn Euro für 22 Karten immerhin recht fair. Ansonsten setzt Activision bei Battlecast auf das Free-to-Play-Modell: Das Mobilspiel selbst ist kostenlos und beinhaltet bereits eine Grundausstattung an Helden. Wer damit viel spielt und siegt, kann auch ohne Geldeinsatz neue Helden freischalten. 

Zudem gibt’s eine vollwertige Story-Kampagne mit 60 Missionen in neun Elementarwelten, fordernde Bossgegner inklusive. Besonders gut haben uns die detaillierten 3D-Welten gefallen, in denen Skylanders vor Lava-Ausbrüchen in Deckung gehen oder an Wasserläufen entlang flanieren. Dadurch kommt noch etwas mehr Stimmung auf als in Hearthstone, das zwar schicke Effekte bietet, aber aus der Vogelperspektive gespielt wird.

"Skylanders: Imaginators" - Große Helden für kleine Künstler

Skylanders: Imaginators ist anders als das letztjährige "Superchargers" primär auf Kinder ausgerichtet. Während 2015 Speedboote im Ritt auf der Welle und Kampfjets in Wolkenschlössern angesagt waren, stellen die Entwickler in "Imaginators" in erster Linie den Bodenkampf in den Vordergrund und lassen kleine Spieler dafür ihren ganz individuellen Skylander basteln. 

Toys for Bob hat dafür einen mächtigen Editor erschaffen, der so gut wie keine Wünsche offen lässt. Zunächst entscheidet man sich für einen Grundkörper. Die Auswahl reicht von dick bis dünn und muskulös bis schlaksig über einen grünen Alien mit Glupschaugen bis hin zu Captain Flynn, der der Rasse der Mabu entstammt und in zahlreichen Abenteuern die Geschichte in Zwischensequenzen vorangetrieben hat.

Anschließend wählt man ein Gesicht, wobei so ziemlich alle Typen zur Verfügung stehen, die es je in einem der Skylanders-Spiele gab. Ob Tentakelkopf mit drei Nasen oder T-Rex-Schädel, hier wird jeder irgendwo fündig. Zudem warten zig anpassbare Helme - zum Beispiel für Gladiatoren, Footballspieler oder Tiefseetaucher - auf kreative Editor-Tüftler. 

Wer keine Helme mag, wählt aus Hunderten verrückten Frisuren und kann seinen Helden anschließend einkleiden, wobei sich entweder eine durchgängige Rüstung oder individuelle Brustpanzer, Hosen, Armschoner und Schuhe wählen lassen. Toll: Sogar gewisse Züge der Persönlichkeit dürfen festgelegt werden, woraufhin Ihnen das Spiel eine passende Stimme vorschlägt.

Dreamworks lässt grüßen 

Hat man Waffe und Spezialattacken bestimmt, lässt sich die Kreatur direkt im Spiel einsetzen und auf Wunsch in einem speziellen Creator-Kristall abspeichern, damit man sie auch zu Freunden mitnehmen kann.

Im Kampf gegen Robotervögel steht aber wieder ein neues Heldenteam parat - die "Sensei". 31 neue Charaktere werden mit Imaginators eingeführt, darunter Master King Pen, der aussieht, als wäre er aus dem Dreamworks-Klassiker "Madagascar" entkommen und hätte sich eine goldene Rüstung und ein Sichelschwert gemopst, das so groß ist wie sein Kopf.

Die Figuren selbst sind, wie von der Skylanders-Serie gewohnt, sehr hochwertig verarbeitet. Speziell King Pen macht mit seinem detaillierten Federkleid und seiner funkelnden Rüstung optisch ordentlich was her.

Was uns gefällt 

Battlecast entwickelt sehr schnell Spieltiefe, weil es viele unterschiedliche Strategien gibt, mit denen man ans Ziel kommen kann. Schön auch, dass die Entwickler eine Story-Kampagne implementieren und das Spiel nicht nur aus Zufallskarten besteht.

Imaginators hingegen ist spannend, weil zum einen die neuen Sensei-Figuren exzellent gelungen sind und zum anderen der neue Editor wirklich mächtig ist und in der ersten Demo-Version kaum etwas vermissen lässt.

Was uns nicht gefällt

Das Preismodell von Battlecast enttäuscht loyale Fans der Skylanders-Serie: Dass Spieler, die bereits viel Geld in reale, haptische Figuren investiert haben, diese nicht digital nutzen dürfen, sondern in viele Kartenpakete investieren müssen, um eine ähnliche Varianz an Spezialfähigkeiten und Helden wie im Hauptspiel zu erreichen, hätte man kundenfreundlicher lösen können.

Fazit

Mit Battlecast und Imaginators hat Activision zwei spannende neue Skylanders-Projekte in der Pipeline, die mit zahlreichen Überraschungen aufwarten. Das Preismodell von Battlecast dürfte langjährige Fans allerdings sauer aufstoßen. 

Infos zu den Spielen 

Titel: Skylanders Battlecast
Genre: Digitales Sammelkartenspiel
Hersteller: Toys for Bob
Publisher: Activision Blizzard
Release-Termin: 23. Juni 2016
Preis: Free-to-Play (Kartenpakete zirka zehn Euro)
System: iOS, Android
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Wertung: Gut

Titel: Skylanders Imaginators
Genre: Action
Hersteller: Toys for Bob
Publisher: Activision Blizzard
Release-Termin: 14. Oktober 2016
Preis: zirka 65 Euro (Starter-Pack mit drei Helden)
System: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, Wii U
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Einschätzung: Sehr gut 

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